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Sprüche über Ziele

892 Sprüche — Seite 13

Wer ohne Richtung lebt, bewegt sich oft viel und kommt doch selten dort an, wo das Eigene Gestalt gewinnt. Ziele bündeln Wunsch, Wille und Entscheidung zu einer Kraft, die dem Alltag Ordnung und dem Handeln Bedeutung verleiht. Darum gehören sie zu den stillen Motoren eines erfüllten Lebens.

Nicht erst das Erreichen macht sie wertvoll, sondern schon die Klarheit, die sie auf dem Weg schaffen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Hoffnung, Disziplin und Ausdauer zusammenhängen und warum ein fernes Ziel oft schon dadurch wirksam wird, dass es den nächsten Schritt bestimmt.

  1. Die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

    Samuel Johnson

  2. Der wahre Zweck der Chemie besteht nicht darin, Gold zu machen, sondern Medizin herzustellen.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  3. Unbeteiligtsein führt dazu, der Dinge wahres Wesen zu erfassen; Ruhigsein - dem Fluss des Bewegten die rechte Richtung zu geben.

  4. Ruhig sein - dem Strom der Zeit die rechte Richtung geben.

  5. Die Gegenwart, in der der Mensch lebt, wird nicht für ihn genußreich durch ruhigen Besitz des Erworbenen, sondern durch das Streben nach höheren Zielen.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  6. Die schlechte Absicht ist immer auf den Beinen.

    Emil Gött

  7. Wer etwas Großes will, der muss sich zu beschränken wissen, wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  8. Kleine Gelegenheiten sind oft der Anfang zu großen Unternehmungen.

    Demosthenes

  9. Nur völlige Klarheit der gegenseitigen Beziehungen kann den Erfolg eines Abkommens zur Erreichung des nächsten gemeinsamen Zieles gewährleisten.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  10. Bleib dran, auch wenn es anders kommt als geplant.

    Walter Scheel

  11. Der Blick des Forschers fand nicht selten mehr, als er zu finden wünschte.

    Ludwig Uhland

  12. Die Größe menschlicher Handlungen ist nach der Absicht zu bemessen, aus der sie entspringen.

    Louis Pasteur

  13. Wir wollen bei uns die Menschen sammeln, die nicht etwas werden wollen, sondern die etwas sein wollen, nämlich sie selbst, Menschen eigenen Wuchses und eigener Verantwortung

    Theodor Heuss

  14. Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens. Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert

    Martin Kessel

  15. Wer Anstoß geben will, muß auch Anstoß erregen können.

    Gustav Walter Heinemann

  16. Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum.

  17. Wer sein Haus verkaufen will, der schmücke es.

  18. Der Erfolg lässt eine Unzahl von Fehlleistungen vergessen.

    George Bernard Shaw

  19. Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer, sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.

    Karl Maria von Weber

  20. Dadurch haben sich die Menschen die Ehe zur Hölle gemacht, dass sie sie zu ihrem Himmel machen wollten.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  21. Das Ziel des Lebens ist Freiheit von Wahn.

    Antisthenes

  22. Ein Mensch ohne Ideal ist ein Mensch ohne Seele.

    John Knittel

  23. Im Kampf gegen die Armut entstehen alle großen menschlichen Leistungen.

    John Knittel

  24. Man muss die besonderen Interessen eines jeden benutzen, um einen großen Zweck zu erreichen. Das ist das ganze Geheimnis der Politik.

    Honoré de Balzac

  25. Wohin kämen wir, wenn nicht ab und zu etwas unseren Weg versperrte?

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  26. Das Hauptaugenmerk des Erziehers muss sein, die Selbsttätigkeit zu entwickeln, durch welche der Mensch später der eigene Herr, der Fortbildner seines Lebens werden kann.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  27. Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.

    Erasmus von Rotterdam

  28. Niemand kann für eine Sache kämpfen, ohne sich Feinde zu machen.

    Johann Jakob Engel

  29. Zeiten eines großen politischen Aufschwungs gehören dazu, um die geistigen Anlagen eines Volkes zu hoher Blüte zu treiben.

    Richard Wagner

  30. Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann es uns genügen, dass sie nur in unsere Fußstapfen treten.

    Friedrich Schleiermacher

  31. Ob auf dem Weg eine Spur bleiben wird oder nicht - bedachtsam will ich meinen Weg gehen.

  32. Leben heisst, auf etwas zuwandern.

    José Ortega y Gasset

  33. Ich ging bis an die äußerste Grenze der Welt, gleichzeitig an die innerste Grenze meines Ich!

    Reinhold Messner

  34. Wohin ich auch zu gehen gedenke, so muss ich doch erst immer einen Schlagbaum der Gewohnheit frei machen, so sorgfältig hat sie alle unsere Straßen verrammelt.

    Michel de Montaigne

  35. Mann kann auch hinauffallen. Und solche Fälle sind die tiefsten.

    Peter Hille

  36. Was ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.

    Peter Hille

  37. Ideale sollten nach einer Umformung der Wirklichkeit trachten - nichts Geringeres sollte ihr Ziel sein.

    William James

  38. Mit Gewaltanwendung erreicht man überhaupt nichts. Zum Guten muss man durch Gutes geführt werden.

    Boris Pasternak

  39. Staunen ist der erste Schritt zu einer Entdeckung.

    Boris Pasternak

  40. Wer im Großen siegen will, sei im Kleinen fleißig; von eins, zwei kommt man zu drei, von dem Drei zu Dreißig

    Ernst Moritz Arndt

  41. Mit den Fingerspitzen zugreifen – mit den Fäusten festhalten – mit dem Leben verteidigen, … so bringt man's zu was!

    Franz Edler von Pernwald Schönthan

  42. Wenn ganzer Einsatz erforderlich ist, bewirkt Taktik allein nichts.

    Else Pannek

  43. Zwischen Wissen und Können liegt manchmal ein langer Weg.

    Else Pannek

  44. Erfüllte Wünsche sind oft die, für deren Verwirklichung etwas getan wurde.

    Else Pannek

  45. Fortschritt ist, wenn Menschen gezüchtet werden, die die Schadstoffe ihres Fortschritts überleben.

    Else Pannek

  46. Ein erreichbares Ziel hilft zu leben.

    Else Pannek

  47. Vorschriften, deren Einhaltung unmöglich ist, könnten beabsichtigt und der Machterhaltung dienlich sein.

    Else Pannek

  48. Wir haben weder die Kraft noch die Gelegenheit, all das Gute und Böse zu tun, das wir planen

    Marquis de Vauvenargues

  49. Durch Belohnung oder Strafe kann man Menschen zwingen, zu erklären oder zu beschwören, dass sie glauben, und zu handeln, als ob sie glaubten: Mehr kann man nicht erreichen.

    Jonathan Swift

  50. Wer immer sich zum Schüler macht, wird immer einen Meister finden.

    Friedrich von Hagedorn

  51. Der Mensch wächst mit seinen höhern Zielen - der Wachsende hat immer etwas zu geben, der Nichtwachsende verleidet einem.

    Rudolf von Tavel

  52. Bedenke, was du heute tust, bedenk' auch, was du morgen musst, zumeist bedenke, deinem Leben durch Arbeit Kern und Halt zu geben

    Friedrich Wilhelm Weber

  53. Wer den höchsten Gipfel erstieg, ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  54. Wenn Sie Ihre Idee nicht auf die Rückseite meiner Visitenkarte schreiben können, haben Sie kein klares Konzept.

    David Belasco

  55. Wir können aus Vorsatz weder lieben noch hassen, wohl aber mit Vorsatz.

    Johann Georg Jacobi

  56. Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat, aus der wir stammen, und die Heimat, nach der wir wandern.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  57. Zukünftig wird es nicht mehr darauf ankommen, dass wir überall hinfahren können, sondern, ob es sich lohnt, dort anzukommen

    Hermann Löns

  58. Du fragst mich nach einem Mittel, die Vollkommenheit zu erreichen. Ich kenne nur eines: die Liebe. Dazu ist unser Herz geschaffen.

    Theresia von Lisieux

  59. Man kann erst steuern, wenn man Fahrt hat.

    Emil Gött

  60. Glück ist bloß ein Hund, der sich auf einem Stein sonnt. Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu sein. Wir sind hier, um Großes zu erleben.

    Samuel Taylor Coleridge