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Sprüche über Verlust

451 Sprüche — Seite 3

Nichts macht die Endlichkeit des Lebens so spürbar wie der Verlust. Ob ein Mensch, eine Gewissheit, eine Heimat oder eine Hoffnung schwindet, immer bleibt eine Lücke zurück, die nicht einfach mit Worten geschlossen werden kann. Darum gehört dieses Thema zu den schwersten und zugleich wahrhaftigsten Erfahrungen des Menschseins.

Seine Tiefe liegt darin, dass Verlust nicht nur nimmt, sondern auch den Blick auf das Kostbare schärft. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Abschied, Leere und Erinnerung und geben jenem Schmerz Ausdruck, der noch lange nach dem Ereignis weiterwirkt.

  1. Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst.

    Guy de Maupassant

  2. Lieber Geld verlieren als Vertrauen.

    Robert Bosch

  3. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Wilhelm Raabe

  4. Wer von der Bausucht befallen wurde, braucht keinen anderen Gegner, um sich zugrunde zu richten.

  5. Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.

    John Steinbeck

  6. Alles Lernen ist nicht einen Heller wert, wenn Mut und Freude dabei verlorengehen

    Johann Heinrich Pestalozzi

  7. Man läuft Gefahr zu verlieren, wenn man zuviel gewinnen möchte.

    Jean de La Fontaine

  8. Wenn man seine Gesundheit durch ein zügelloses Leben verdorben hat, will man sie durch Arzneimittel wiederherstellen.

    Jean-Jacques Rousseau

  9. Wehe der Liebe, die an den Blicken der Menschen stirbt.

    Frank Wedekind

  10. Wahrheit und wahrhaftiger Frieden bleiben auf der Strecke, niemand nimmt diese Werte mehr ernst.

    Dalai Lama

  11. Was der Mensch auch gewinnt, er muss es teuer bezahlen, wär es auch nur mit der Furcht, ob er's nicht wieder verliert.

    Christian Friedrich Hebbel

  12. Das Vermögen, das du benutzt, geht zu Ende. Wissen, wenn du es benutzt, vermehrt sich.

  13. Es gleicht, wer jedem zu raten, statt einem zu helfen, wählt, einer tüchtig sausenden Mühle, der es an Steinen fehlt.

    Christian Friedrich Hebbel

  14. Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.

    Samuel Johnson

  15. Ein guter Name geht in Augenblicken verloren; ein schlechter wird in Jahren nicht zu einem guten.

    Jeremias Gotthelf

  16. Auch eine nur leicht inflationäre Entwicklung ist so etwas wie eine entschädigungslose Enteignung zugunsten der Öffentlichen Hand

    Ludwig Erhard

  17. Männer und Frauen, die zu viel geliebt worden sind, verlieren oft die Fähigkeit, selber zu lieben.

    Otto von Leixner

  18. Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.

    Platon

  19. Während der Tiger nicht aufhören kann, Tiger zu sein, sich nicht enttigern kann, lebt der Mensch in ständiger Gefahr, sich zu entmenschlichen.

    José Ortega y Gasset

  20. Das Schicksal kann Reichtümer, doch nicht den Geist rauben.

    Seneca

  21. Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.

    Oswald Spengler

  22. Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird

    Mark Twain

  23. Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.

    Friedrich Nietzsche

  24. Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele der Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst.

    Heinrich Leuthold

  25. Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.

    Wilhelm von Humboldt

  26. Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Haß aufkommt droht Untergang.

    Mahatma Gandhi

  27. Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.

    Stefan Zweig

  28. Wenn wir glauben, dass der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.

    Johannes Calvin

  29. Nichts ist verführerischer und gleichzeitig trügerischer als Reichtum. Er lässt sich gleich schwer erwerben, erhalten, nutzen und verlieren.

  30. Alles was ich heute tue, ist wichtig, gebe ich doch einen ganzen Tag meines Lebens dafür.

    George Bernard Shaw

  31. Männer fürchten, dass ihnen die Feder, Frauen, dass ihnen die Moral entgleitet

  32. Wenn die Gegenwart über die Vergangenheit zu Gericht zu sitzen versucht, wird sie die Zukunft verlieren.

    Winston Churchill

  33. Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.

    Oswald Spengler

  34. Gesundheit verliert man am leichtesten, wenn man darauf trinkt.

  35. Du kannst über deine Träume nicht diskutieren, du kannst sie leben oder sie verlieren

  36. Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.

    Friedrich Nietzsche

  37. Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.

    Carl Fürstenberg

  38. Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht auch gegeben hat.

    Sophokles

  39. Wir wollen nicht ewig leben, aber wir wollen auch nicht alles Tun und alle Dinge plötzlich jeden Sinn verlieren sehen. Dann zeigt sich die Leere, die uns umgibt.

    Antoine de Saint-Exupéry

  40. Der Mund ist ein kleines Loch, doch er verschlingt Haus und Hof.

  41. Man sollte weder Zeit noch Worte leichtsinnig verschwenden. Beides kann nicht wieder zurück genommen werden.

  42. Wenn Gott auf der 5-Tage-Woche bestanden hätte, gäbe es heute keine Menschen.

    Oscar Wilde

  43. Eine schöne Menschenseele finden, ist ein Gewinn, ein schöner Gewinn ist, sie zu erhalten, und der schönste und schwerste, sie, die schon verloren war, zu retten.

    Johann Gottfried Herder

  44. Wer Söhne hat, bleibt nicht lange arm. Wer keine Söhne hat, bleibt nicht ewig reich.

  45. Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.

    Christian Friedrich Hebbel

  46. Wieviele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt, nicht sehen

    Johann Wolfgang von Goethe

  47. Menschen in Massen verlieren ihren Sinn für Anstand.

    John Galsworthy

  48. Durch längeres Zusammenleben können wir einen Freund verlieren, durch Trennung nie.

    Wilhelm Müller

  49. Was wir mit Dir verloren versteht so mancher nicht, nur die, die wirklich lieben wissen, wovon man spricht.

  50. Der Bescheidene hat alles zu gewinnen, der Stolze alles zu verlieren: Denn die Bescheidenheit hat es immer mit dem Edelmut und der Stolz mit dem Neid zu tun.

    Antoine de Rivarol

  51. Würde man den Zeitungen den Fettdruck nehmen, um wie viel stiller wäre es in der Welt -!

    Kurt Tucholsky

  52. Wer auf einen Dummen hört, dem geht die Sonne unter

  53. Du kannst einen Elefanten festhalten, wenn er fliehen, aber nicht das kleinste Haar auf deinem Kopf, wenn es fallen will.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  54. In einem Garten ging das Paradies verloren - in einem Garten wird es wieder gefunden

  55. Geduld verlieren heißt Würde verlieren.

  56. Vergossenes Wasser lässt sich nicht zurückholen.

  57. Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern, was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

    Antoine de Saint-Exupéry

  58. Liebe ist wirklich, Liebe ist wichtig, denn ohne sie verliert das Leben seine Seele!

  59. Verlieren gibt uns die Chance, es noch intelligenter zu probieren

    Henry Ford

  60. Nichts ist so undenkbar wie das Denken; es sei denn, die Abwesenheit des Denkens

    Samuel Butler