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Sprüche über Respekt

350 Sprüche — Seite 2

Wirkliche Größe zeigt sich nicht im Überragen anderer, sondern im respektvollen Umgang mit ihnen. Respekt erkennt Würde an, ohne Gleichheit erzwingen zu müssen, und schafft damit den Raum, in dem Unterschied nicht zur Geringschätzung wird. Darum ist dieses Thema grundlegend für jedes gelingende Miteinander.

Sein Wert wird besonders sichtbar, wenn Macht, Erfolg oder Meinung aufeinandertreffen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Respekt nicht Unterordnung bedeutet, sondern eine Haltung der Achtung, die Beziehung und Gesellschaft trägt.

  1. Die großen Tugenden machen einen Menschen bewundernswert, die kleinen Fehler machen ihn liebenswert.

    Pearl S. Buck

  2. Verlieren kann die Ehre nur, wer keine hat.

    Publius Syrus

  3. Den guten Steuermann lernt man erst im Sturme kennen.

    Seneca

  4. Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.

    Jean Jaurès

  5. Alles, was uns imponieren soll, muß Charakter haben

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.

    Adolph Freiherr von Knigge

  7. Achten die Menschen sich selbst, so achten sie gewöhnlich auch die fremde Persönlichkeit.

    Samuel Smiles

  8. Aufmerksam zuhören ist das beste Kompliment für den Sprecher.

    Thomas Carlyle

  9. Bringe die Menschen dazu, dass sie von sich selbst eine höhere Meinung bekommen, und du schaffst dir bleibende Freunde

    Philip Chesterfield

  10. Wir beurteilen uns danach, was wir uns zutrauen... Andere beurteilen wir danach, was sie bereits geleistet haben.

    Gilbert Keith Chesterton

  11. Vieles wirst du geben, wenn du auch gar nichts gibst, als nur das gute Beispiel

    Seneca

  12. Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muss man eigenen haben.

    Arthur Schopenhauer

  13. Menschen müssen sich einmal aneinander reiben. Höflichkeit aber ist das Fett, welches das Unangenehme des Reibens vermindert oder erleichtert.

    Friedrich Wilhelm Weber

  14. Ohne Hirten wird aus Schafen nie eine Herde.

  15. Andere in Güte für uns gewinnen - das muß unser Leitgedanke sein

    Abraham Lincoln

  16. Wer mehr als aussergewöhnlichen Respekt verlangt, verdient auch den gewöhnlichen nicht.

    Johann Gottfried Seume

  17. Die Krabbe ist in ihrem Loch ein großer Herr.

  18. Friede wie Freundschaft setzt Achtung voraus.

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Lass dir an dem Bewusstsein genügen, deine Pflicht getan zu haben; andere mögen es erkennen oder nicht.

    Christoph Martin Wieland

  20. Ein geistreicher Mann bleibt überall eine interessante Erscheinung.

    Heinrich Martin

  21. Man glaubt nie einem Menschen, weil er klug ist, sondern weil man ihn schätzt und liebt.

    Vinzenz von Paul

  22. Warum klagen so viele, dass sie unterschätzt werden? Schlimmer ist doch das Gegenteil.

    Friedrich Georg Jünger

  23. Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel.

    Abraham a Sancta Clara

  24. Das Wesentliche ist nicht "gesiegt", sondern sich wacker geschlagen zu haben.

    Pierre Baron de Coubertin

  25. Eine anständige Art der Geschäftsführung ist auf die Dauer das Einträglichste, und die Geschäftswelt schätzt eine solche viel höher ein, als man glauben sollte

    Robert Bosch

  26. Es kann Leidenschaft ohne Achtung geben, dann bleibt sie ohne Zärtlichkeit.

    Sully Prudhomme

  27. Man ist viel wert in der Welt, wenn man sein Fach versteht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  28. Ich begehe nie den Fehler, mich mit Menschen zu streiten, deren Ansichten ich nicht achte.

    Edward Gibbon

  29. Je dicker die Bretter, je tiefer der Bolz; je dümmer der Bengel, je größer der Stolz.

  30. Was eine Nation groß macht, sind nicht in erster Linie die großen Männer. Es ist das Format der Mittelmäßigen.

    José Ortega y Gasset

  31. Die Höflichkeit ist dem Menschen was die Wärme dem Wachs.

    Arthur Schopenhauer

  32. Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  33. Charakter haben ist von allergrößter Bedeutung. Ein Mensch von Charakter lügt und betrügt nicht und hält sein Wort, er hat Pflichtgefühl gegen seinen Kunden, seine Familie und sich selbst, und das mac …

    Robert Bosch

  34. Liebe und Hochachtung können durch kein Gesetz erzwungen, sie müssen erworben werden.

  35. Wer die oberste Hand hat, verwendet sie selten zum Streicheln, sondern gebraucht sie lieber fest als Faust.

    Wilhelm Raabe

  36. Besser, man zeichnet sich aus, als dass man sich auszeichnen läßt.

    Johann Gottlieb Nathusius

  37. Einen Namen hat man, wenn man keinen Wert mehr auf seine Titel legt.

    Anton Graff

  38. Da in der Achtung dieser Welt so mancher Wicht wird hochgestellt, gilt mir nur der als rechter Mann, der ehrlich selbst sich achten kann.

    Friedrich von Bodenstedt

  39. Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur soviel, als er sich selbst geltend macht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  40. Unsere Meister nennen wir billig die, von denen wir immer lernen. Nicht ein jeder, von dem wir lernen, verdient diesen Titel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  41. Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu

    Georg Christoph Lichtenberg

  42. Wem Recht schaffende Bosheit aus den Augen strahlt, qualifiziert sich für bestimmte Jobs sicherer als jemand, der lediglich mit offenem Blick naiv dreinschaut.

    Christa Schyboll

  43. Es ist nicht mein Ziel, geliebt zu werden. Mir genügt es, wenn man mich respektiert.

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  44. Den inneren Frieden die nicht zu stören, in andrer Achtung stets zu steigen, habe den Mut, die Wahrheit zu hören, und die Klugheit, sie zu verschweigen.

    Heinrich Leuthold

  45. Frage nicht wie, sondern was man redet

  46. Ein guter Name geht in Augenblicken verloren; ein schlechter wird in Jahren nicht zu einem guten.

    Jeremias Gotthelf

  47. Wir lieben die uns Wohlwollenden, aber wir achten mehr die, die es wagen, uns ehrlich anzugreifen. So hoch ist unsere Meinung von uns selbst.

    Carl Ludwig Schleich

  48. Nur wer selber richtig denken gelernt, findet sich in einem andern Denker; nur wer selber tüchtig lenken gelernt, fügt sich auch in einen andern Lenker.

    Friedrich Wilhelm Güll

  49. Wer mich ins Gesicht beschimpft, kann doch ein ehrbarer Mann und mein Freund sein.

  50. Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.

    Oscar Wilde

  51. Vermögen und Ehre sind die beiden Dinge, deren Verletzung die Menschen am meisten kränkt.

    Nicolaus Machiavelli

  52. Quaesitam meritis sume superbiam! - Nimm den Stolz an, zu dem dich Leistung berechtigt!

    Horaz

  53. Einigkeit ein festes Band, hält zusammen Leut und Land

  54. Ein rechter Mann hat zwei Gesichter, die er hält, das eine auf sein Haus, das andre auf die Welt. Das freundliche Gesicht, das wendet er ins Haus, das ernste aber kehrt er in die Welt hinaus.

    Friedrich Rückert

  55. Schreibe nicht auf deine Rechnung das, wovon anderen das Verdienst gebührt. Suche selbst zu verdienen, dass man dich um deinetwillen ehre.

    Adolph Freiherr von Knigge

  56. Die Frau ist eine Festung, der Mann ihr Gefangener.

  57. Den Vater kennt man an dem Kind, den Herrn an seinem Hausgesind.

  58. Wie wär's, wenn du es mal erprobst, und, wo berechtigt, andre lobst? Und stell dir vor, wenn du erst merkst, dass du mit Lob Menschen auch stärkst!

    Karl-Heinz Söhler

  59. Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen – Hauptsache ist, dass sie keinen haben

    Ludwig Thoma

  60. Das Schönste, was man jemand auf der Welt antun kann, ist, sich von ihm belehren zu lassen.

    John Steinbeck