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Sprüche über Respekt

350 Sprüche — Seite 6

Wirkliche Größe zeigt sich nicht im Überragen anderer, sondern im respektvollen Umgang mit ihnen. Respekt erkennt Würde an, ohne Gleichheit erzwingen zu müssen, und schafft damit den Raum, in dem Unterschied nicht zur Geringschätzung wird. Darum ist dieses Thema grundlegend für jedes gelingende Miteinander.

Sein Wert wird besonders sichtbar, wenn Macht, Erfolg oder Meinung aufeinandertreffen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Respekt nicht Unterordnung bedeutet, sondern eine Haltung der Achtung, die Beziehung und Gesellschaft trägt.

  1. Gekaufte Anerkennung unterliegt dem Börsenkurs.

    Else Pannek

  2. Wo Verstand befiehlt, ist der Gehorsam leicht.

    Theodor Fontane

  3. Gehorsam ist eine Kunst, die der Regent selbst lehren muss, und wer gut leitet, dem folgt man gern.

    Plutarch

  4. Dem Streben nach Lob liegt ein Streben danach, lobenswert zu sein, zu Grunde.

    Adam Smith

  5. Der Ruhm bringt jenem keine Erquickung, der ihn gestohlen hat, statt ihn sich zu verdienen.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  6. Ein Volk wird danach beurteilt, wie es seine Toten bestattet

    Perikles

  7. Wenn du einen Menschen ein gutes Werk vollbringen siehst, vergiß seine hundert Fehler

  8. Es ist unerträglich, diejenigen hochzuschätzen, die es nicht verdienen

    Christina I. von Schweden

  9. Zwei Wurzeln aller Tugend muss ich loben: Mitleid nach unten, Pietät nach oben.

    Victor Blüthgen

  10. Wer herrschen will, muss dienen können!

    Stefan Glas

  11. Denn wer als Meister geboren, der hat unter Meistern den schlimmsten Stand

    Richard Wagner

  12. Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett

  13. Höfling muss mit krummem Rücken sich noch immer tiefer bücken

    Jacques Offenbach

  14. Ruhm ist Vorzug, denen bekannt zu sein, die einen nicht kennen

    Nicolas Chamfort

  15. Selbst Tiger und Wolf kennen Vater und Sohn, selbst Bienen haben ihre Königin

  16. Fürsten belohnen ihre Schmeichler und verachten sie. Völker beten die ihrigen an.

    Friedrich von Gentz

  17. Große Männer sind die Koeffizienten ihres Jahrhunderts.

    Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz

  18. Der Morgen ist die Jugend des Tages. Alles ist heiter, frisch und leicht. Man soll ihn als Quintessenz des Lebens betrachten und gewissermaßen heilig halten.

    Arthur Schopenhauer

  19. Es gibt unglaublich starke Persönlichkeiten. Wären sie Kaninchen, hätten sogar Python-Schlangen vor ihnen Respekt

    Karl-Heinz Karius

  20. Man erwirbt sich eine Menge Ruhm – was immer das sein mag –, wenn man in der richtigen Weise über sich reden lässt.

    David Herbert Lawrence

  21. Bewunderung und Respekt wird jener Frau zuteil, die ihren Platz im Leben behauptet und unermüdlich aufwärts strebt nach immer weiteren Zielen.

    Prentice Mulford

  22. Ein Mächtiger, der mit dem Schwächeren spricht, verlangt nur Beifall, nicht Wahrheit.

    Karl Wilhelm Ramler

  23. Seid stolz dem Bösen gegenüber und demütig im Guten, standhaft in der Erfüllung des Rechten und furchtsam vor dem Antlitz der Gerechtigkeit.

    Hermann Stehr

  24. Nur der Ehrgeiz altert nicht, und das, woran sich das tatenlose Alter am meisten freut, ist nicht, wie man behauptet, das Geld, sondern die Ehre.

    Thukydides

  25. Stiller Wunsch vieler Männer: "Wollte meine Frau mich nur, wenigstens zeitweise, als Fremden behandeln!"

    Otto Weiss

  26. Der Ruhm ist ein brennender Ofen: man muss ihn immer wieder heizen, soll er nicht kalt werden

    Otto Weiss

  27. Mancher unterwirft sich, ohne zu kämpfen, und dadurch siegt er.

    Otto Weiss

  28. Der Jungen Lob wird's mehren, wenn sie das Alter ehren; doch große Tugend ist's der Alten, der Jugend was zu gut zu halten.

    Bernhard Freidank

  29. Niemand mag auf lange Zeit große Ehre haben ohne Neid.

    Bernhard Freidank

  30. Wer recht gehorchen lernt, der wird auch einmal recht kommandieren können.

    Philipp Engelhard von Nathusius

  31. Stößt dich ein Blinder, so ärgere dich nicht

  32. Nur wer gehorchen gelernt hat, kann später auch befehlen!

    Paul von Beneckendorff und Hindenburg

  33. Wir wollen nur solche Menschen Freunde nennen, für die wir ganz und gar eintreten können

    Paul Olaf Bodding

  34. Wenn du von den anderen Verantwortung verlangst, übernehme auch für dich deine eigene

    Solon

  35. Befehlen und gehorchen heißt, mit Mächten in Beziehung gebracht zu werden, und es ist nur sinnvoll, wenn der Befehlshaber im Vollbesitz dieser Mächte ist.

    Sebastian Faber

  36. Ehrfurcht den Vorfahren, Treue den Lebensgenossen, Vertrauen der Jugend!

    Theodor Toeche-Mittler

  37. Besser, man zeichnet sich aus, als dass man sich auszeichnen lässt.

    Johann Gottlieb Nathusius

  38. Es ist sehr leicht, die Menschen zu behandeln, wenn man sie nicht achtet.

    Fanny Lewald

  39. Als erstes im Bankwesen lernt man den Respekt vor der Null.

    Carl Fürstenberg

  40. Jeden adelt sein eigenes Werk.

    Juvenal

  41. Jede Sünde trägt um so bedeutendere Schuld in sich, je größer das Ansehen des Sünders ist.

    Juvenal

  42. Es gibt viele Leute in der Welt, aber wenig Menschen.

    August Pauly

  43. Je wertloser der Mann ist, um so weniger Achtung hat er vor Frauen.

    Theresa Keiter

  44. Lass das Drechseln, lass das Schrauben – Sprich frei fort! Das bringt Dir Glauben.

    Heinrich Martin

  45. Nicht durch Deine selbstständigen Meinungen kannst Du zur wahren Geltung gelangen, sondern durch die Handlungen, die aus ihnen hervorgehen.

    Heinrich Martin

  46. Ein Held kann man sein, auch ohne die Erde zu verwüsten

    Nicolas Boileau-Despreaux

  47. Die Ehre gleicht einer abschüssigen, unzugänglichen Insel. Man kann nicht wieder zu ihr zurück, wenn man sie einmal verlassen hat.

    Nicolas Boileau-Despreaux

  48. Es ist viel leichter, ein Held zu sein als ein anständiger Mensch. Ein Held muss man nur einmal sein, ein Ehrenmann immer.

    Luigi Pirandello

  49. Ich möchte gern sehr berühmt aber unerkannt bleiben.

    Edgar Degas

  50. Eine Dame, die den Mut hat, eine glänzende Bewerbung zurückzuweisen, verdient die höchste Achtung, es beweist, dass sie wahr und ohne Berechnung ist.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer