Sprüche über Respekt
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Wirkliche Größe zeigt sich nicht im Überragen anderer, sondern im respektvollen Umgang mit ihnen. Respekt erkennt Würde an, ohne Gleichheit erzwingen zu müssen, und schafft damit den Raum, in dem Unterschied nicht zur Geringschätzung wird. Darum ist dieses Thema grundlegend für jedes gelingende Miteinander.
Sein Wert wird besonders sichtbar, wenn Macht, Erfolg oder Meinung aufeinandertreffen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Respekt nicht Unterordnung bedeutet, sondern eine Haltung der Achtung, die Beziehung und Gesellschaft trägt.
Nach unserer Ansicht macht sich niemand so um die Welt verdient wie gute Eltern.
— Edward Bellamy
Wer tugendhaft lebt, wird geehrt, aber er wird nicht beneidet.
Ehrerweisung, die nicht aus der Liebe kommt, ist nicht Ehrung, sondern Schmeichelei.
— Bernhard von Clairvaux
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Zu einem Hund, der Geld hat, sagen die Leute "Herr Hund"
Man soll die lieben, über die man befiehlt, aber man soll es ihnen nicht sagen
— Antoine de Saint-Exupéry
Gerät ein Tiger aufs flache Land, wird er sogar von Hunden gefoppt.
Keine wahre und dauernde Liebe kann ohne Achtung bestehen; jede andere zieht Reue nach sich und ist einer edlen Sache unwürdig.
— Johann Gottlieb Fichte
Nur der ist tot, der keinen guten Namen hinterlässt.
Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.
— Marquis de Vauvenargues
Ohne den Mut verkleinern zu wollen, mit dem manche ihr Leben geopfert haben, sollten wir auch jenes Mutes nicht vergessen, mit dem andere ihr Leben gelebt haben.
— John F. Kennedy
Das Schicksal einer Gesellschaft wird dadurch bestimmt, wie sie ihre Lehrer achtet
— Karl Theodor Jaspers
Führe dein Geschäft, oder es wird dich führen.
— Benjamin Franklin
Daheim werden verständige Männer am wenigsten geschätzt.
Das Vertrauen ist etwas so Schönes, dass selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Man leiste nur was und lasse Wirkungen von sich ausgehen, so kommen gute Gegenwirkungen von selbst.
— Theodor Storm
Ruhm ist die Summe der Missverständnisse, die sich um einen Namen sammeln.
— Rainer Maria Rilke
Gott ist kein Bayer, er läßt sich nicht spotten.
Gott läßt sich keinen flächsernen Bart flechten.
Was die Kinder an die Eltern bindet, ist eher der Respekt.
— Michel de Montaigne
Bei seinem Tun und Lassen sollte es dem Menschen auf Billigung und nicht auf Beifall ankommen.
— Charles-Louis de Montesquieu
Das ganze Glück des Menschen besteht darin, bei anderen Achtung zu genießen.
— Blaise Pascal
Individualität ist überall zu schonen und zu ehren als Wurzel jedes Guten.
— Jean Paul
Orden sind mir wurscht, aber haben will ich sie.
— Johannes Brahms
Ein jeder von uns müsste Respekt für die leidende Menschheit empfinden.
— Giuseppe Verdi
Läßt du dir auf den Achseln sitzen, so sitzt man dir gar auf dem Kopfe.
Die Tugend adelt mehr als das Geblüt.
Die Uniform sichert manchem Fähigkeiten, die das bürgerliche Kleid nicht gewährt.
— Emanuel Wertheimer
Sein kleiner Finger ist gescheiter als du mit Haut und Haar
Auch die Bundeswehr braucht wie jedes Lebewesen und jede soziale Institution Verständnis, Zuneigung und Anerkennung.
— Hans Apel
Wer vieles wagt, ist bei den Menschen im Recht. Wer auf das meiste spucken kann, der ist ihr Gesetzgeber, und wer am meisten wagt, genießt die meisten Rechte!
— Fjodor M. Dostojewski
Wer es allen recht machen will, muss früh aufstehen.
Achtung ist der Freundschaft unfehlbares Band.
— Friedrich von Schiller
Nur jene verdienen ein Denkmal, die keines brauchen.
— William Hazlitt
Genie blickt voll der Hochachtung auf andres Genie, ja mag ihm sogar in enthusiastischer Bewunderung gegenüberstehen, doch nichts von Verehrung haftet solchem Gefühle an.
— Edgar Allan Poe
Im Dunkeln bleibt hell auch der gute Name
— Publius Syrus
Vor allen Kindern, die uns begegnen, sollten wir uns tief und ehrfurchtsvoll verneigen; sie sind unsere Herren, für sie arbeiten wir. Ein Kind in der Hütte ist mehr als ein Greis auf dem Throne. S …
— Ludwig Börne
Autorität von oben und Gehorsam von unten, mit einem Worte, Disziplin, ist die ganze Seele der Armee.
— Helmuth James Graf von Moltke
Fern der Heimat verliert ein Mensch sein Ansehen und eine Ware gewinnt an Wert.
Wer seinem Vater nicht gehorchen will, muss seinem Stiefvater gehorchen.
Man misst die Türme an ihren Schatten und die großen Männer an ihren Neidern
Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnu …
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Wer seine Ehre durch seine eigene Schuld verloren oder geschmälert hat, der kann sie nur durch unzweideutige Besserung rehabilitieren, und auch dies ist schwer genug.
— Richard Rothe
Ein gebildeter Mann, der sein Herz an die Bequemlichkeit seines Heimes hängt, ist nicht wert, als gebildet betrachtet zu werden.
— Konfuzius
Wer auf beiden Achseln trägt, setzt sich zwischen zwei Stühlen in die Asche.
Nicht der sei gelobt der mit Blut seinen Ruhm erkauft. Vielmehr sei es der der das kann ohne Tod
— Martial
Ein Hund ist klüger als eine Frau; er bellt seinen Herrn nicht an
Die erste Wirkung der Liebe besteht darin, uns eine große Ehrfurcht einzuflößen.
— Blaise Pascal
Die Ehre hat gesetzlichen Anspruch auf Feierabend und Pension.
— Emil Gött
Vor deinen Eltern erscheine angezogen, vor deinem Manne zieh dich aus.
Die eheliche Eintracht ist eine zarte Blume. Wenn ihr der Sonnenschein der Liebe oder die Nahrung der gegenseitigen Achtung fehlt, welkt die Blume schnell dahin.
— August von Kotzebue
Die Mutter sagt's, der Vater glaubt's, und ein Narr zweifelt daran.
Arbeitsschweiß an den Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.
Ich habe mich so lange ums Allgemeine bemüht, bis ich einsehen lernte, was vorzügliche Menschen im Besonderen leisten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Um immer gut zu sein, ist es erforderlich, dass die anderen glauben, dass sie uns gegenüber niemals ungestraft böse sein dürfen
— François de la Rochefoucauld
Ein Mädchen gehorcht dem Vater, eine Ehefrau ihrem Gatten.
Gehorsam ist der Anfang aller Weisheit.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Spotte nicht mit der Eule, das ist auch ein Vogel.
Wenn er redet, kräht der Hahn auf dem Kirchturm.
Üble Henne, die in Nachbarshäuser legt.