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Ich begehe nie den Fehler, mich mit Menschen zu streiten, deren Ansichten ich nicht achte

Spruchbild: Ich begehe nie den Fehler, mich mit Menschen zu streiten, deren Ansichten ich nicht achte.

Ich begehe nie den Fehler, mich mit Menschen zu streiten, deren Ansichten ich nicht achte.

Bedeutung

Edward Gibbon, der englische Historiker, formuliert in diesem Satz eine kluge Lebensmaxime über Disputation und Achtung: Er streitet nicht mit jemandem, dessen Meinung er nicht achtet. Das ist eine Überzeugung über den Sinn von Debatten: Ein Streit lohnt sich nur, wenn man den Gesprächspartner für würdig hält, widersprochen zu werden. Wer nicht achtet, schweigt – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Urteilsvermögen. Gibbon, der als Historiker gewohnt war, Quellen nach ihrer Glaubwürdigkeit zu beurteilen, beschreibt damit eine Haltung, die intellektuelle Energie klug einsetzt.

Verwendung

Passend als Gibbon-Zitat in Texten über Debatte, Achtung und die Klugheit, nur mit denen zu streiten, die es wert sind sowie für Beiträge über Rhetorik, Gesprächsführung und den klugen Umgang mit Meinungsverschiedenheiten. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Würde des Gesprächs und die Auswahl der Gesprächspartner.

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Über Edward Gibbon

Über den Autor

Historiker · Britisch · 1737 - 1794

Edward Gibbon (1737–1794) schrieb die sechsbändige „History of the Decline and Fall of the Roman Empire“.

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Der englische Historiker verband klassische Bildung, Quellenarbeit und scharfe Ironie zu einer neuen Form großer Geschichtserzählung. Seine Kapitel über das Christentum lösten heftige Gegenreaktionen aus. Gibbon saß zeitweise im Parlament und verbrachte prägende Jahre auch in Lausanne.

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Quadratisches Spruchbild: Ich begehe nie den Fehler, mich mit Menschen zu streiten, deren Ansichten ich nicht achte.

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