gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Gleichgültigkeit

531 Sprüche — Seite 8

Nicht offener Hass, sondern oft schon Gleichgültigkeit entzieht dem Miteinander seine Wärme und Verbindlichkeit. Wo nichts mehr berührt, schwindet der Impuls zu verstehen, zu helfen oder Stellung zu beziehen. Darum ist dieses Thema so ernst, weil es weniger durch Lärm als durch innere Abwesenheit wirkt.

Ihre Kälte zeigt sich besonders darin, dass sie Unrecht geschehen lässt, ohne sich selbst schuldig zu fühlen. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten jene lähmende Haltung, in der Verantwortung abgestreift wird, und erinnern daran, dass menschliche Würde Aufmerksamkeit und Anteilnahme braucht.

  1. Wir finden weiter nichts dabei, Geschichten zweimal zu erzählen, aber zweimal anhören möchten wir sie nicht.

    William Hazlitt

  2. Eine gute Gelegenheit ist schwer erlangt und leicht versäumt.

  3. Auch heute noch wird die entscheidende Initiative des Denkens nicht durch vieles Wissen gefördert.

    Max von Eyth

  4. Lasst die anderen von vergangenen Zeiten schwärmen. Ich bin froh, in diesen Zeiten zu leben!

    Ovid

  5. Leidenschaften gleichen Blendlaternen. Sie werfen alles Licht nach einer Richtung, während alles andere rings im Dunkel bleibt.

    Peter Sirius

  6. Die meisten Menschen, welche schlicht und ungelehrt sind, machen keinen Anspruch auf den Besitz abstrakter Begriffe.

    George Berkeley

  7. Was sich die Menschen einbilden, ist gleichgültig. Lediglich die Erkenntnis der Dinge ist von Bedeutung. Sie allein macht unsere Schlußfolgerungen wertvoll.

    John Locke

  8. Predige Weisheit lang und breit, wer folgt ihren Pfaden? Auf Erden wird kein Mensch gescheit, außer durch eigenen Schaden.

    Victor Blüthgen

  9. Manch einer macht die Ohren auf, wenn er es aber nicht mit dem Herzen aufnimmt, dann hat er nichts als leeren Schall.

    Hartmann von Aue

  10. Verluste sind Quittungen nicht gezeigter Dankbarkeit

    Theodor Körner

  11. Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle, wo der Kopf ist.

    Sir Walter Raleigh

  12. Wenn du Liebe hast, spielt es keine Rolle, ob du Kathedralen baust oder in der Küche Kartoffeln schälst.

    Dante Alighieri

  13. Wer die Zeit verklagen will, dass so zeitig sie verraucht, der verklage sich nur selbst, dass er sie nicht zeitig braucht

    Friedrich von Logau

  14. Was ich nicht wahrhaben will, hülle ich in einen Scherz

    Emily Elizabeth Dickinson

  15. Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.

    Charles Lamb

  16. Die Kunst kennt keine Mittelstraße, sie kennt nur vollendete oder verfehlte Werke.

    Heinrich von Treitschke

  17. Inneren Frieden wird nur erlangen, wer Unwesentliches unbeachtet lässt und sich allein um Wesentliches sorgt

    Bernhard von Clairvaux

  18. Diejenigen, die sich weise auf das beschränkt haben, was ihnen möglich schien, sind niemals einen Schritt vorangekommen

    Michail Bakunin

  19. Ein guter Teil der Weisheit besteht darin, gewisse Dinge nicht zu wissen.

  20. Doppelt gewinnt, wer vergißt, was verloren.

    Franz Grillparzer

  21. Nahrung, die nicht vor dir wegläuft und die dich nicht angreift, ist vermutlich gut verdaulich

    Christa Schyboll

  22. Die konsequente Nichtbeachtung von Regeln und Vorschriften führt relativ schnell zu ihrer Abschaffung, weil die konsequente Verfolgung ihrer Nichtbeachtung zu teuer würde.

    Christa Schyboll

  23. Weil die meisten Leute noch immer die falschen Dinge glauben, warten die richtigen Ereignisse noch immer auf ihren Kopfsprung ins Leben.

    Christa Schyboll

  24. Der beste Master-Abschluss garantiert noch lange keinen Karrieresprung, sofern eine Barriere aus fataler mentaler Trägheit im Vorstellungsgespräch dominant hervorprescht.

    Christa Schyboll

  25. Jeder braucht Lob, Anerkennung, Streicheleinheiten. Die Menschen haben panische Angst vor Liebesentzug.

    Nikolaus B. Enkelmann

  26. Seine Ziele nicht zu erreichen ist nicht so schlimm, als gar keine Ziele zu haben.

    Nikolaus B. Enkelmann

  27. Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet, sondern nur des Geldes willen, der bekommt gar nichts: Weder Geld noch Glück.

    Charles M. Schwab

  28. Es gibt Leute, die nachdenken, um zu schreiben. Wieder andere schreiben, um nicht nachdenken zu müssen.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  29. Analyse ist nicht die Sache des Dichters. Sein Beruf ist zu malen, nicht zu sezieren.

    Thomas Babington Macaulay

  30. Aber so wenig als im Leben des Einzelnen ist es für das Leben der Menschheit wünschenswert, die Zukunft zu wissen.

    Jacob Christoph Burckhardt

  31. Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemühen.

    Jacob Christoph Burckhardt

  32. Wir Menschen halten doch immer nur die Fäden in den Händen, das Schicksal aber webt, wie es will.

    Hermann Stehr

  33. Die Menschen streben nach Dingen, die sie nicht brauchen, und vernachlässigen ihre wahren Segnungen: das Geschenk ihrer Sinne, die wir mit Fug und Recht unser eigen nennen können.

    Mary Wortley Montagu

  34. Ich achte nicht auf die Vernunft. Die Vernunft empfiehlt immer das, was ein anderer gern möchte.

    Elizabeth Cleghorn Gaskell

  35. Es ist ziemlich belanglos, mit wem man rein geschäftlich und von Berufs wegen verkehrt; doch Vorsicht ist geboten, ehe wir einen Menschen unsere Mußestunden teilen lassen.

    Prentice Mulford

  36. Was das Volk über mich urteilt, ist mir so gleichgültig wie das Urteil einer Herde blöden Viehes

    Francesco Petrarca

  37. Wer uns nicht loben kann, der schimpft uns nicht.

    Karl Wilhelm Ramler

  38. Die Philosophie schweigt, wo die Gerechtigkeit den Verstand verliert

    Denis Diderot

  39. Bevor man das Leben über sich ergehen lässt, sollte man sich narkotisieren lassen.

    Karl Kraus

  40. Teilnahme am politischen Leben ist die Pflicht eines jeden Bürgers, ihre Nichterfüllung ist zugleich kurzsichtig, undankbar und gemein.

    Herbert Spencer

  41. Wenn du versuchst, den Menschen die Folgen ihrer Verrücktheit zu verschweigen, kommt dabei letzten Endes eine Welt voller Narren heraus

    Herbert Spencer

  42. Böses darf man nicht nur denen zur Last legen, die es tun, sondern auch denen, die es nicht verhindern, obwohl sie dazu in der Lage wären.

    Thukydides

  43. Verantwortung entsteht dadurch, dass man nicht rechtzeitig Nein sagt.

    Leo Trotzki

  44. Wir wissen, wie wir leben sollen, und leben wie zuvor.

    Johan Peter Uz

  45. So nahe ist man gelegentlich daran, etwas Vernünftiges zu tun! Aber man überlegt reiflich, und unterläßt es.

    Otto Weiss

  46. Das Unglück von Tausenden rührt uns weniger als das Unglück eines einzigen.

    Otto Weiss

  47. Bei manchen wissenschaftlichen Untersuchungen ist alles interessant, nur nicht das Ergebnis.

    Otto Weiss

  48. Wer die Menschen in guten Stunden von sich weist, kann sie in bösen Stunden, die doch für jeden einmal kommen, auch nicht an sich ziehen, und wenn er es mit Haken und Ketten versuchte.

    Ernst von Wildenbruch

  49. Wie vieles, was wir auf die Erde werfen, wird, wenn's ein andrer aufhebt, ein Juwel

    George Meredith

  50. Wer dem Leben gegenüber gleichgültig bleibt, ist verantwortungslos.

    Menander

  51. Die nicht die Kleinheit großer Dinge in sich fühlen, die werden auch die Größe kleiner Dinge in anderen übersehen

    Okakura Kakuzo

  52. Nichts tun ist schlimmer, als etwas mittelmäßig zu tun.

    Camillo Benso Graf von Cavour

  53. Beschimpfungen sind sehr erniedrigend für den, der sie ausstößt, währenddem sie denjenigen, an den sie gerichtet sind, nicht demütigen können

    Alphonse Karr

  54. Jedermann will einen Freund haben, aber niemand gibt sich die Mühe einer zu sein.

    Alphonse Karr

  55. Lass das Minderwertige nicht in deine Phantasie ein, denn das beschwert nur und verdrängt Besseres.

    Sebastian Faber

  56. Später Dank und späte Freuden gleichen der Wintersonne: sie wärmen wenig und wecken müde Kräfte

    Theodor Toeche-Mittler

  57. Wer statt der Wahrheit die Bequemlichkeit für sein Leben hält und dieses Leben sucht, der wird's verlieren, wem's aber auf sein Lebern nicht ankommt, sondern nur auf seine Wahrheit, der wird's finden.

    Heinrich Lhotzky

  58. Was nützt das Tempo, wenn unterwegs das Gehirn ausgeronnen ist?

    Karl Kraus

  59. Versuchung im vorgerückten Alter ist wie ein Dudelsack ohne Luft

    John Barrymore

  60. Zu jeder Zeit und in jedem Lande findet, sobald ein Mann und eine Frau zusammen sind, eines von folgenden drei Dingen statt: entweder sie kehren einander den Rücken, oder sie gähnen innerlich, oder si …

    Hippolyte Taine