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Sprüche über Dummheit

451 Sprüche — Seite 5

Nichts wirkt zugleich so unerquicklich und so dauerhaft gegenwärtig wie die Dummheit. Sie zeigt sich nicht nur im Mangel an Wissen, sondern vor allem in Selbstgewissheit, Lernunwillen und der Weigerung, die eigene Begrenzung überhaupt wahrzunehmen. Darum ist dieses Thema seit jeher ein Feld für Spott, Kritik und ernste Menschenkenntnis.

Besonders entlarvend wird sie dort, wo Lautstärke den Platz von Einsicht einnimmt. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten die komischen und gefährlichen Seiten menschlicher Unvernunft und machen deutlich, warum fehlende Klugheit selten harmlos bleibt.

  1. Stehe nach Möglichkeit mit allen auf gutem Fuße, aber gib dich selbst dabei nicht auf. Sage deine Meinung immer ruhig und klar, und höre auch die anderen an. Selbst die Dummen - sie haben auch ihr …

  2. Wie vernünftige Menschen oft sehr dumm sind, so sind die Dummen manchmal sehr gescheit.

    Christian Johann Heinrich Heine

  3. Nichts fürchtet ein dummer Mann mehr als eine gescheite Frau.

    Christian Johann Heinrich Heine

  4. Der ist ein Narr, der sich an der Vergangenheit die Zähne ausbricht, denn sie ist ein Granitblock und hat sich vollendet.

    Antoine de Saint-Exupéry

  5. Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.

    Joachim Ringelnatz

  6. Es ist keine Ehre von einem Narren gelobt zu werden

    Konfuzius

  7. Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Torheiten und Sorgen geben.

    Alfred de Musset

  8. Dumm ist, wer andere zwingt, ihm zu glauben.

  9. Höflichkeit ist Klugheit. Folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. Sich mittels ihrer unnötiger- und mutwilligerweise Feinde machen ist Raserei.

    Arthur Schopenhauer

  10. Der Tor braucht einen Keulenschlag, wo dem Weisen ein Wink genügen mag.

  11. Einige finden sich mit ihrer Rolle als Nichtskönner nicht ab. Auch auf diesem Gebiet geben sie sich nicht mit Durchschnitt zufrieden

    Karl-Heinz Karius

  12. Der Wahn aller Regierenden, vom Minister bis zum Pedell herab, ist, dass das Regieren ein großes Geheimnis sei, welches dem Volk zu seinem Besten verschwiegen werden müsse

    Ludwig Börne

  13. Seien wir den Narren dankbar. Ohne sie könnten wir anderen keinen Erfolg haben.

    Mark Twain

  14. Der Kluge sieht das Gemeinsame in den verschiedenen Religionen, der Dummkopf die Unterschiede.

  15. Alles in der Welt ist Torheit, nur nicht die Heiterkeit.

    Friedrich der Große

  16. Der Narr tut, was er nicht lassen kann, der Weise lässt, was er nicht tun kann.

  17. Der Narr macht viel Aufhebens um nichts.

  18. Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenprallen, und es klingt hohl, ist es dann allemal das Buch?

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Die Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.

    Benjamin Franklin

  20. Lieber nichts wissen, als Vieles halb wissen! Lieber ein Narr sein auf eigene Faust, als ein Weiser nach fremdem Gutdünken!

    Friedrich Nietzsche

  21. Eine selbstbewusste Gesellschaft kann viele Narren ertragen.

    John Steinbeck

  22. Ein dummer Mann prahlt mit seiner Frau, ein kluger mit seinen Kindern.

  23. Einsamkeit ist die Zufluchtsstätte der Geistreichen und die Folterkammer der Geistesarmen.

  24. Besser mit Klugen in der Hölle als mit Narren im Paradies

  25. Wenn ich Narr genug wäre, noch an das Glück zu glauben, so würde ich es in der Gewohnheit suchen.

    Francois René de Chateaubriand

  26. Im Glanze des Geldes scheint selbst ein Dummkopf klug

  27. Du magst dich grade selber nicht, alles wird für dich zur Pflicht, mach eine Dummheit wie als Kind, die Wirkung ist ganz unbestimmt, ob du nun Er bist oder Sie - schaden kann das nie.

  28. Die menschliche Dummheit ist international

    Kurt Tucholsky

  29. Spottsucht ist oft Armut an Geist.

    Jean de la Bruyère

  30. Die Dummheit schützt vor Schande, gleichwie die Dreistigkeit vor Armut.

    Leonardo da Vinci

  31. Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.

  32. Jeder Mensch glaubt, er sei der wichtigste, der beste; aber nur der Narr und der Dummkopf haben den Mut, es auszusprechen.

    Jean Paul

  33. Hüte dich vor dem, der nur ein Buch besitzt.

    Thomas von Aquin

  34. Die Frauen müssen wohl prüde bleiben, solange Männer sentimental, dumm und schlecht genug sind, ewige Unschuld und Mangel an Bildung von ihnen zu fordern.

    Friedrich von Schlegel

  35. Der Eigensinn ist die Energie der Dummen.

    Jean-Paul Sartre

  36. Das Wort Esel, wann es zurückgelesen wird, so heißt es: Lese! Wahr ist es, wann jemand kein unverständiger Esel bleiben will, so muß er die Bücher lesen, sonst wird ihm der Trichter von Nürnberg schle …

    Abraham a Sancta Clara

  37. Nur die Dummen haben sofort eine Überzeugung fertig.

    Michel de Montaigne

  38. Lieber eine reizende Dummheit als unausstehliche Klugheit

  39. Ich glaube, dass es keine andere Krankheit der Zeit gibt als Unwissenheit und Unredlichkeit, und dass alles Übel, das in jüngster Vergangenheit die Welt heimgesucht hat, allein von diesen zwei D …

    Adalbert Stifter

  40. All zu vieles Schlafen macht dumm, und all zu vieles Wachen führet zuletzt zu dem Wahnwitz.

    Johann Georg Zimmermann

  41. Seien wir froh, daß es Dumme gibt. Ohne sie könnten wir übrigens es nie zu etwas bringen.

    Mark Twain

  42. Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.

    Friedrich Rückert

  43. Ein gerader Mensch scheut nicht die freundschaftlichen Geschwätze, die aus dem Rausche hervorgehen.

    Jean-Jacques Rousseau

  44. Wenn die Männer die Schönheit einer Frau mehr schätzen als ihre Intelligenz, so hat das seinen Grund darin, dass es mehr Dummköpfe gibt als Blinde.

  45. Die Hindernisse rühren nicht so sehr daher, dass der Geist leer ist von Wissen, sondern daher, dass er voll ist von Vorurteilen.

    Pierre Bayle

  46. Die gröblichste Torheit ist doch, sich nach einem Glockenschlag zu richten statt nach Bedürfnis und Verstand.

    Francois Rabelais

  47. Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise. Gesellschaft braucht der Tor und Einsamkeit der Weise.

    Friedrich Rückert

  48. Kein Mann ist so dumm, den Krieg herbeizuwünschen und nicht den Frieden; denn im Frieden tragen die Söhne ihre Väter zu Grabe und im Krieg die Väter ihre Söhne.

    Herodot von Halikarnassos

  49. Der Mangel an Bildung bringt die Unverschämtheit hervor, doch die vernünftigen Überlegungen das Zaudern.

    Perikles

  50. Wenn einer Geld hat, darf er so dumm sein wie er will

    Ovid

  51. Auch dem Narren ist einmal ein Einfall vergönnt, wenn er tausend Mal nachdenkt.

  52. Ein gutes Zitat ist ein Diamant am Finger eines geistreichen Menschen und ein Pflasterstein in der Hand eines Narren.

    Joseph Roux

  53. Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.

    Christian Johann Heinrich Heine

  54. Alter schützt vor Torheit nicht

  55. Nur der Dumme sucht das Glück in der Ferne. Der Kluge läßt es unter seinen Füßen sprießen.

  56. Es ist töricht zu fallen in der Hoffnung, jemand zu finden, der einem wieder aufhilft.

    Nicolaus Machiavelli

  57. Der Intellekt ist bei den allermeisten eine schwerfällige, finstere und knarrende Maschine, welche übel in Gang zu bringen ist.

    Friedrich Nietzsche

  58. Mancher ist leicht zu täuschen, nicht weil er dümmer, sondern weil er besser ist als der Täuschende.

    Peter Sirius

  59. Der Wunsch, klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden.

    François de la Rochefoucauld

  60. Nur ein Taugenichts oder ein völlig Unfähiger kann behaupten, er habe keine Beschäftigung gefunden.

    Leo Tolstoi