Sprüche über die Tierwelt
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Es ist gleichviel, wie die Kuh heißt, wenn sie nur gute Milch gibt.
Die Kühe, die am meisten brüllen, geben am wenigsten Milch.
Eine Kuh deckt viel Armut zu.
Man soll die Kuh melken und nicht schinden.
Schwarze Kühe geben auch weiße Milch.
Andrer Leute Kühe haben immer größere Euter.
Was soll der Kuh Muskaten? Sie frißt wohl Haberstroh.
Vier Kühe gewartet sind besser als acht schlecht gewartet.
Der Magd Sonntag ist der Kühe stiller Freitag.
Küsters Kuh darf auf dem Kirchhof grasen.
Dem die Kuh gehört, der fasst sie bei den Hörnern.
Wenn die Kuh den Schwanz verloren hat, merkt sie erst, wozu er gut gewesen ist,
Die beste Kuh geht nicht zu Markt.
Es gibt mehr als eine bunte Kuh.
Man heißt keine Kuh bunt, sie habe denn einen Flecken.
Man sagt nicht zu der Kuh Bläßle, wenn sie nicht wenigstens einen Stern hat.
Wenig Kühe, wenig Mühe.
Der da hat keine Mühe, dem gibt man die Kühe, und der da hat die Mühe, dem nimmt man die Kühe und gibt ihm die Brühe.
Der da hat die Kühe, der hab' auch die Mühe.
Wenn die Kuh gestohlen ist, sperrt man den Stall.
Schenkt man dir die Kuh, lauf mit dem Halfter zu.
St. Niklas beschert die Kuh, aber nicht den Strick dazu.
Eine Kuh kann nicht auf den Baum springen wie ein Eichhorn.
Bleib daheim bei deiner Kuh, willst du haben Fried und Ruh.
Er weiß so viel davon wie die Kuh vom Sonntage.
Er sieht's an wie die Kuh ein neues Scheuertor.
Meiner Mutter Kuh Bruder war ein Ochs.
Lamm, Lamm! ist des Wolfes Vesperglocke.
Wenn Lämmer einmal neben Wölfen grasen, scheint eine andere Sonne.
Wenn due die Lämmer nicht achtest, wird die Herde bald zugrunde gehen.
Steht er doch da, als wenn er lammen wollte!
Man braucht nicht Läuse in den Pelz zu setzen, sie kommen von selber hinein.
Wenn die Laus einmal im Pelz sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen.
Sie vermachen sich wie die Läuse im Pelz.
Die Laus, die erst in den Pelz kommt, ist schlimmer, als die darin gewachsen ist.
Wenn die Laus in den Grind kommt, so hebt sie den Hintern in die Höhe und wird stolz.
Wer lausig ist, wird bald grindig.
Die Laus weidet im Grinde sich fett und geht im alten Pelz auf Stelzen.
Er kann einer Laus ein Paar Stelzen machen.
Er prangt wie die Laus auf einem Samtkragen.
Marsch in dein Winterquartier, sprach der Wachtmeister zu der Laus, als er sie vom Bart unter die Hemdkrause setzte.
Viele wollen eine Laus schinden und wissen noch nicht, wie viel Füße sie hat.
Besser eine Laus im Kraut als gar kein Fleisch.
Er schindet die Laus des Balges wegen.
Man kann einer Laus nicht mehr nehmen als das Leben.
Läuse und Kinder geraten alle Jahr.
Es geht ihm wie einer Laus zwischen zwei Balken.
Man könnt' ihr auf dem Fleisch eine Laus knicken.
Wo die Löwenhaut nicht ausreicht, da knüpft man den Fuchspelz daran.
Ist der Löwe tot, so rauft ihn auch der Hase beim Bart.
Den toten Löwen kann jeder Hase an der Mähne zupfen.
Auch der Löwe muss sich vor der Mücke wehren.
Zu Hause Löwen, im Treffen Hasen.
Das Löwenmaul hat ein Hasenherz.
Ein Löwe geht mit keinem Hasen schwanger.
Der Esel will's mit dem Löwen aufnehmen.
Wenn der Löwe brüllt, so zittert der Wald.
Maulesel treiben viel Parlaren, dass ihre Voreltern Pferde waren.
Wer über einen Maulesel gesetzt ist, hält sich auch für einen Herrn.
Wenn die Maus satt ist, schmeckt das Mehl bitter.