Sprüche über die Tierwelt
773 Sprüche — Seite 12
Der fetten Sau schmiert man nicht den Balg.
Das Beste am Schweinskopf ist - die Sau.
Es ist eine böse Sau, die ihre eigenen Ferkel frißt.
Es stirbt keine Sau ob einem unsauberen Troge.
Hast du einen Sautrog umgestoßen, so richt ihn nicht wieder auf.
Wo viel Säue sind, wird das Gespül dünn.
Unter dreien ist immer eine Sau.
Je schlimmer die Sau, desto besser die Eicheln.
Ein Schaf ist wohl fromm, es grast aber genau.
Wer sich zum Schafe macht, den fressen die Wölfe.
Wo ein Schaf vorgeht, folgen die anderen nach.
Es ist nicht not, dass man die Schafe frage, die Wolle gilt!
Man soll die Schafe scheren, aber nicht rupfen.
Wer die Schafe schiert, dem wird die Wolle.
Es ist ihm nicht ums Schaf, sondern um die Wolle.
Es ist ein faules Schaf, das die Wolle nicht tragen mag.
Geduldiger Schafe gehen viel in einen Stall - ungeduldiger noch mehr.
Die gezählten Schafe frißt der Wolf auch.
Was mag das Schaf denken, wenn die Heide beschneit ist?
Das Schaf hat einen goldenen Fuß.
Wem Schafe schwärmen, der darf sich nicht härmen.
Eine Schwalbe macht keinen Sommer.
Wenn die Schwalben fortfliegen, bleiben die Spatzen hier.
Wenn die Schwalben fliegen, so bleiben hier die Fliegen.
Wenn man Schwalben am Hause hat, schlägt es nicht ins Haus.
Er hat Schwalben unterm Hute, dass er nicht grüßen darf.
Wenn die Schwalben nieder fliegen und die Tauben baden, so bedeutet's Regen.
Er lässt den Schwanz hängen wie ein begossener Pudel.
Viel Schweine machen den Trunk dünn.
Man mästet das Schwein nicht um des Schweines willen.
Wer will hadern um ein Schwein, nehm die Wurst und lass es sein.
Schweine kümmern sich nicht um köstliche Salben.
Er gibt gern zu essen, aber nur seinen Schweinen.
Alte Schweine haben harte Mäuler.
Besser ein Sperling in der Hand als ein Kranich auf dem Dach.
Wenn der Sperling nisten will, sucht er viel Löcher.
Auch ein Sperling findet ein Haus für sich.
Sperlinge fängt man, wenn man ihnen Salz auf den Schwanz streut.
Die Sperlinge singen's von den Dächern.
Besser ein Spatz im Hafen als gar kein Fleisch.
Spatzenarbeit - Finkenlohn.
Die Spinne saugt Gift, die Biene Honig aus allen Blumen.
Wenn der Storch die Erbsenstoppel sieht, jagt er die Jungen vom Neste.
Lass den Storch in seinem Nest zufrieden.
Die Störche fliegen hoch und tragen im Schnabel Kröten und Schlangen.
Dem Storch gefällt sein Klappern wohl.
Er lobt den Storch, damit er ihm übers Jahr rote Schuhe bringe.
Es sagt ein Storch dem andern Langhals.
Tauben haben keine Krall und sind der Leute überall.
Wo Tauben sind, da fliegen Tauben zu.
Man fängt nicht zwei Tauben mit einer Bohne.
Die gebratenen Tauben fliegen einem nicht ins Maul.
Wer sich zur Taube macht, den fressen die Falken.
Die Tauben, so unter Dach bleiben, sind vor dem Stoßvogel sicher.
Wer ein Biedermann will sein und heißen, der hüte sich vor Tauben und Geißen.
Die Täublein müssen Federn lassen.
Wer keine Taube hat, der hat Mücken.
Eisern Vieh stirbt nicht.
Kleinvieh macht auch Mist.
Gleich Vieh leckt sich gern.