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Sprüche über die Tierwelt

773 Sprüche — Seite 6

  1. Der faulsten Sau gehört allweg der größte Dreck.

  2. Tauben haben keine Krall und sind der Leute überall.

  3. Es war ein gut Roß, da wir's hatten.

  4. Das Roß wird nicht nach dem Sattel beurteilt.

  5. Es sagt ein Storch dem andern Langhals.

  6. Er lobt den Storch, damit er ihm übers Jahr rote Schuhe bringe.

  7. An kurzen Rossen und langen Stieren ist nichts zu verlieren.

  8. Dem Storch gefällt sein Klappern wohl.

  9. Die Störche fliegen hoch und tragen im Schnabel Kröten und Schlangen.

  10. Lass den Storch in seinem Nest zufrieden.

  11. Vor hungrigen Rossen soll man den Hafer nicht wannen.

  12. Die Rosse fressen den Hafer, die ihn nicht verdienen.

  13. Wer mehr hinter als vor die Rosse legt, wird nicht lange fahren.

  14. Nichts kommt unter den Leuten mehr herum als alte Rosse und junge Weiber.

  15. Wenn der Storch die Erbsenstoppel sieht, jagt er die Jungen vom Neste.

  16. Die Spinne saugt Gift, die Biene Honig aus allen Blumen.

  17. Will das Roß nicht mehr ziehen, fällt es dem Schinder anheim.

  18. Spatzenarbeit - Finkenlohn.

  19. Mit unwilligen Rossen ist nicht gut zu Acker fahren.

  20. Mutigem Rosse starker Zaum.

  21. Tapfer Roß achtet nicht der Hunde bellen.

  22. Besser ein Spatz im Hafen als gar kein Fleisch.

  23. Die Sperlinge singen's von den Dächern.

  24. Wer ein Roß reitet, erkennt seine Art.

  25. Sperlinge fängt man, wenn man ihnen Salz auf den Schwanz streut.

  26. Auch ein Sperling findet ein Haus für sich.

  27. Die Sau muss die Trauben bezahlen.

  28. Wenn der Sperling nisten will, sucht er viel Löcher.

  29. Jede Sau hat ihren Martinstag.

  30. Man achtet nicht, was die Sau auch schreit.

  31. Besser ein Sperling in der Hand als ein Kranich auf dem Dach.

  32. Die Sau muss Haar lassen.

  33. Es ist nicht not, dass man die Sau schere, weil man sie brühen und sengen kann.

  34. Wenn man eine Sau auch in Gold kleidete, so legte sie sich doch in den Kot.

  35. Wenn man die Sau kitzelt, so legt sie sich in den Dreck.

  36. Sattel eine Sau, es wird kein Zelter daraus.

  37. Die Sau legt sich nach der Schwemme wieder in den Kot.

  38. Je schlimmer die Sau, desto besser die Eicheln.

  39. Geduldiger Schafe gehen viel in einen Stall - ungeduldiger noch mehr.

  40. Was mag das Schaf denken, wenn die Heide beschneit ist?

  41. Es ist ein faules Schaf, das die Wolle nicht tragen mag.

  42. Das Schaf hat einen goldenen Fuß.

  43. Wem Schafe schwärmen, der darf sich nicht härmen.

  44. Eine Schwalbe macht keinen Sommer.

  45. Es ist ihm nicht ums Schaf, sondern um die Wolle.

  46. Wer die Schafe schiert, dem wird die Wolle.

  47. Wenn die Schwalben fortfliegen, bleiben die Spatzen hier.

  48. Man soll die Schafe scheren, aber nicht rupfen.

  49. Es ist nicht not, dass man die Schafe frage, die Wolle gilt!

  50. Wo ein Schaf vorgeht, folgen die anderen nach.

  51. Wenn die Schwalben fliegen, so bleiben hier die Fliegen.

  52. Wenn man Schwalben am Hause hat, schlägt es nicht ins Haus.

  53. Er hat Schwalben unterm Hute, dass er nicht grüßen darf.

  54. Wer sich zum Schafe macht, den fressen die Wölfe.

  55. Wenn die Schwalben nieder fliegen und die Tauben baden, so bedeutet's Regen.

  56. Ein Schaf ist wohl fromm, es grast aber genau.

  57. Das Beste am Schweinskopf ist - die Sau.

  58. Die Sau weiß nicht, wovon sie fett wird.

  59. Der fetten Sau schmiert man nicht den Balg.

  60. Er gibt gern zu essen, aber nur seinen Schweinen.