Sprüche über die Tierwelt
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Einem geschenkten Gaul, sieht man nicht ins Maul. Nimm's, die Haut ist dankenswert.
Er wird ankommen wie die Sau im Judenhause.
Wenn eine Mutter zwei Kinder hat, so ist eine Sau dabei.
Fuchsschwänzer sind dem Herren lieb, stehlen doch mehr als ein Dieb.
An einem Fuchs bricht man nicht Wildbann.
Greift man den Hund beim Schwanz, so knurrt er.
Wenn man tausend Hennen über setzte, so möchten sie in acht Tagen kein Ei ausbrüten.
Sieh dich wohl vor, du greifst die wilde Sau am Ohr.
Geschäftig wie eine Katze, die sieben Töpfe zugleich zu lecken hat.
Solange der Esel trägt, ist er dem Müller lieb.
Die Fürsten haben der Pferde Art: sie stallen gern, wo es schon naß ist.
Rab auf dem Dach, Fuchs vor der Tür, hüt' sich Mann und Roß dafür.
Allen Tieren ist Friede gesetzt ausser Bären und Wölfen.
Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.
Wenn sich die Krähe vor Maientag im Korn verstecken kann, so gerät es wohl.
Will die Katze nicht mausen, so laßt sie draussen.
Liegt der Hund, so beißen ihn alle.
Ich will keinen Hund beißen, denn ich muß meinen Zahn für den Wolf sparen, sagt der Schafhund.
Wenn die Hunde schlafen, hat der Wolf gut Schafe stehlen.
Wenn der Hund nicht Lust hat zu jagen, reitet er auf dem Hintern.
Gute Worte, Zaum und Sporen machen das Pferd fromm.
Wenn der Hase läuft über den Weg, so ist das Unglück schon auf dem Steg.
Er steht bei der Wahrheit wie der Has bei der Pauke.
Was die Sau verbrochen, am Ferkel wird's gerochen.
Wenn die Schafe blöken, fällt ihnen das Futter aus dem Maule.
Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.
Den Esel will jedermann reiten.
Du suchst den Bären und stehst vor ihm.
Fliegen und Freunde kommen im Sommer.
Der Wolf schnappt nach dem Lamm noch, wenn ihm die Seel ausgeht.
Der Schwanz zeugt vom Fuchs.
Alte Henne geben fette Suppen, haben aber zähes Fleisch.
Es ist ein armer Fuchs, der nur e i n Loch hat.
Scharrenden Vogel brate schnell, schwimmenden langsam.
Er geht darüber hin wie der Hahn über die Kohlen.
Viel besser kräht der Hahn, so er die Kehle feuchtet an.
Der Mausdreck will allzeit unter den Pfeffer.
Kein Vogel fliegt so hoch, er kommt wieder auf die Erde.
Was dir nicht gehört, das streift eine Maus mit dem Schwanz weg.
Wer selbst mausen kann, der braucht keine Katzen.
Kleine Mäuse haben auch Ohren.
Jedem Vogel gefällt sein Nest.
Es ist eine kühne Maus, die der Katz ein Nest ins Ohr machen darf.
Mach dich nicht mausig, wir haben Katzen.
Jeder Vogel hat sein Nest lieb.
Nach und nach macht der Vogel sein Nest.
Wer sich mausig macht, den fressen die Katzen.
Hat die Maus einmal den Speck gekostet, so kommt sie wieder.
Alte Vögel sind schwer rupfen.
Beißt die Maus einmal am Käse, so kommt sie wieder.
Wer über einen Maulesel gesetzt ist, hält sich auch für einen Herrn.
Der Wolf findet leicht eine Ursache, wenn er das Schaf fressen will.
Der Esel will's mit dem Löwen aufnehmen.
Wenn der Löwe brüllt, so zittert der Wald.
Viel kleine Vögel geben auch einen Braten.
Vogelfang gehört zum Wildbann.
Besser Vogelfangen als ganz stille sitzen.
Besser im Vogelsang als im Eisengeklang.
Maulesel treiben viel Parlaren, dass ihre Voreltern Pferde waren.
In leere Scheuern kriecht keine Maus.