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Sprüche über die Tierwelt

773 Sprüche — Seite 5

  1. Die beste Kuh geht nicht zu Markt.

  2. Es gibt mehr als eine bunte Kuh.

  3. Je fetter der Ochs, je schlechter das Fell

  4. Man heißt keine Kuh bunt, sie habe denn einen Flecken.

  5. Man sagt nicht zu der Kuh Bläßle, wenn sie nicht wenigstens einen Stern hat.

  6. Fett schwimmt oben, und ist es auch nur Hundsfett

  7. Wenig Kühe, wenig Mühe.

  8. An den Federn erkennt man den Vogel.

  9. Der da hat keine Mühe, dem gibt man die Kühe, und der da hat die Mühe, dem nimmt man die Kühe und gibt ihm die Brühe.

  10. Es ist kein Tierlein so vergessen, es ruht ein Stündlein auf sein Essen

  11. Der da hat die Kühe, der hab' auch die Mühe.

  12. Wenn die Kuh gestohlen ist, sperrt man den Stall.

  13. Schenkt man dir die Kuh, lauf mit dem Halfter zu.

  14. St. Niklas beschert die Kuh, aber nicht den Strick dazu.

  15. Eine Kuh kann nicht auf den Baum springen wie ein Eichhorn.

  16. Bleib daheim bei deiner Kuh, willst du haben Fried und Ruh.

  17. Er weiß so viel davon wie die Kuh vom Sonntage.

  18. Erziehst du dir einen Raben, so wird er dir zum Dank die Augen ausgraben

  19. Er sieht's an wie die Kuh ein neues Scheuertor.

  20. Aus ungelegten Eiern werden spät junge Hühner.

  21. Der eine klopft auf den Busch, der andre fängt den Vogel.

  22. Ein Büffel ist ein groß Tier, doch kann er keinen Fuchs fangen.

  23. Meiner Mutter Kuh Bruder war ein Ochs.

  24. Lamm, Lamm! ist des Wolfes Vesperglocke.

  25. Viele wollen eine Laus schinden und wissen noch nicht, wie viel Füße sie hat.

  26. Das Löwenmaul hat ein Hasenherz.

  27. Zu Hause Löwen, im Treffen Hasen.

  28. Es hat noch kein Wolf einen Winter gefressen.

  29. Auch der Löwe muss sich vor der Mücke wehren.

  30. Frißt der Wolf ein ganzes Schaf, so frißt er auch ein Ohr davon.

  31. Den toten Löwen kann jeder Hase an der Mähne zupfen.

  32. Ist der Löwe tot, so rauft ihn auch der Hase beim Bart.

  33. Wo die Löwenhaut nicht ausreicht, da knüpft man den Fuchspelz daran.

  34. Der Wolf beißt das Schaf um eine Kleinigkeit.

  35. Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet.

  36. Man könnt' ihr auf dem Fleisch eine Laus knicken.

  37. Es grüßt kein Wolf ein Lamm.

  38. Es geht ihm wie einer Laus zwischen zwei Balken.

  39. Läuse und Kinder geraten alle Jahr.

  40. Man kann einer Laus nicht mehr nehmen als das Leben.

  41. Er schindet die Laus des Balges wegen.

  42. Besser eine Laus im Kraut als gar kein Fleisch.

  43. Wir wollen's an den Balken schreiben, wo's Geißen und Kälber nicht ablecken.

  44. Wenn due die Lämmer nicht achtest, wird die Herde bald zugrunde gehen.

  45. Wo man blöken hört, da sind auch Schafe im Lande.

  46. Steht er doch da, als wenn er lammen wollte!

  47. Eine Biene ist so gut als eine Handvoll Fliegen.

  48. Man braucht nicht Läuse in den Pelz zu setzen, sie kommen von selber hinein.

  49. Wenn die Laus einmal im Pelz sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen.

  50. Bergab leite mich, bergauf schone mich, in der Ebene brauche mich, sagt das Pferd.

  51. Sie vermachen sich wie die Läuse im Pelz.

  52. Die Laus weidet im Grinde sich fett und geht im alten Pelz auf Stelzen.

  53. Wenn das Schaf gestohlen ist, so sagt der Schäfer: der Wolf hat's getan.

  54. Marsch in dein Winterquartier, sprach der Wachtmeister zu der Laus, als er sie vom Bart unter die Hemdkrause setzte.

  55. Er prangt wie die Laus auf einem Samtkragen.

  56. Er kann einer Laus ein Paar Stelzen machen.

  57. Wenn die Laus in den Grind kommt, so hebt sie den Hintern in die Höhe und wird stolz.

  58. Die Laus, die erst in den Pelz kommt, ist schlimmer, als die darin gewachsen ist.

  59. Ein Löwe geht mit keinem Hasen schwanger.

  60. Wer lausig ist, wird bald grindig.