gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Angst

409 Sprüche — Seite 7

Kaum ein Gefühl greift tiefer in das Leben ein als die Angst. Sie warnt, lähmt, schützt und verzerrt zugleich den Blick, weil sie nicht nur vor wirklicher Gefahr entsteht, sondern ebenso aus Vorstellung, Verlust und Unsicherheit erwachsen kann. Deshalb ist dieses Thema so elementar und so menschlich.

Wer ihr begegnet, steht oft vor der Wahl zwischen Rückzug und innerem Wachsen. Die Sprüche zu diesem Thema geben der Angst eine klare Sprache und zeigen, dass Mut nicht ihre Abwesenheit bedeutet, sondern den Weg durch sie hindurch.

  1. Angst ist die Handmaid der Kreativität.

    Abraham Cowley

  2. Die Scheu vor Verantwortung ist die Krankheit unserer Zeit

    Otto von Bismarck

  3. Ein Psychiater ist ein Mann, der sich keine Sorgen zu machen braucht, solange andere Menschen sich welche machen

    Karl Kraus

  4. Ein Konservativer ist ein Mensch, der zum Kämpfen zu feige und zum Laufen zu dick ist

    Elbert Green Hubbard

  5. Kämpft der Sperling einmal, dann fürchtet er auch den Menschen nicht.

  6. Der aber ist der Beste, der der Hoffnung vertraut allzeit! Verzagtheit kennt der Feige nur

    Euripides

  7. Umsonst fürchten wir die Träume; der schrecklichste Traum ist nichts, verglichen mit dem Leben

    Stanislaw Brzozowski

  8. Die Strafe zu fürchten ist der beste Weg, ihr zu entgehen.

  9. Die Tugend ist bei einigen Furcht vor der Gerechtigkeit, bei vielen Schwäche, bei anderen Berechnung.

    Gerard de Nerval

  10. Die meisten Leute scheuen weniger ein großes Opfer als eine große Unbequemlichkeit.

    Ida Hahn - Hahn

  11. Wie kurz ist das Leben. Und warum wollen wir es mit unseren Beängstigungen noch mehr verkürzen?

    Ludwig Tieck

  12. Jeder braucht Lob, Anerkennung, Streicheleinheiten. Die Menschen haben panische Angst vor Liebesentzug.

    Nikolaus B. Enkelmann

  13. Angst macht dumm, Angst verengt die Gehirnzellen. Angst blockiert und man bleibt immer ein Kind.

    Nikolaus B. Enkelmann

  14. Angst ist das Leck in der Nervenbatterie. Angst zerfrisst unsere Kraft, unsere Energie und unseren Willen

    Nikolaus B. Enkelmann

  15. Nichts hemmt und hindert einen Menschen mehr an der Entfaltung seiner Persönlichkeit, als die Angst.

    Nikolaus B. Enkelmann

  16. Mag uns die sichtbare Welt zuweilen anmuten wie aus Liebe gebildet; der Stoff des Unsichtbaren ist die Angst.

    Herman Melville

  17. Wer viel Angst hat, seine Originalität zu bewahren, ist allerdings im Begriff, sie zu verlieren

    Robert Schumann

  18. Wer sich fürchtet, Verantwortung zu übernehmen, wird immer mehr der Willkür anderer preisgegeben, und muss zusehen, wie der größere Gewinn aus seinen Fähigkeiten Fremden zufließt.

    Prentice Mulford

  19. Unglück fürchten, Hindernisse voraussehen, über möglichen Schwierigkeiten brüten, das ist ruinierend und der sicherste Weg zu äußerlicher oder innerlicher Armut.

    Prentice Mulford

  20. Die vorsichtigen, die alles bedenkenden, alles voraussehenden Menschen fallen stets herein, denn immer mit Schwierigkeiten rechnen, heißt sie erschaffen.

    Prentice Mulford

  21. Die Mutter eines Ängstlichen pflegt nicht zu weinen

    Cornelius Nepos

  22. Aufmunternde Blicke einer Frau – die haben schon manchen Mann abgeschreckt!

    Otto Weiss

  23. Jemand kann solche Furcht haben, sich lächerlich zu machen, dass er sich lächerlich macht.

    Otto Weiss

  24. Aus Furcht vor übler Nachrede unterbleibt manch gute Handlung.

    Otto Weiss

  25. Zu den schlechtesten Logikern gehören Furcht und Hoffnung.

    Otto Weiss

  26. Der ist elend, der den Tod wünscht; noch elender aber der, der ihn fürchtet.

    Julius Wilhelm Zincgref

  27. Ein jeder sieht, wie glücklich der ist, der dumm geboren und alles glaubt. Ehrgeiz stachelt ihn nicht, und Furcht lässt ihn ruhig, beide gewöhnlich der Same für Kummer und Schmerz.

    Nicolaus Machiavelli

  28. Glück ist recht wie ein Ball; Wer steiget, soll fürchten den Fall.

    Bernhard Freidank

  29. Am Anfang der Revolutionen sind die Leiden schlimmer als die Befürchtungen; und am Ende die Befürchtungen schlimmer als die Leiden.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  30. Was uns trifft, solange wir ihm ausweichen wollen, verbittert und beschwert uns, was wir aber selbst auf uns nehmen, ist von Stund' an nicht mehr schwer.

    Heinrich Lhotzky

  31. Wer an die Not glaubt und verzagt, den zerdrückt sie von Stund an. Wer an die Hilfe glaubt und nicht verzagt, der zertritt die Not auch von Stund an.

    Heinrich Lhotzky

  32. Wenn du erwartest, dass Dinge passieren, passieren sie seltsamerweise

    John Pierpont Morgan

  33. Wer nicht sagt, was er für wahr hält, ist entweder ein Heuchler oder ein Feiger oder ein gebrechlicher Mensch. Wer den Star stechen will, muss können sehend machen und den Leuten beweisen, daß Sehen b …

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  34. Der Fischer, der am Ufer wartet, bis sich alle Wellen gelegt haben, wird nie einen Fisch fangen.

  35. Die Tiere fliehen den Menschen, weil sie Gottes Bildnis im Menschen nicht mehr erkennen können.

    Manfred Kyber

  36. Mit jedem Eintritt in eine neue Altersphase erschrickt man anfangs über den Verlust, den sie einem bringt und gewinnt nach einer Weile die Vorzüge lieb, die sie einem verleiht.

    August Pauly

  37. Was wir oft beim Manne als Mut bewundern, ist größtenteils nichts weiter, als Wallung von Furcht und Stolz, die nach kurzer Zeit wie Schaum zusammensinkt.

    Heinrich Martin

  38. Oft ist es die Angst vor einem Übel, die uns zu einem schlimmeren führt.

    Nicolas Boileau-Despreaux

  39. Die Furcht steckt an wie der Schnupfen und macht aus dem Singularis allemal den Pluralis.

    Katharina Elisabeth Goethe

  40. Ängstlichkeit nimmt nicht dem Morgen seine Sorge, aber dem Heute seine Kraft.

    Charles Haddon Spurgeon

  41. Wer vor Angst stirbt, verdient keinen Platz auf dem Friedhof.

  42. Man verzählt sich stets, wenn man mit Angst und Hoffnung rechnet.

    Francoise de Maintenon

  43. Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  44. Angst ist der einzige sichere Ratgeber, den das Leben überhaupt hat.

    August Lafontaine

  45. Tatlos flüchtet der Feige beim Nahen des drohenden Schicksals; nur der kühnere Mann bietet voll Mut ihm die Stirn.

    Georg Keil

  46. Wo wäre das Verdienst, wenn die Helden niemals Angst hätten?

    Alphonse Daudet

  47. Furcht vor Gefahr ist zehntausendmal beängstigender als die Gefahr selbst.

    Daniel Defoe

  48. Noch hat keiner Gott erflogen, der vor Gottes Teufeln flüchtet.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  49. Ich habe einen Horror vor dem Tod. Die Toten sind so schnell vergessen. Aber nach meinem Tod muss man sich einfach an mich erinnern.

    Emily Elizabeth Dickinson