gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Anerkennung

532 Sprüche — Seite 5

Der Wunsch nach Anerkennung begleitet den Menschen weit tiefer, als es äußere Höflichkeit vermuten lässt. Gesehen, gewürdigt und im eigenen Bemühen ernst genommen zu werden, gehört zu den stillen Bedürfnissen jeder Person. Darum berührt dieses Thema Selbstwert, Leistung und zwischenmenschliche Gerechtigkeit zugleich.

Ihre Ambivalenz zeigt sich darin, dass Anerkennung stärken kann, aber nicht zum einzigen Maßstab eines Lebens werden darf. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach echtem Verdienst, nach äußeren Urteilen und innerer Unabhängigkeit und machen sichtbar, wie fein die Grenze zwischen Würdigung und Abhängigkeit verläuft.

  1. Die Ehe ist eine polizeilich anerkannte Freundschaft.

    Robert Louis Stevenson

  2. Es ist leicht, ein Werk zu kritisieren, aber es ist schwer, es zu würdigen.

    Marquis de Vauvenargues

  3. Ehrgeizigen, denen der Weg zur Ehre verschlossen ist, hat das Schicksal das Schlimmste angetan

    Marquis de Vauvenargues

  4. Man muss den Tag glücklich preisen, an dem man etwas Böses verhütet oder etwas Gutes gefördert hat

    Vinzenz von Paul

  5. Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung

    Wilhelm Busch

  6. Willst du dich deines Wertes freuen, so musst der Welt du Wert verleihen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.

    Friedrich Rückert

  8. Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett.

  9. Eine Idee, die anregen soll, muss zu dem Einzelnen kommen mit der Wucht einer Offenbarung

    William James

  10. Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.

    Philip Chesterfield

  11. Wer allen dienen will, kommt immer am schlimmsten weg.

  12. Der Begleiter des Ruhms ist der Neid

    Cornelius Nepos

  13. Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. Geschichte handelt fast nur von schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.

    Friedrich Nietzsche

  15. Doch ehe man Respekt geniesst, muss man ihn sich verdienen. Und um ihn zu verdienen, darf man sich ihn nicht wünschen.

    Leo Tolstoi

  16. Das Wichtigste im Leben ist halt doch, dass man sich eines guten Rufes erfreut. Dann kann man sich leisten, was man will!

    Don Bosco

  17. Es ist keine Ehre von einem Narren gelobt zu werden

    Konfuzius

  18. Ich habe gefunden, dass Menschen mit Geist und Witz auch immer eine feine Zunge besitzen; jene aber mit stumpfem Gaumen beides entbehren.

    Voltaire

  19. Wer auf Hochachtung pocht, fordert alles um sich zum Tadel heraus. Eine jede Entdeckung auch des mindesten Fehlers macht jedermann eine wahre Freude.

    Immanuel Kant

  20. Ruhige, stille Hochachtung ist mehr wert als Anbetung, Verehrung, Entzückung.

    Adolph Freiherr von Knigge

  21. Der Ruhm ist wie ein Fluss, der leichte und aufgedunsene Dinge hochspült und schwere und feste Dinge untergehen lässt.

    Francis Bacon

  22. Es ist unmöglich, der ganzen Welt und seinem eigenen Vater zu gefallen.

    Jean de La Fontaine

  23. Ein Charakter ist wie ein Baum und der gute Ruf wie sein Schatten

    Abraham Lincoln

  24. Manche Männer sind, wenn sie ohne Frauen bleiben, ruhmlos wie ein Tag, der keine Sonne hatte.

    Hildegard von Bingen

  25. Erkennen ist eine große Leistung des Geistes. Anerkennen eine solche des Herzens.

  26. Wenige Menschen haben nicht den Wunsch, von Zeit zu Zeit ihrer Verdienste versichert zu werden

    Marquis de Vauvenargues

  27. Mach es wenigen recht - vielen gefallen ist schlimm!

    Friedrich von Schiller

  28. Wer nicht verachtet, der kann auch nicht achten.

    Friedrich von Schlegel

  29. Es kann einem nichts Schlimmeres passieren, als von einem Halunken gelobt zu werden.

    Robert Schumann

  30. Die Anerkennung ernster Menschen gewinnen wir durch Leistung, die der Masse durch Glück.

    François de la Rochefoucauld

  31. Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das, was er tut oder läßt, als auf das, was er leidet, anzusehen.

    Dietrich Bonhoeffer

  32. Kennt ihr die Arznei des Beispiels, die Heilkraft der Bewunderung und der seelenstärkenden Achtung?

    Jean Paul

  33. Wer sich nicht wehrt, der wird nicht geehrt.

  34. Niemand kann alles alleine machen. Deshalb sollte man grosszügig sein und denen Anerkennung spenden, die mithelfen.

  35. Das höchste aller Gefühle für einen Menschen ist, dass er anerkannt und geschätzt wird.

  36. Wer sich selber lobt, findet schnell seine Spötter.

    Publius Syrus

  37. Ein jeder Mensch hat rechtmässigen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.

    Immanuel Kant

  38. Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, dass es verborgen bleibt, wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  39. Wenn jemand bescheiden bleibt, nicht beim Lobe, sondern beim Tadel, dann ist er's.

    Jean Paul

  40. Du willst bei Fachgenossen gelten? Das ist verlorne Liebesmüh, Was Dir missglückt, verzeihen sie selten; Was Dir gelingt, verzeihen sie nie!

    Oscar Blumenthal

  41. Wenn wir Abschied nehmen, wird unsere Neigung zu dem, was wir schätzen, immer noch etwas wärmer.

    Michel de Montaigne

  42. Sich tatkräftig für seine Angestellten einzusetzen, ist eine der besten Investitionen, die man machen kann.

  43. Was ein Mensch in der Welt auch tue, und sei es noch so weitwirkend: Hat er nicht seine Pflicht gegen seine Eltern erfüllt, so ist alles andere hinfällig.

    Solon

  44. Bei großen Unternehmungen allen zu gefallen, ist schwierig.

    Solon

  45. Alles altert, selbst die Achtung, wenn man sich nicht in Acht nimmt.

    Joseph Joubert

  46. Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  47. Wer bewirken könnte, dass auf demselben Fleck Erde zwei Ähren Korb oder zwei Halme Gras wachsen, wo vorher nur eines gedieh, der diente der Menschheit besser und leistete seinem Vaterland wesentlicher …

    Jonathan Swift

  48. Ein Buch ist dem Verfasser, was den Schönen ihr Bild im Spiegel ist.

    Jean Paul

  49. Die Arbeit ist der Eckstein, auf dem die Welt ruht, sie ist die Wurzel unserer Selbstachtung.

    Henry Ford

  50. Gehorchen wird jeder mit Genuss den Frauen, den hoch geschätzten. Hingegen machen uns meist Verdruss die sonstigen Vorgesetzten.

    Wilhelm Busch

  51. Eine Berühmtheit ist jemand, der sich freut, dass ihn viele kennen, die er nicht kennen zu lernen braucht.

    H. L. Mencken

  52. Um in unserer Zeit Erfolg zu haben, muss man entweder tot oder ein Deutscher sein! Am besten beides!

    Georges Bizet

  53. Fromm, klug, weis und mild gehört in des Adels Schild.

  54. Mit Höflichkeit Abstand wahren — mit Freundlichkeit anerkennen — mit Herzlichkeit Brücken bauen — mit Wohlwollen und Ehrfurcht Klima schaffen.

    Else Pannek

  55. Was du scheinst, das werten die Menschen. Was du bist, das wertet Gott.

    Margarete Seemann

  56. Ein Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.

    Gottfried von Strassburg

  57. Nach unserer Ansicht macht sich niemand so um die Welt verdient wie gute Eltern.

    Edward Bellamy

  58. Ein gutes Zitat ist ein Diamant am Finger eines geistreichen Menschen und ein Pflasterstein in der Hand eines Narren.

    Joseph Roux

  59. Es ist gut, wenn man reich ist, und es ist gut, wenn man stark ist, aber noch besser ist es, wenn man von vielen Freunden geliebt wird.

    Euripides

  60. Wer tugendhaft lebt, wird geehrt, aber er wird nicht beneidet.