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Sprüche über Zufriedenheit

772 Sprüche — Seite 9

Nicht Überfluss, sondern inneres Einverstandensein entscheidet oft darüber, ob ein Leben als reich empfunden wird. Zufriedenheit ist keine laute Begeisterung, sondern eine stille Form von Ordnung zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Gerade deshalb wirkt sie unscheinbar und erweist sich doch als eine der kostbarsten menschlichen Haltungen.

Sie entsteht selten aus Besitz allein, sondern aus Maß, Dankbarkeit und der Fähigkeit, das Wesentliche zu erkennen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Zufriedenheit weder Stillstand noch Anspruchslosigkeit bedeutet, sondern jene Ruhe, in der das Leben nicht kleiner, sondern klarer erscheint.

  1. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Menschen gibt, der nicht immer neue Bedürfnisse hat.

    Ludwig Erhard

  2. Genug zu haben ist Glück. Mehr als genug zu haben ist Unglück

    Laotse

  3. Ist einer heiter, so ist es einerlei, ob er jung oder alt, gerade oder bucklig, arm oder reich sei; er ist glücklich.

    Arthur Schopenhauer

  4. Der Vogel singt und fragt nicht, wer ihm lauscht. Die Quelle rinnt, und fragt nicht, wem sie rauscht. Die Blume blüht und fragt nicht, wer sie pflückt. O sorge, Freund, dass gleiches Tun dir glückt …

    Julius Sturm

  5. Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins

    Seneca

  6. Das Gute, das man hat, nimmt man als selbstverständlich hin, nd von dem, was einem fehlt, macht man mehr, als man bei richtiger und dankbarer Betrachtung daraus machen sollte.

    Theodor Fontane

  7. Nicht das Schönste auf der Welt soll dir gefallen, sondern, was dir wohl gefällt, sei dir das Schönste von allem.

    Friedrich Rückert

  8. Die wahre Ruhe der Gemüter ist Tugend und Genügsamkeit

    Christian Fürchtegott Gellert

  9. Hast du dich in der Krankheit endlich wohnlich eingerichtet, kommt die Heilung

  10. Frohsinn und Zufriedenheit sind große Verschönerer und berühmte Pfleger von jugendlichem Aussehen.

    Charles John Huffam Dickens

  11. Leben entspringt dem Kummer und Unglück, und Tod der Behaglichkeit und den Vergnügungen

  12. Muße braucht Zufriedenheit und Selbstvertrauen.

    Else Pannek

  13. Essen und Trinken - das steht für Freude am Leben.

    Helmut Kohl

  14. Jemanden einzuladen heißt, sich um seine Fröhlichkeit zu kümmern und das jedesmal, wenn er unter Deinem Dach ist

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  15. Man darf wohl die Lust erstreben, die hinter der Anstrengung liegt, aber nicht die, welche davor liegt.

    Antisthenes

  16. Solange noch ein wenig gelacht wird, sind die Dinge in Ordnung. Sobald dieser höllische Ernst wie eine ölige See aufkommt, ist alles verloren.

    David Herbert Lawrence

  17. Man arbeitet nicht allein, dass man lebe, sondern man lebt um der Arbeit willen, und wenn man nichts mehr zu arbeiten hat, so leidet man oder entschläft.

    Nikolaus Ludwig Reichsgraf von Zinzendorf und Pottendorf

  18. Saatengrün, Veilchenduft, Lerchenwirbel, Amselschlag, Sonnenregen, linde Luft! Wenn ich solche Worte singe, braucht es dann noch große Dinge, dich zu preisen, Frühlingstag

    Ludwig Uhland

  19. Nur der Denkende erlebt sein Leben, am Gedankenlosen zieht es vorbei.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Nur arbeitsame Menschen sind aus sich heraus fröhlich, friedfertig und gut

    Berthold Auerbach

  21. Luftschlösser lassen sich leicht aufbauen, aber schwer abreißen

  22. Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten.

  23. Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut ...

    Menander

  24. Ein fröhlich Gesicht ist das beste Gericht.

  25. Sei gegenwärtig in allem, was du tust, die einzige Wirklichkeit ist jetzt. Solange du Vergangenem nachhängst oder Zukünftigem nachstellst bist du nicht wirklich hier, am Leben.

  26. Zufriedenheit ist der Stein der Weisen. Zufriedenheit wandelt in Gold, was immer sie berührt.

    Benjamin Franklin

  27. Ist die Seele ruhig, so wird auch der Körper bald beruhigt.

    Novalis

  28. Die heutigen Menschen glauben, dass man die Arbeit so einrichten müsse, dass sie möglichst viel Ertrag abwerfe. Das ist ein falscher Glaube; man muss die Arbeit so einrichten, dass sie die Menschen be …

    Carl Friedrich Paul Ernst

  29. Gesundheit schmücke deine Tage, Zufriedenheit begleite sie, dein Leben fließe ohne Klage dahin in schönster Harmonie.

  30. Heiterkeit und Freudigkeit ist der Himmel, unter dem alles gedeiht ...

    Jean Paul

  31. Eine gute Tafel stillt allen Groll des Spiels und der Liebe; sie versöhnt alle Menschen, bevor sie zu Bette gehen.

    Marquis de Vauvenargues

  32. Wer allen dienen will, kommt immer am schlimmsten weg

  33. Leg's dem Leben nicht zur Last, dünkt sein Wert dich Plunder! Wenn du Märchenaugen hast, ist die Welt voll Wunder.

  34. Man muss versuchen, den nächsten Tag immer besser zu machen, als den vorangegangenen, solange wir auf dem Wege sind; sind wir aber an die Grenze gekommen, dann in gleichmässiger Freude zu sein.

    Epikur

  35. Niemand ist reich, der das, was er hat, nicht von der Erde mit fortnehmen kann.

    Augustinus

  36. Glücklich ist nicht, wer andern so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.

    Seneca

  37. Die Freude ist die Mutter aller Tugenden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  38. Wer stark und wer kaum mehr liebt, ist gleich schwer zu befriedigen.

    François de la Rochefoucauld

  39. Mit dem Glück muß man es machen wie mit der Gesundheit: Es genießen, wenn es günstig ist, Geduld haben, wenn es ungünstig ist, und zu gewaltsamen Mitteln nur im äußersten Notfall greifen.

    François de la Rochefoucauld

  40. Nur was ich selbst hervorgebracht und immer wieder aufs Neue mir erwerbe, ist für mich Besitz.

    Friedrich Schleiermacher

  41. Selig sind jene, die über sich selbst lachen können, denn sie werden immer genug Unterhaltung haben.

  42. Wenn man mit sich selbst einig ist, ist man es auch mit anderen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  43. Wer sich mit Raten, Vermutungen und unbewiesenen Schlussfolgerungen zufrieden gibt, der wird nie gescheit.

    Mark Twain

  44. Wie viel du wünschen magst, der Wunsch wird weitergehn. Und Glück ist da nur, wo die Wünsche stille stehn.

    Friedrich Rückert

  45. Wer ist blind? Der eine andere Welt nicht sehen kann. Wer ist stumm? Der zur rechten Zeit nichts Liebes sagen kann. Wer ist arm? Der von allzu heftigem Verlangen Gequälte. Wer ist reich? Dessen …

  46. Es ist besser, einen leeren Geldbeutel zu haben, als an einer leeren Seele zu leiden

    William Pitt

  47. Die Menschen, die nach Ruhe suchen, die finden Ruhe nimmermehr, weil sie die Ruhe, die sie suchen, in Eile jagen vor sich her

    Wilhelm Müller

  48. Dein Wesen ist dein Beruf. Was keiner als du tun kann und soll, das tue, so tust du recht.

    Johann Gottfried Herder

  49. Es gab keine Sterne, keine Erde, keine Zeit, keine Hindernisse, keine Veränderung, nichts Gutes oder Schlechtes, nur Stille ....

    Lord Byron

  50. Das Lachen ist ein wetterleuchtendes Aufblitzen der Seelenfreude, ein Aufzucken des Lichtes nach draußen, so wie es innen strahlt.

    Dante Alighieri

  51. Jeder muss sein Säcklein tragen, mancher groß und mancher klein. Doch statt über Last zu klagen, solltest du zufrieden sein.

  52. Die größte Kulturleistung eines Volkes sind die zufriedenen Alten

  53. Ein guter Koch ist ein guter Arzt

  54. Und wärst du auch dem ärmsten Bettler gleich, bleibt dir ein Freund, so bist du reich. Doch wer den höchsten Königsthron gewann und hat keinen Freund, ist ein armer Mann.

  55. Gesundheit gedeiht mit der Freude am Leben.

    Thomas von Aquin

  56. Kurzum - so sprach er - ich sage bloß, wenn man den alten Erdenkloß, der, täglich teilweis aufgewärmt, langweilig präzis um die Sonne schwärmt, genau besieht und wohl betrachtet und, was darauf p …

    Wilhelm Busch

  57. Die Arbeit, die uns freut, wird zum Vergnügen

    William Shakespeare

  58. Klugheit betrachtet die Wege zur Glückseligkeit; Weisheit aber betrachtet den Inbegriff der Glückseligkeit selbst.

    Thomas von Aquin

  59. Wenn der Geiß wohl ist, so scharrt sie.

  60. Dem Hasen ist nicht wohler, als wo er geworfen ist.