Sprüche über Persönlichkeit
427 Sprüche — Seite 2
Denke an deine jetzigen Segnungen, von denen jeder Mensch viele hat, nicht an deine vergangenen Missgeschicke, von denen alle Menschen einige haben.
— Charles John Huffam Dickens
Den Menschen geht es wie den Büchern, sie werden manchmal zu spät geschätzt.
— Honoré de Balzac
Die Phantasie aber ist das eigentlich Individuelle und Besondere eines jeden
— Friedrich Schleiermacher
Intelligenz ist keine Voraussetzung für Charakter.
— Else Pannek
Talent ist der Glaube an sich selbst, an die eigene Kraft.
— Maxim Gorki
Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Man sollte nicht die Nachkommen eines verdienten Mannes mit ihm ehren, sondern seine Vorfahren.
— Carl Ludwig Schleich
Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.
— George Eliot
Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen.
— Victor-Marie Hugo
Ein weiser Mensch wird auch in der Konversation keinen Charakter erheucheln, der ihm unnatürlich ist; wenn er ernst ist, wird er nicht vorgeben fröhlich zu sein, und wenn er fröhlich ist, wird er nich …
— Adam Smith
Zärtlichkeit und Güte sind keine Zeichen von Schwäche und Verzweiflung, sondern Ausdruck von Stärke und Entschlossenheit.
— Khalil Gibran
Die großen Tugenden machen einen Menschen bewundernswert, die kleinen Fehler machen ihn liebenswert.
— Pearl S. Buck
Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, ist die leise innere Stimme.
— Mahatma Gandhi
Ohne Leiden bildet sich kein Charakter.
— Ernst von Feuchtersleben
Wer sich selbst kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennenlernen; es ist alles Zurückstrahlung.
— Georg Christoph Lichtenberg
Ein Feigling ist ein Mensch, bei dem der Selbsterhaltungstrieb normal funktioniert.
— Ambrose Bierce
Ein Langweiler ist ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, daß er zuhört.
— Ambrose Bierce
Den guten Steuermann lernt man erst im Sturme kennen.
— Seneca
Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.
— Albert Einstein
Wer sich seinen Glanz von außen holt, bei dem ist's gewöhnlich inwendig dunkel
— August von Kotzebue
Charakter ist der Inbegriff des bewussten und unbewussten Willens.
— Walter Rathenau
Nicht das Genie ist 100 Jahre seiner Zeit voraus, sondern der Durchschnittsmensch ist um 100 Jahre hinter ihr zurück.
— Robert Musil
Mehr sein als scheinen - viel leisten und wenig hervortreten
— Helmuth James Graf von Moltke
Zwischen dem Genie und dem Wahnsinnigen ist die Ähnlichkeit, dass sie in einer andern Welt leben als der für alle vorhandenen.
— Arthur Schopenhauer
Wer gewinnen kann, ist Sieger über andere. Wer verlieren kann, ist Sieger über sich selbst.
— Rainer Haak
Hektik weist auf ein krankes Gemüt. Hauptmerkmal eines geordneten Verstandes ist Beharrungsvermögen und die Fähigkeit, mit sich selbst umgehen zu können.
— Seneca
Nichts auf der Welt wird so gefürchtet wie der Einfluß von Männern, die geistig unabhängig sind
— Albert Einstein
Am meisten über einen Menschen sagt aus, wie er Leid und Krankheit trägt.
— Rainer Haak
Achten die Menschen sich selbst, so achten sie gewöhnlich auch die fremde Persönlichkeit.
— Samuel Smiles
Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter.
— Mark Twain
Ein fester Blick, ein hoher Mut, sind zu allen Zeiten gut.
— Ludwig Bechstein
Sowohl des Menschen Körper als auch seine Taten können erblickt werden. Vielmehr aber liegt inwendig in ihm, was keiner sieht und keiner kennt.
— Hildegard von Bingen
Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen
— Mahatma Gandhi
Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffe landen und anstürmende scheitern.
— Jean Paul
Ein Mensch von feiner Lebensart pflegt sich zu benehmen, dass die anderen nach seinen Worten und seinem Verhalten mit ihm und mit sich selbst zufrieden sind.
— Jean de la Bruyère
Es gibt keinen zuverlässigeren Beweis für Geistesgröße als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen lässt.
— Seneca
Überhaupt wirkt das Beispiel als ein Beförderungsmittel der guten und schlechten Charaktereigenschaften: Aber es schafft sie nicht.
— Arthur Schopenhauer
Über allen anderen Tugenden steht eines: das beständige Streben nach oben, das Ringen mit sich selbst, das unersättliche Verlangen nach größerer Reinheit, Weisheit, Güte und Liebe.
— Johann Wolfgang von Goethe
Lächerlich erscheint ein Mensch, der seinen Charakter und seine Kräfte überschätzt.
— Marquis de Vauvenargues
Man vermag nichts mit seiner Intelligenz, wenig mit seinem Geist, alles mit seinem Charakter.
— Nicolas Chamfort
Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen.
— Théodore Simon Jouffroy
Man ist manchmal von sich selbst so verschieden wie von anderen.
— François de la Rochefoucauld
Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur soviel, als er sich selbst geltend macht.
— Adolph Freiherr von Knigge
Nur wer selber richtig denken gelernt, findet sich in einem andern Denker; nur wer selber tüchtig lenken gelernt, fügt sich auch in einen andern Lenker.
— Friedrich Wilhelm Güll
Wer sich weder durch Lob verführen, noch durch Tadel in Verwirrung bringen lässt, der besitzt großen Herzensfrieden.
— Thomas à Kempis
Groß ist nur, wer einen Größeren neben sich duldet.
— Peter Sirius
Der Erfolg eines Menschen ist immer im Grundgefüge seiner Persönlichkeit begründet.
— Ralph Waldo Emerson
Die Mehrzahl der großen Männer hat den größten Teil ihres Lebens mit anderen Menschen zugebracht, welche sie nicht begriffen, nicht liebten und sie nur mäßig schätzten.
— Marquis de Vauvenargues
Die Starken sind immer ihre eigenen Kritiker
— Honoré de Balzac
Ein edles Herz verleugnet seine Gesinnung nicht; es ist ihm recht, wenn man ihm bis ins Innere sieht.
— Michel de Montaigne
Man hat nicht das Recht, stolz aufzutreten, wenn man selbst noch nichts ist.
— Paula Modersohn-Becker
Wer den Menschen verachtet, ist kein großer Mensch.
— Marquis de Vauvenargues
Besser, man zeichnet sich aus, als dass man sich auszeichnen läßt.
— Johann Gottlieb Nathusius
Die gelehrtesten Menschen sind oft die engstirngsten.
— William Hazlitt
Einen Namen hat man, wenn man keinen Wert mehr auf seine Titel legt.
— Anton Graff
Die meisten können und wollen nicht heraus aus dem Konventionellen: weder im Denken, noch im Fühlen, am allerwenigstens im Handeln
— Otto Weiss
Die Ehre ist die Poesie der Pflicht!
— Alfred de Vigny
Der privilegierte Mann, ob er politisch oder ökonomisch privilegiert wird, ist ein Mann, der im Intellekt und im Herzen verdorben wird.
— Michail Bakunin
Das Genie hat etwas vom Instinkt der Zugvögel.
— Jakob Bosshart
Wohl dem, der etwas Größeres als sich selbst lebendig kennt und liebt.
— Richard Rothe