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Sprüche über Persönlichkeit

427 Sprüche — Seite 4

  1. Hab Mut zum Träumen, denn nur wer Mut hat zum Träumen, hat auch die Kraft zu Kämpfen!

  2. Eine strenge Disziplin in der Jugend, welche dem Menschen Entbehrung und Kampf auferlegt, hat die größten Männer gebildet.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  3. Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.

    Christian Friedrich Hebbel

  4. Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht groß. Warum erscheint er aber als groß? Weil man ihn mit dem Sockel misst.

    Seneca

  5. Unsere Taten begleiten uns noch lange auf unserer Reise und was wir einmal waren, macht uns zu dem, was wir sind.

    George Eliot

  6. Welch ein Leben führen wir im Hass? Wir haben keine Sonne, die uns leuchtet, kein Feuer, das uns erwärmt; wir verlieren in einer toten Einsamkeit unsern eigenen Wert.

    Ludwig Tieck

  7. Was an einem Menschen wirklich wertvoll ist, ist der Teil, den wir nicht verstehen.

    George Bernard Shaw

  8. Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung.

    Oscar Wilde

  9. Charme ist die Art, wie ein Mensch ja sagt, ohne dass ihm eine bestimmte Frage gestellt worden war.

    Albert Camus

  10. Ein edler Mensch kann nie sein kindliches Herz verlieren.

    Max von Schenkendorf

  11. Man sei lieber als Weiser geehrt, als wegen seiner Schlauheit gefürchtet.

    Baltasar Gracián y Morales

  12. Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin, dass der Mensch die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre.

    Immanuel Kant

  13. Der Held ist einer, der fünf Minuten länger tapfer ist als der gewöhnliche Mann.

    Ralph Waldo Emerson

  14. Genie ist in Wahrheit kaum mehr als die Fähigkeit, auf ungewöhnliche Weise wahrzunehmen.

    William James

  15. Niemand ist zufällig gut, die Tugend muss man lernen.

    Seneca

  16. Der Mensch ist nicht das, was er geleistet und erlistet hat, sondern das, was er erlitten hat

    Albert Schweitzer

  17. Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab, was für ein Mensch man ist.

    Johann Gottlieb Fichte

  18. Ruhm ist der Geist eines Menschen, der im Denken anderer Menschen weiterlebt.

    William Hazlitt

  19. Sei wie du bist, immer ganz und immer derselbe.

    Adolph Freiherr von Knigge

  20. Ein reizbarer Mensch gleicht einem verkehrt eingerollten Igel, der sich mit seinen eigenen Stacheln peinigt.

    Albert Schweitzer

  21. Willst du dich deines Wertes freuen, so musst der Welt du Wert verleihen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  22. Wer tugendhaft lebt und handelt, der legt seinen Adel an den Tag.

    Giovanni Boccaccio

  23. Es ist erfreulich, wenn Gleiches sich zu Gleichem gesellt, aber es ist göttlich, wenn ein großer Mensch die kleineren zu sich aufzieht.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  24. Freiheit ist Befreiung von der Illusion, der Täuschung der Persönlickeit.

    Leo Tolstoi

  25. Das Gesicht ist das Protokoll des Charakters.

    Karl Julius Weber

  26. Wir suchen unser Ideal vor uns, während es hinter uns liegt.

    Leo Tolstoi

  27. Man ist groß durch das, was man denkt, nicht durch das Glück.

    Sully Prudhomme

  28. Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in seiner besten Verfassung.

    William Somerset Maugham

  29. Doch ehe man Respekt geniesst, muss man ihn sich verdienen. Und um ihn zu verdienen, darf man sich ihn nicht wünschen.

    Leo Tolstoi

  30. Das Wichtigste im Leben ist halt doch, dass man sich eines guten Rufes erfreut. Dann kann man sich leisten, was man will!

    Don Bosco

  31. Alle Charaktere sind aus denselben Elementen zusammengesetzt; nur die Proportionen machen den Unterschied aus.

    Théodore Simon Jouffroy

  32. "Es kommt, wie es kommen muss", ist die Ausrede aller Faulpelze.

    Wilhelm Raabe

  33. Ein Revolutionär ist ein Mann, der das Feuer der Unzufriedenheit mit Benzin löscht.

    Henry de Montherlant

  34. Wer auf Hochachtung pocht, fordert alles um sich zum Tadel heraus. Eine jede Entdeckung auch des mindesten Fehlers macht jedermann eine wahre Freude.

    Immanuel Kant

  35. Solange der Geist sich nicht wandelt, ist jede äußere Wandlung nichtig.

    Walt Whitman

  36. Nicht fort sollt ihr euch entwickeln, sondern hinauf.

    Friedrich Nietzsche

  37. Ein Charakter ist wie ein Baum und der gute Ruf wie sein Schatten

    Abraham Lincoln

  38. Ein Moralist ist der schrecklichste, konsequenteste, heuchlerischste Egoist.

    Stanislaw Brzozowski

  39. Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.

    Christian Morgenstern

  40. Hochmut ist, aus Liebe zu sich selbst eine höhere Meinung von sich haben, als recht ist.

    Baruch de Spinoza

  41. Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache und fast alle Weiber

    Karl Julius Weber

  42. Der Charakter offenbart sich weniger an großen Taten... An Kleinigkeiten zeigt sich die wahre Natur des Menschen

    Jean-Jacques Rousseau

  43. Wenn jemand bescheiden bleibt, nicht beim Lobe, sondern beim Tadel, dann ist er's.

    Jean Paul

  44. Glücklich zu sein ist eines der besten Mittel, ein guter Mensch zu werden.

    Eugene O'Neill

  45. Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  46. Geizhälse sind die Plage der Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben

    Theodor Fontane

  47. Wo es den Rednern an Tiefe fehlt, da gehen sie in die Breite.

    Charles-Louis de Montesquieu

  48. Die Männer von Charakter sind das Gewissen der Gesellschaft, zu der sie gehören.

    Samuel Smiles

  49. Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann.

    René Descartes

  50. Ein verständiger Mann läßt sich selbst nicht beherrschen, noch sucht er andere zu beherrschen; er will, dass einzig und allein und allezeit die Vernunft herrsche.

    Jean de la Bruyère

  51. Eines Mannes Tugend erprobt allein die Stunde der Gefahr.

    Friedrich von Schiller

  52. Je größer der Mann, um so geringer der Stolz

    Christian Friedrich Hebbel

  53. Die schwach an Mut sind, sind stark an Schläue

    William Blake

  54. Nur wer wirklich wichtig genug ist, wird eventuell auch mit unfreundlichen Blicken bedacht. In unwichtige Personen investiert man weder Gedanke, Blicke noch Zeit.

    Christa Schyboll

  55. Es gibt im Seelenleben des Menschen feine, liebliche Dinge, die so zart sind, dass sie zerstört werden, wenn man sie mit Worten berührt.

    August Pauly

  56. Selbsterkenntnis gibt dem Menschen das meiste Gute, Selbsttäuschung aber das meiste Übel.

    Sokrates

  57. Man muß ehrlich und bescheiden sein, aber laut und deutlich sagen, dass man es ist.

    Jules Renard

  58. Wer sich an andere hält, dem wankt die Welt. Wer auf sich selber ruht, steht gut.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  59. Was du scheinst, das werten die Menschen. Was du bist, das wertet Gott.

    Margarete Seemann

  60. Ein Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.

    Gottfried von Strassburg