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Sprüche über Persönlichkeit

427 Sprüche — Seite 7

  1. Nur indem wir beständig von dem Gefühl unserer Unvollkommenheit begleitet werden, vervollkommnen wir uns.

    Helene von Druskowitz

  2. Reines Herz und reiner Mut sind in jedem Kleide gut

    Bernhard Freidank

  3. Wer recht gehorchen lernt, der wird auch einmal recht kommandieren können.

    Philipp Engelhard von Nathusius

  4. Tiefes Eindringen und Festigkeit des Charakters wird man bei einer reizbaren Phantasie wohl immer vergebens suchen.

    Christian Gottfried Ehrenberg

  5. Nicht wer viele Ideen, sondern wer eine Überzeugung hat, der kann ein großer Mann werden.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  6. Wer seinen Egoismus überwindet, der entledigt sich des bedeutendsten Hindernisses, welches jeder wahren Größe und jedem wahren Glücke den Weg verrammelt.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  7. Die Menschenseele ist ein kleiner fliegender Samenstaub, der einen guten Boden sucht, um auch Charakter zu werden

    Bettina von Arnim

  8. Große Taten erscheinen uns oft so bewundernswert, dass wir sie nur von gereiften, erfahrenen, gefestigten Männern ausgeführt glauben und zu diesen wie zu Greisen verehrungsvoll aufschauen: wie staunen …

    Theodor Toeche-Mittler

  9. Je höher der Mensch steigt, desto mehr sollte er, wie die Sonne, nicht nur glänzen, sondern auch wärmen.

    Theodor Toeche-Mittler

  10. Starke haben Zeit und sind in ihrer Zielsicherheit leicht zur Nachgiebigkeit geneigt

    Heinrich Lhotzky

  11. Die Minderwertigen erkennt man immer daran, dass sie alles besser wissen.

    Heinrich Lhotzky

  12. Eine Persönlichkeit kann ein Mensch nur sein, wenn er die innersten, heißesten, ernstesten Kämpfe geführt hat.

    Paul Olaf Bodding

  13. Der wahre Charakter eines Mannes ist an seinen Vergnügungen zu erkennen.

    Sir Joshua Reynolds

  14. Derjenige Mensch ist vollkommen, welcher seine Rechte und des Staates Rechte kennt und ausübt.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  15. So verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  16. Seine Individualität wahren muss man immer, denn was sich nicht durch immer neue Selbsttätigkeit erhält, löst sich auf nach dem allgemeinen Gesetz des Werdens und Vergehens.

    Fanny Lewald

  17. Die Tiefen der Menschenseele sind unergründlich, die Wandlungen eines Herzens rätselhaft und unberechenbar.

  18. Zu wissen, was man will, ist leichter als zu wissen, was man kann.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  19. Anstrengung zerstört die Schönheit - die Schönheit der Züge, die des Ausdrucks nicht.

    Ida Hahn - Hahn

  20. Moral ist Maß – wo sie fehlt, da erschöpfen sich alle Kräfte in Maßlosigkeit, denn das Maß ist das Erhaltende in der Natur wie im Leben.

    Wilhelmine von Hillern

  21. Hoch steht über aller Begeisterung, allem Enthusiasmus, selbst über allem Genie und Talent – die Gesinnung.

    Rahel Varnhagen von Ense

  22. Reine Liebenswürdigkeit und echter guter Wille sind die höchsten menschlichen Eigenschaften, gegen welche alles tatkräftige Heldentum mit seinem Glanz und Ruhm zurücktritt.

    Rahel Varnhagen von Ense

  23. Immer Gerechtigkeit für andere: Mut für uns selbst. Das sind zwei Tugenden, worin alle andern bestehen.

    Rahel Varnhagen von Ense

  24. Was einzig die Geschicke unterscheidet, ist, ob die Seele heldenmütig ist oder nicht.

    Malwida von Meysenbug

  25. Freiheit der individuellen Überzeugungen und ein Leben diesen gemäss - ist das erste der Rechte und die erste der Pflichten eines Menschen.

    Malwida von Meysenbug

  26. Die Selbstbeschränkung ist die Frucht der Selbsterkenntnis, die Form von deines Wesens vertrauterem Verständnis.

    Friedrich Julius Hammer

  27. Ein Orden und der Galgen werden manchmal auf demselben Wege verdient.

    Juvenal

  28. Adel liegt einzig und allein in der Tugend.

    Juvenal

  29. Ehrlichkeit macht sich bezahlt, aber vielen Menschen scheint diese Bezahlung nicht auszureichen

    Kin Hubbard

  30. Anschauungen sind wie Kleider ihrem Träger angemessen, weshalb auch kleine Leute die Anschauungen großer nicht tragen können.

    August Pauly

  31. Dass wir ein Inneres besitzen, von dem wir die Welt ausschließen können, in das auch kein König einbrechen kann, das ist doch ein herrliches Gefühl.

    August Pauly

  32. Eitelkeit ist eine untreue Dienerin. Sie macht ihren Herrn um soviel kleiner, als sie ihn größer zu machen vorgibt.

    August Pauly

  33. Was alles die Menschen als Zeichen von Vornehmheit ansehen, das macht sie gerade zum Pöbel.

    August Pauly

  34. Was sind wir, wenn all das, was wir zu sein glauben, was uns schwer und tastbar und wirklich macht, nur geliehene Bausteine sind, aus denen nach uns andere wieder aufgebaut werden können?

    August Pauly

  35. Für besser gehalten zu werden, als man ist, ist auch eine Art Verleumdung, die sich ein ehrlicher Mensch nicht gefallen lassen kann.

    August Pauly

  36. Würde ist ein goldener Sattel, die jedem Esel auferlegt werden kann.

    August Pauly

  37. Unendlich ist die Welt und dennoch verschwindet ihre Unendlichkeit gegenüber dem Gehalt eines Kleinsten, wie es ein edler Mensch ist, über dessen Gewinn oder Verlust wir alle Sterne vergessen.

    August Pauly

  38. Es muss doch an jedem Menschen etwas Wertvolles sein, dass man ihn zuletzt wie einen Schatz vergräbt.

    August Pauly

  39. Es gibt viele Leute in der Welt, aber wenig Menschen.

    August Pauly

  40. Die großen Menschen aller Zeiten bilden eine einzige Zeit.

    August Pauly

  41. Lieber ohne Logik sein als ohne Gefühle.

    Charlotte Bronté

  42. Freie Selbstbestimmung ist das königliche Vorrecht des Geistes.

    Friedrich Paulsen

  43. Wirklich moralischer Gehalt eines Menschen zeigt sich, wenn er von dem Bessern überzeugt ist und dann ohne Rücksicht auf seine Neigung handelt.

    Heinrich Martin

  44. Narren brüsten sich laut und bringen ihr Wissen zu Markte, doch der höhere Geist schweigt und verwendet die Kraft.

    Heinrich Martin

  45. In jedem Mensch steckt Philosophie, doch nur der Kluge kennt und findet sie.

    Heinrich Martin

  46. Männer mit großem reichen Innern können nie anders als äußerst einfach, ohne Kunst und Prunk auftreten, weil sie genau ihren und des nächsten Wert erkennen.

    Heinrich Martin

  47. Edler Stolz erkennt sich selbst; Hochmut sieht nur die Gebrechen anderer.

    Heinrich Martin

  48. Eigensinn entsteht dann beim Menschen, wenn der Wille den Vorhang vor der Erkenntnis fallen läßt.

    Heinrich Martin

  49. Als Mann schweigt der Weise da, wo er als Jüngling sprach.

    Heinrich Martin

  50. Erbärmliche Charaktere finden ihren Stolz, in Gegenwart eines Menschen, der ihnen Wohltaten erwiesen, gebeugt.

    Heinrich Martin

  51. Je höher der Mensch steht, um so stärkere Schranken hat er nötig, welche die Willkür seines Wesens bändigen.

    Gustav Freytag

  52. Ein Held kann man sein, auch ohne die Erde zu verwüsten

    Nicolas Boileau-Despreaux

  53. Die Ehre gleicht einer abschüssigen, unzugänglichen Insel. Man kann nicht wieder zu ihr zurück, wenn man sie einmal verlassen hat.

    Nicolas Boileau-Despreaux

  54. Um die Helden des Geistes ist Freiheit. Sie gehorchen den Gesetzen der Ewigkeit.

    Friedrich Lienhard

  55. Die Kardinalfrage der Menschheit ist die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.

    Friedrich Lienhard

  56. Charakter, nicht die Umstände machen den Mann.

    Booker T. Washington

  57. Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass der Wind sich dreht und der Realist hisst die Segel.

    Sir Adolphus William Ward

  58. Es ist viel leichter, ein Held zu sein als ein anständiger Mensch. Ein Held muss man nur einmal sein, ein Ehrenmann immer.

    Luigi Pirandello

  59. Die Gespenster hausen nicht in alten Schlössern, sie stecken in uns selbst.

    Luigi Pirandello

  60. Wir sind die Bilder, die wir von uns selber machen. Man wandelt sich. Wehe, wenn das Bild fixiert ist.

    Luigi Pirandello