Sprüche über die Natur
363 Sprüche — Seite 6
Die Natur ist des Irrtums unfähig.
— Thomas Hobbes
Jeder Grashalm, jedes Blatt, jede einzelne Blüte ist ein Zeichen der Hoffnung.
— John Richard Jefferies
Wer mich ganz kennen lernen will, muss meinen Garten kennen. Denn mein Garten ist mein Herz.
— Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau
Die Liebe zum Gärtnern ist eine Saat, die einmal gesät niemals stirbt
— Gertrude Jekyll
Das Herrlichste auf der Welt ist, einen neuen Tag werden zu sehen!
— Maxim Gorki
Wenn sie blüht, ist jede Blume schön.
— Richard Rothe
Die Natur weicht der Hacke, aber sie kehrt zurück.
— Horaz
Das heiterste Ding in der Natur, eine Blume, hat doch seine Wurzeln in der Erde und im Schmutz.
— David Herbert Lawrence
Eine Insel ist nicht mehr wert als das Festland, wenn sie zu groß ist.
— David Herbert Lawrence
Im ganzen Königreich der Natur wechseln immer Perioden der Aktivität mit denen absoluter Ruhe ab.
— Prentice Mulford
Die Natur braucht Ruhe für das Werk der Regeneration – dies gilt auch für die höchsten Stufen.
— Prentice Mulford
Die Kalendermacher machen die Kalender, aber Gott macht das Wetter.
— Julius Wilhelm Zincgref
Alle Blumen sind Augen, zum ewigen Licht aufgetan, alle Bäume des Waldes Flammen, die dem Licht der Wahrheit entgegenbrennen.
— Ferdinand Ebner
Der Mann ist der Interpret der Natur, die Wissenschaft ist die richtige Interpretation
— William Whewell
Einige Leute murren immer, weil Rosen Dornen haben; ich bin dankbar, dass Dornen Rosen haben.
— Alphonse Karr
Wenn einer im Delirium tremens immer Ratten sieht, ist er deshalb noch lange kein Naturforscher
— Gilbert Keith Chesterton
Unendlich ist der Raum, durch den wir in dunkler Nacht sternenweit schauen, aber bei lichtem Tage bietet er sich fassbar umgrenzt dem Auge. Nie die Zeit: unsichtbar bleibt sie, stumm, unerbittlich, ei …
— Theodor Toeche-Mittler
Der Mensch ist allen Gesetzen unterworfen, die in der Natur sind.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Aller Zwang hemmt und drückt die Natur, und sie kann ihre Schönheit nicht in vollem Reize zeigen.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Wenn wir keinen Winter hätten, wäre der Frühling nicht so angenehm!
— Anne Bradstreet
Die Natur hat tausend Freuden für den, der sie sucht, und mit warmem Herzen in ihren Tempel eintritt.
— Rahel Varnhagen von Ense
Die einzige Hoffnung für die Erde besteht darin, dass es der Menschheit gelingt, mehr Probleme zu lösen als auszulösen.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Ein Unkraut ist nichts anderes als eine unbeliebte Blume.
— Ella Wheeler Wilcox
Ein Garten ist ein großartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit, er lehrt uns Fleiß und Sparsamkeit, und vor allem lehrt er vollkommenes Vertrauen.
— Gertrude Jekyll
Wer nicht in der Welt wie in einem Tempel umhergeht, der wird in ihr keinen finden.
— Rahel Varnhagen von Ense
Freilich bleiben nicht alle Blüten, um Früchte zu werden. Wenn aber nur der Baum stehen bleibt, so ist die Hoffnung nicht verloren.
— Katharina Elisabeth Goethe
Was Zeit und Menschen zerstören, entsteht in neuen Formen wieder, und die Fee, die allem einen neuen Anfang gibt, ist die Natur
— George Sand
In der Natur ist nichts überflüssig, alles ist für etwas vorgesehen.
— Jane C. Webb Loudon
Die Hauptaufgabe eines Gartens ist es, seinem Besucher die schönste und höchste Art des irdischen Vergnügens zu bereiten.
— Gertrude Jekyll
Gott bewahre jeden Menschen vor so schwerem Leid, dass selbst die Natur unbeachtet von ihm bleibt, dass sie in ihrer Macht und Lieblichkeit keinen sänftigenden Trost, kein Balsam für sein wundes Herz …
— Sophie Alberti
Umweltschutz: Bisher wussten wir nicht, was wir taten. Jetzt tun wir nicht, was wir wissen.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Die Gebirge sind stumme Meister und schaffen schweigsame Schüler
— Johann Wolfgang von Goethe
Mir ist jeder Grashalm so wichtig wie der Kölner Dom. Und oft lernte ich von jenem mehr als von diesem.
— August Julius Langbehn
Großes geschieht, wenn Mensch und Berg sich treffen.
— William Blake
In der Natur kommt das Ganze weder nach den Teilen noch vor ihnen
— Simone Weil
Glücklicherweise ist es nicht die Schönheit der Gegend, sondern die Empfänglichkeit des Menschen, durch welche seine Freude an der Natur und der Welt um ihn her bestimmt wird.
— Fanny Lewald
Die Natur, die sanfteste aller Mütter, hat Geduld mit jedem Kind.
— Emily Elizabeth Dickinson
Vergnügen! – wo ist das? Es sitzt in Blumenkelchen und kommt alle Jahr einmal als Geruch heraus.
— Rahel Varnhagen von Ense
Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt …
— Honoré de Balzac
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern grossen Gehalt bietet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen selbst im Reich der Schatten
— Joseph Joubert
Die Farbe ist die letzte Kunst und die uns noch immer mystisch ist und bleiben muss, die wir auf eine wunderlich ahnende Weise wieder nur in den Blumen verstehen.
— Philipp Otto Runge
Wie der Geist in den Blumen ist, so ist er auch in den Bäumen
— Philipp Otto Runge
Die Freude, die wir an den Blumen haben, das ist noch ordentlich vom Paradiese her.
— Philipp Otto Runge
Wer sieht nicht Geister auf den Wolken beim Untergang der Sonne?
— Philipp Otto Runge
Der Morgen ist die grenzenlose Erleuchtung des Universums
— Philipp Otto Runge
Um die Natur zu erkennen, muss man ihre Geschöpfe verstehen. Um ein Geschöpf zu verstehen, muss man in ihm den Bruder sehen.
— Manfred Kyber
Die Gebote der Natur stehen niemals im Widerspruch zu denen der Klugheit
— Juvenal
Die wunderbare Lampe des Himmels, die Sonne.
— Robert Herrick
Niemand kommt sich so hilflos vor wie der Besitzer eines kranken Goldfisches
— Kin Hubbard
Die große schweigende Rednerin Natur hat allein für unsere Schmerzen das rechte Wort.
— August Pauly
Wir nennen es Helligkeit, wenn uns mit dem Aufgang der Sonne das Nahe sichtbar gemacht und die Sterne verfinstert werden.
— August Pauly
Die Wolken: die Schauspieler der Lüfte.
— August Pauly
Wo können wir uns wohl dem Schöpfer näher wähnen, als wenn der Schöpfung Pracht hervorruft Wonnentränen?
— Heinrich Martin
Die Stille der Nacht oder des Waldes kann der Seele ein Hilfsmittel sein, in ihre eigenen Tiefen hineinzulauschen.
— Friedrich Lienhard
Der von Einbildungskraft entblösste Verstand möchte selbst die Natur abschätzig behandeln, wenn sie nur nicht stärker wäre als er.
— Germaine Madame de Stael
Ich glaube fest, dass jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.
— William Wordsworth
Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume.
— Ella Wheeler Wilcox
Die Kirche sagt: Die Erde ist eine Scheibe. Ich aber weiß, dass sie rund ist, da ich ihren Schatten auf dem Mond gesehen habe; und ich habe mehr Vertrauen in einen Schatten, als in die Kirche.
— Ferdinand Magellan
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber ein Kamel macht eine Wüste!
— Alfred Capus