Sprüche über die Natur
363 Sprüche — Seite 3
Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
— Ernest Miller Hemingway
Im wunderschönen Monat Mai als alle Knospen sprangen da ist in meinem Herzen die Liebe aufgegangen.
— Christian Johann Heinrich Heine
Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.
— John Burroughs
Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.
— Else Pannek
Die Erde ist rund - aber man stößt sich an tausend Ecken.
— Martin Kessel
Wenn es beginnt zu tagen, die Erde dampft und blinkt, die Vögel lustig schlagen, dass dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen das trübe Erdenleid, da sollst du auferstehen in junger Herr …
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Mach dir nicht vor, du wolltest Irrtümer in der Natur verbessern. In der Natur ist kein Irrtum, sondern der Irrtum ist in dir.
— Leonardo da Vinci
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Gib den Winden ein frisch, ein fliegend Blatt, es wird den Weg schon finden, den es zu fliegen hat.
— Hermann Ferdinand Freiligrath
Nicht mit Worten wirkt man auf den anderen, sondern durch sein Wesen.
— Romain Rolland
Wie der Same, den man in die Erde sät, so ist auch die Ernte, die man erwarten darf
— Antiphon
Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unseren menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solcher Siege rächt sie sich an uns.
— Friedrich Engels
Weil ich als Kind die Wälder schweigen und wachsen sah, konnte ich immer ein stilles Lächeln für das aufgeregte Treiben haben, mit dem die Menschen ihre vergänglichen Häuser bauen.
— Ernst Wiechert
Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.
— Albert Camus
Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.
— Victor-Marie Hugo
Es gibt Rosenzüchter, die sich mehr mit den Blattläusen beschäftigen als mit den Rosen.
— Victor Auburtin
Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot.
— Christian Friedrich Hebbel
Es ist immer etwas Gutes an jedem Wetter. Wenn es heute nicht gut für meine Arbeit ist, dann ist es sicher gut für jemand anderen.
— Charles John Huffam Dickens
Will dir den Frühling zeigen, der hundert Wunder hat. Der Frühling ist waldeigen und kommt nicht in die Stadt.
— Rainer Maria Rilke
Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.
— Platon
Nirgends rauschen die Laubwälder süßer und erquickender als am kahlen Strand, wo keine sind.
— Arthur Schnitzler
Das schöne Blau der Luft wird durch die Dunkelheit hervorgerufen, die dahinter ist.
— Leonardo da Vinci
O, große Kräfte sind's, weiß man sie recht zu pflegen, die Pflanzen, Kräuter, Stein' in ihrem Innern hegen.
— George Bernard Shaw
Gott und Natur sind zwei Dinge, die sich vollkommen gleich sind
— Friedrich von Schiller
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.
— Georg Christoph Lichtenberg
Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen. Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.
— Friedrich von Bodenstedt
Das ist im Leben hässlich eingerichtet, dass bei den Rosen gleich die Dornen stehen.
— Joseph Victor von Scheffel
Wer am Gipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzeln.
— Johann Gottfried Herder
Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.
— Johann Wolfgang von Goethe
Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.
— Vergil
Die Maus ist ein Tier, dessen Pfad mit in Ohnmacht fallenden Frauen übersät ist.
— Ambrose Bierce
Es ist wichtiger, dass sich jemand über eine Rosenblüte freut, als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.
— Oscar Wilde
Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!
— Seneca
Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selbst macht
— Immanuel Kant
Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muss man schauen, an ihm sich ergötzen.
— Fjodor M. Dostojewski
Vertreibe die Natur mit der Mistgabel - immer wieder wird sie zurückkehren.
— Horaz
Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.
— Publius Syrus
Hüte Dich vor dem Imposanten. Aus der Länge des Stieles kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.
— Peter Altenberg
Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.
— Christian Friedrich Hebbel
Jeden Blumenkranz der Auen laß der Seele dazu dienen, neugekräftigt aufzuschauen
— Rainer Maria Rilke
Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.
— Ralph Waldo Emerson
Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.
— John Ruskin
Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen
— Johann Wolfgang von Goethe
Gräser lassen sich früh mähen, Bäume liefern spät ihr Holz.
— August Pauly
Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.
— Rudyard Kipling
Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
— Gottfried August Bürger
Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten, und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.
— Karl Ferdinand Gutzkow
Glaube mir, du wirst mehr in Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Tiere werden dich lehren,
— Bernhard von Clairvaux
Wie ein Weg im Herbst: Kaum ist er rein gekehrt, bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.
— Franz Kafka
Mai: Dieser Monat ist ein Kuss, den der Himmel gibt der Erde, dass sie jetzund seine Braut, künftig eine Mutter werde.
— Friedrich von Logau
Des Sommers Wochen standen still, es stieg der Bäume Blut; jetzt fühlst du, dass es fallen will in den, der alles tut.
— Rainer Maria Rilke
Die Pracht der Gärten hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung
— Germaine Madame de Stael
Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
— Charles Robert Darwin
Zum Dank dafür, dass die Sonne sie bescheint, werfen die Dinge Schatten
— Bertolt Brecht
Wer sich im Sommer über die Sonne freut, trägt sie im Winter in seinem Herzen.
— Rainer Haak
Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.
— Ovid
Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte
— August von Kotzebue
Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.
— Henry David Thoreau
Um eines kleinen Bissens Fleisches willen berauben wir eine Seele des Lichtes und der Spanne von Zeit, in die sie hineingeboren wurde, sich daran zu erfreuen.
— Plutarch
Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt
— Victor-Marie Hugo