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Sprüche über Selbstentwicklung

611 Sprüche — Seite 6

Kein reifes Leben entsteht von selbst. Selbstentwicklung meint den langen Prozess, an Erfahrungen zu wachsen, sich zu prüfen, Gewohnheiten zu verändern und dem eigenen Wesen nach und nach eine bewusstere Form zu geben. Darum gehört dieses Thema zu den anspruchsvollsten und zugleich fruchtbarsten Bereichen menschlicher Lebenskunst.

Ihr Kern liegt nicht in äußerer Optimierung, sondern in Ehrlichkeit, Disziplin und innerer Beweglichkeit. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Entwicklung oft mit Verzicht, Geduld und unbequemen Einsichten beginnt und gerade darin den Weg zu größerer Freiheit und Klarheit eröffnet.

  1. Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung.

    Oscar Wilde

  2. Was der Mensch aus sich macht, das ist er.

    Adolph Kolping

  3. Die Willensfreiheit haben viele im Munde, im Geist aber wenige

    Dante Alighieri

  4. Das Leid ist das schnellste Pferd zur Vollkommenheit.

    Eckhart von Hochheim

  5. Wir müssen aus dem Schlafe erwachen und unsere Verantwortung sehen

    Albert Schweitzer

  6. Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin, dass der Mensch die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre.

    Immanuel Kant

  7. Seine Freude zu erobern, ist mehr wert, als sich seinem Schmerz zu überlassen.

    André Gide

  8. Niemand ist zufällig gut, die Tugend muss man lernen.

    Seneca

  9. Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle.

    Oscar Wilde

  10. Großer Schmerz und große Lust bilden Menschen am besten

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  11. Wer bescheiden ist, muß dulden, Und wer frech ist, der muß leiden; Also wirst du gleich verschulden, Ob du frech seist, ob bescheiden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Es gibt Gefahren, denen zu entfliehen nicht Feigheit ist, sondern höchster Mut, die Kraft, sich selbst zu besiegen.

    Berthold Auerbach

  13. Ein Buch hat oft auf eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben.

    Johann Gottfried Herder

  14. Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab, was für ein Mensch man ist.

    Johann Gottlieb Fichte

  15. Die Ausübung der Kunst ist ein großer Teil meines Ichs, es ist mir die Luft, in der ich atme

    Clara Schumann

  16. Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewußtsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist von edlen Anlagen.

    Gottfried Keller

  17. Wer sich mit Liebe wappnet, überwindet Zorn, Elend, Übermacht und Missgeschick.

    Michelangelo

  18. Jede Stufe der Bildung fängt mit Kindheit an. Daher ist der am meisten gebildete Mensch dem Kind so ähnlich.

    Novalis

  19. Vom Leid werden wir nur dadurch geheilt, dass wir es in seiner ganzen Tiefe erfahren

    Marcel Proust

  20. Nur wer Ballast abwirft hat Elan für die Zukunft

  21. Die Kindheit ist der Abschnitt des Lebens zwischen dem Schwachsinn des Säuglings und der Torheit der Jugend, nur zwei Schritte entfernt von der Sünde des Erwachsenenlebens und drei von der Reumütigkei …

    Ambrose Bierce

  22. Ich kann mir kein schöneres Leben vorstellen, als die Zeit meines Lebens zu gebrauchen, um an der Erfüllung meiner eigenen Wünsche zu arbeiten!

    Nikolaus B. Enkelmann

  23. Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selbst macht

    Immanuel Kant

  24. Wir selbst tragen Verantwortung für unser Schicksal. Wir können unser eigener Segen sein oder unser eigenes Unheil

  25. Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger. Der eine läßt seinen Egoismus nacked laufen, der andere hängt ihm ein Mäntelchen um.

    August von Kotzebue

  26. Wir sind Gäste des Daseins, Reisende zwischen zwei Stationen. Wir müssen unsere Sicherheit in uns selbst suchen.

    Boris Pasternak

  27. Man kann niemanden etwas lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.

    Galileo Galilei

  28. Der Mensch wird ohne Grundsätze geboren, aber mit der Fähigkeit, sie alle aufzunehmen.

    Voltaire

  29. Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?

    Theodor Fontane

  30. Tanz ist die einzige Kunst, in dem wir selbst der Stoff sind, aus dem sie gemacht ist.

    L. Schnabel

  31. An seinen Idealen zu Grunde gehen können heißt lebensfähig sein.

    Peter Altenberg

  32. Wir suchen unser Ideal vor uns, während es hinter uns liegt.

    Leo Tolstoi

  33. Ein Ehemann muss sich mehrmals häuten, damit er den Junggesellen abstreift.

  34. Freude ist die Leidenschaft, durch die wir besser werden. Soviel du dir und anderen Freude stiehlst und verdirbst, tust du Sünde.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  35. Die Furcht, als Feigling zu gelten, macht oft zum Feigling.

    Henry de Montherlant

  36. Der Mensch hat das Potential, Meister seiner selbst zu sein.

  37. Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt, dass man lernen muss, freundlich über das Kleine hinwegzugehen, wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.

    Georg Ebers

  38. Sie werden so groß, wie Ihr wichtigstes Ziel.

    James Allen

  39. Lerne vor allem dich zu freuen! Die wahre Freude ist eine sehr wichtige Sache.

    Seneca

  40. Wunschlosigkeit führt zur inneren Ruhe.

    Laotse

  41. Sei du selber - vor allem: Heuchele keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst. Doch denke nicht verächtlich von der Liebe, wo sie sich wieder regt.

  42. Die Zeit heilt Schmerze und Streitigkeiten, weil der Mensch sich ändert.

    Blaise Pascal

  43. Selbstverwirklichung: mit sich ins reine kommen

  44. Das Glück kauft man nirgends an, das muß man schon selber mitbringen.

    Carl Spitteler

  45. Wer in sich pflegt den Geist der Liebe, dem lebt er in der ganzen Welt; Dem spricht er nachts aus tausend Sternen und tags vom lichten Himmelszelt.

    Otto von Leixner

  46. Mancher wär gern größer, als er ist, er reckt sich und streckt sich - vergeblich. Erst wenn er sein Kleinsein annimmt, ist ein Wachstum wieder möglich.

  47. Solange der Geist sich nicht wandelt, ist jede äußere Wandlung nichtig.

    Walt Whitman

  48. Nicht fort sollt ihr euch entwickeln, sondern hinauf.

    Friedrich Nietzsche

  49. Wer dem Erfolg auf den Grund geht, findet Gelassenheit

  50. Alt wird man selbst. Erwachsen werden erfordert etwas mehr Einsatz.

  51. Ohne beständige Arbeit der Selbstbestimmung und Selbstprüfung schreiten die menschlichen Dinge nicht vorwärts.

    Heinrich von Treitschke

  52. Wenn der Mensch nur erst so weit wäre, seinem eigenen Genie zu trauen!

    Bettina von Arnim

  53. Das Weinen ist dem Menschen angeboren, aber das Lachen will gelernt sein.

    Max Pallenberg

  54. Auf vielen Wegen kannst du dich verlieren. Finden nur auf deinem.

    Else Pannek

  55. Der Erfolg macht einen zum König, der Mißerfolg zum Räuber.

  56. Der Mensch findet die größte Freude in dem, was er selbst neu findet oder hinzulernt

    Thomas von Aquin

  57. Ändern ist nicht, anders werden, sondern besser werden.

    Nikolaus B. Enkelmann

  58. Der Beruf, den sie sich gewählt oder der ihnen geworden ist, ist die fortdauernde Schule der Menschen: sie werden, was sie tun.

    Wilhelm Schulz

  59. Kein Mensch brachte es jemals zu Größe und Güte anders als durch viele und große Fehler

    William Ewart Gladstone

  60. Wer das Gute, Schöne und Wahre in seinem Herzen wohl begründet hat, dem wird es so leicht nicht entrissen werden.