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Sprüche über Politik Sprüche

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Spruchbild: Sprüche über Politik Sprüche

Sprüche über Politik treffen den Nerv: von bissiger Satire bis zu philosophischer Einsicht. Was Denker, Dichter und Bürger über Macht, Demokratie und Gerechtigkeit gesagt haben, ist oft unbequem – und deshalb unvergesslich.

Politische Sprüche und Zitate passen zu Reden, Kommentaren, Unterricht, Diskussionen oder Texten über Verantwortung, Macht und Gesellschaft. Sie eignen sich weniger für unbedachte Glückwünsche, dafür gut als pointierter Einstieg in eine Debatte. Je nach Anlass sollte klar sein, ob der Ton kritisch, historisch einordnend oder humorvoll gemeint ist. Für humorvolle Runden ist wichtig, dass die Pointe gemeinsam getragen wird und niemanden trifft.

  1. Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!

    Kurt Tucholsky

    4.3
  2. Ich kann immer wählen, aber ich sollte wissen, dass ich auch dann wähle, wenn ich nicht wähle.

    Jean-Paul Sartre

    4.3
  3. Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.

    Marcus Tullius Cicero

    4.2
  4. Die Herrschenden müssen bewacht werden, nicht die Beherrschten

    Friedrich Dürrenmatt

    4.2
  5. Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht

    Paul Valéry

    4.2
  6. Die Kunst der Besteuerung liegt darin, die Gans so zu rupfen, dass man möglichst viele Federn bei möglichst wenig Geschrei erhält.

    Jean Baptiste Colbert

    4.2
  7. Die Scheinheiligkeit der Politiker ist größer als der Mount Everest.

    Reinhold Messner

    4.1
  8. Wer die Segnungen der Freiheit genießen will, muss sich der Mühe unterziehen, dafür einzutreten.

    Thomas Paine

    4.1
  9. Die Demokratie setzt die Vernunft im Volk voraus, die sie erst hervorbringen soll.

    Karl Theodor Jaspers

    4.0
  10. Es gibt zwei Arten, aus der Politik einen Beruf zu machen. Entweder: man lebt "für" die Politik, oder aber: "von" der Politik.

    Max Weber

    4.0
  11. Aus Bequemlichkeit suchen wir nach Gesetzen

    Novalis

    4.0
  12. Man ist so loyal geworden gegen die Herrschenden, dass man es nicht gerne sieht, wenn die herrschenden Übelstände angegriffen werden.

    Daniel Spitzer

    4.0
  13. Der Mensch hat am Menschen kein Eigentumsrecht, noch eine Generation an der nachfolgenden.

    Thomas Paine

    4.0
  14. Man kann niemals eine Revolution machen, um damit eine Demokratie zu gründen. Man muss eine Demokratie haben, um eine Revolution herbeiführen zu können.

    Gilbert Keith Chesterton

    4.0
  15. In Amerika regiert der Präsident für vier Jahre und der Journalismus für immer und ewig.

    Oscar Wilde

    4.0
  16. Der König, der die Unterstützung seiner Bürger verliert, ist kein König mehr.

    Aristoteles

    4.0
  17. Formel für Karriere: die rechte Phrase am rechten Platz.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

    4.0
  18. Unsere Generation wird nicht so sehr die Untaten böser Menschen zu beklagen haben als vielmehr das erschreckende Schweigen der guten

    Martin Luther King

    4.0
  19. Das Gesetz ist dazu da, Menschen zu retten, nicht um sie zu vernichten.

    John Steinbeck

    4.0
  20. Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit

    Otto von Bismarck

    4.0
  21. In dem verdorbensten Staat gibt es die meisten Gesetze.

    Tacitus

    4.0
  22. Ein Diplomat ist ein Mann, der die Paukenschläge der Politiker in Harfenklänge verwandeln soll

    Eugene O'Neill

    4.0
  23. Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, ganz wenige nur sich selber

    Seneca

    4.0
  24. Wer in der Öffentlichkeit Kegel schiebt, muss sich gefallen lassen, dass seine Treffer gezählt werden.

    Kurt Tucholsky

    4.0
  25. Das Land, das die Fremden nicht beschützt, ist zum Untergang verurteilt.

    Johann Wolfgang von Goethe

    4.0
  26. Die Regierung bringt es fertig, dass man sich winzig und erbärmlich vorkommt und einige Zeit braucht, bis man das Selbstgefühl wiedergewonnen hat.

    John Steinbeck

    4.0
  27. Der nächste Krieg wird von einer Furchtbarkeit sein, wie noch keiner seiner Vorgänger.

    Bertha Freifrau von Suttner

    4.0
  28. Wenn du regieren willst, darfst du die Menschen nicht vor dir herjagen. Du musst sie dazu bringen, dir zu folgen.

    Charles-Louis de Montesquieu

    4.0
  29. Die deutsche Strafprozessordnung liest sich im großen ganzen wie die Lieferungsverträge, die sich bei uns eingebürgert haben: was immer auch geschieht, geht zu Lasten des Bestellers, und die ausführende Firma haftet für …

    Kurt Tucholsky

    4.0
  30. Skepsis ist wie die Opposition im Parlament. Sie ist ebenso wohltätig wie notwendig

    Arthur Schopenhauer

    4.0
  31. Erreicht die Wellenfront der politischen Machbarkeit den Rand des absoluten Steueraufkommens, werden die neuen Subventionen unter anderen Begriffen und mit anderen Argumenten neu auf die Tagesordnung gesetzt.

    Christa Schyboll

    4.0
  32. Die Geschichte braucht mehr Menschen, die etwas tun, als Leute, die vorschlagen, was getan werden könnte.

    Karel Capek

    4.0
  33. Was in einem Jahrhundert für recht und gut gehalten wird, kann in einem andern unrecht und unpassend sein.

    Thomas Paine

    4.0
  34. Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig , kein Gesetz zu machen.

    Charles-Louis de Montesquieu

    4.0
  35. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden.

    Rosa Luxemburg

    4.0
  36. Es ist bezeichnend, dass die politische Beredsamkeit im alten Rom am meisten florierte, als es dem Staat am schlechtesten ging

    Michel de Montaigne

    4.0
  37. Die Teilung der Hand in Finger hat keine Schwächung herbeigeführt, vielmehr ihre Leistungsfähigkeit gesteigert. Ebenso erhöht der Staatsmann, der anderen einen Anteil an der Führung gibt, durch gemeinsame Leistung den Er …

    Plutarch

    4.0
  38. Die Geschichte hat noch nie etwas anderes gelehrt, als dass die Menschen aus ihr nichts gelernt haben.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

    4.0
  39. Wenn du deine Pflicht tust, muss es dir gleichgültig sein, ob dich die Menschen schmähen oder preisen

    Mark Aurel

    3.9
  40. Der Standpunkt macht es nicht, die Art macht es, wie man ihn vertritt.

    Theodor Fontane

    3.9
  41. Es muss verschiedene Rangstufen geben, da alle Menschen herrschen wollen und nicht alle es können.

    Blaise Pascal

    3.9
  42. Ein ganzes Volk wird durch seine Gesetzgebung zur Unehrlichkeit erzogen, weil Ehrlichkeit bestraft wird.

    John Steinbeck

    3.9
  43. Je korrupter der Staat, desto mehr Gesetze braucht er.

    Tacitus

    3.9
  44. Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.

    George Bernard Shaw

    3.9
  45. Die Familie ist ein steuerlich begünstigter Kleinbetrieb zur Fertigung von Steuerzahlern.

    Friedrich von Schlegel

    3.9
  46. Nicht was wir gestern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.

    José Ortega y Gasset

    3.9
  47. In einem geordneten Staatswesen braucht man nicht fortwährend von der Verpflichtung des Einzelnen gegenüber dem Staat zu sprechen.

    Bertolt Brecht

    3.9
  48. Wenn die öffentliche Schuld eine bestimmte Höhe überschritten hat, so gibt es, glaube ich, kein einziges Beispiel, wo es je gelungen wäre, sie auf gerechte Weise und vollständig zurückzuzahlen.

    Adam Smith

    3.9
  49. Einen Vaterlandsverräter entschuldigt weder die Willkür der Zeiten, noch die Gewohnheit, noch die Freiheit zu Verbrechen

    Francesco Petrarca

    3.9
  50. Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient

    Michail Bakunin

    3.9
  51. Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt

    Gottfried Keller

    3.9
  52. Die Politik ist nichts anderes, als die Kunst augenblicklichen Bewegungen, die durch außerordentliche Ursachen entstehen, zuvorzukommen oder zu begegnen.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

    3.9
  53. Bedenkt auch, wie unberechenbar der Verlauf eines Krieges ist, bevor ihr euch noch in denselben einlasset.

    Thukydides

    3.9
  54. Nicht das Gesetz zählt, sondern die Strafe.

    Albert Camus

    3.9
  55. Ungestraft bricht man nicht die Satzungen der gutbürgerlichen Gesellschaft.

    John Knittel

    3.9
  56. Wer nicht Lust auf Frieden hat, der findet leicht Ursache zum Krieg.

    Christoph Lehmann

    3.9
  57. Die öffentliche Meinung existiert nur, wo keine Ideen sind

    Oscar Wilde

    3.9
  58. Die Geschichte ist eine Fortsetzung der Zoologie

    Arthur Schopenhauer

    3.8
  59. Prognosen sind immer schwierig. Vor allem dann, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.

    Mark Twain

    3.8
  60. Machtgelüste sind die entsetzlichsten aller Leidenschaften.

    Tacitus

    3.8