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Sprüche über Politik Sprüche

201 Sprüche — Seite 2

  1. In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht

    Kurt Tucholsky

  2. Sammle erst die Fakten, dann kannst du sie verdrehen, wie es dir paßt.

    Mark Twain

  3. Die öffentliche Meinung ist eine Gerichtsbarkeit, die ein vernünftiger Mensch nie anerkennen, aber auch nie ganz ablehnen soll

    Nicolas Chamfort

  4. Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierunge …

    Marcus Tullius Cicero

  5. Zwischen Siegern und Besiegten kann es keine erfolgreiche Koalition geben.

    Tacitus

  6. Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.

    Carl Fürstenberg

  7. Krieg ist das Ergebnis von Politik, und deswegen mische ich mich da nicht ein, das ist alles.

    Mutter Theresa

  8. Es steht in unserer Macht, die Welt aufs Neue zu beginnen.

    Thomas Paine

  9. Regierungen sind Segel, das Volk ist Wind, der Staat ist Schiff, die Zeit ist See.

    Ludwig Börne

  10. Es gibt keine Kunst, die eine Regierung schneller von einer anderen lernt, als die Kunst, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Adam Smith

  11. Wer ein Volk regiert, indem er gute Beispiele gibt, ist wie der Polarstern, der unbeweglich bleibt, während alle anderen sich um ihn drehen

    Konfuzius

  12. Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.

    Johann Peter Eckermann

  13. Übertretungen kommen nur von den Geboten, Hühneraugen von zu engen Schuhen.

    Peter Hille

  14. Die Frage des Friedens ist nicht zuerst eine Frage an die Welt, sondern für jeden an sich selbst

    Karl Theodor Jaspers

  15. Es bedarf des demokratischen Regiments, damit die Armen eine Zuflucht und die Reichen einen Zügel haben.

    Thukydides

  16. Da sie nur Lehrer für 600 Mark sich leisten können, bleiben die Völker so dumm, dass sie sich Kriege für 60 Millionen leisten müssen

    Christian Morgenstern

  17. Monarchie ist das einzige System, in dem die Macht zum Wohl aller ausgeübt wird

    Aristoteles

  18. Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.

    Bertolt Brecht

  19. Geduld ist die Tugend der Revolutionäre.

    Rosa Luxemburg

  20. Was Gut und Böse anbelangt, sind alle Regierungen gleich. Das beste Ideal ist die Anarchie.

    Leo Tolstoi

  21. Nichts erhält die Gesetze so wirksam wie ihre Anwendung gegen hochgestellte Personen.

    Tacitus

  22. Demokratie ist ein Regierungssystem, in dem die Stimmen gezählt und nicht gewogen werden.

    Aristoteles

  23. Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Steuerzahlen. Die Kenntnis aber häufig.

    Meyer A. Rothschild

  24. Ein Wort kann den Sinn wechseln, je nachdem, wer es ausspricht.

    Blaise Pascal

  25. Wer seine eigene Freiheit sichern will, muss selbst seinen Feind vor Unterdrückung schützen.

    Thomas Paine

  26. Geschichte handelt fast nur von schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.

    Friedrich Nietzsche

  27. Jeder Krieg ist eine Reifeprüfung für die Generäle, aber ein Armutszeugnis für die Staatsmänner.

    George Bernard Shaw

  28. Kein Abgeordneter geht regelmäßig ins Parlament, bevor er verheiratet ist.

    Benjamin Disraeli

  29. Regierungen sind die Segel, das Volk ist der Wind

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  30. Der Wahn aller Regierenden, vom Minister bis zum Pedell herab, ist, dass das Regieren ein großes Geheimnis sei, welches dem Volk zu seinem Besten verschwiegen werden müsse

    Ludwig Börne

  31. Gerechtigkeit wird nur dort herrschen, wo sich die vom Unrecht nicht Betroffenen genauso entrüsten wie die Beleidigten.

    Platon

  32. Gewissen hat mit Galanterie nicht mehr zu tun als mit Politik

    Richard Brinsley Sheridan

  33. Was moralisch falsch ist, kann gar nicht politisch richtig sein

    William Ewart Gladstone

  34. Unbegrenzte Macht ist geeignet, die Seelen derjenigen zu verderben, die diese Macht besitzen.

    William Pitt

  35. Gibt es eine Partei der Leute, die nicht sicher sind, recht zu haben? Bei der bin ich Mitglied.

    Albert Camus

  36. Es liegt in der deutschen Natur, alles Ausländische in seiner Art zu würdigen, und sich fremder Eigentümlichkeit zu bequemen.

    Johann Peter Eckermann

  37. Es ist nicht jedem gegeben, sich in der großen Masse zu baden: Es ist eine Kunst, die Menge zu genießen

    Charles Baudelaire

  38. Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, dass er nur eine Klasse kennt: Feinde.

    Friedrich Nietzsche

  39. Echte Revolutionäre sind die, die nichts zu verlieren haben.

    Michail Bakunin

  40. Je öfter sich ein Politiker widerspricht, desto größer ist er.

    Friedrich Dürrenmatt

  41. Inwiefern sind Minister und Pantoffeln sich oft so gleich? Man gewinnt beide oft erst dann lieb, wenn sie abgetreten sind.

    Gottlieb Moritz Saphir

  42. Wenn man die Redlichkeit eines Politikers allzu laut betont, zweifelt man an seinen Fähigkeiten.

    Charles de Talleyrand

  43. Vor allen der Politikus gönnt sich der Rede Vollgenuß; und wenn er von was sagt, so sei's, ist man auch sicher, dass er's weiß.

    Wilhelm Busch

  44. Niemand, der sich nicht selbst überzeugt, wird von dir überzeugt werden.

    August von Platen

  45. Wo es der Rede an Tiefe fehlt, da geht sie in die Breite..

    Charles-Louis de Secondat

  46. Überlaßt mir die Erziehung und in einem Jahrhundert ist Europa umgestaltet.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  47. Wir wissen, was der Krieg verübt, wer weiß, was Friede kann?

    Friedrich von Logau

  48. Alle Neuerer, die die Demokratie als Sprungbrett zur Macht benutzen, finden sie lästig, sobald sie zur Macht gelangt sind.

    George Bernard Shaw

  49. Wer sein eigenes Interesse verfolgt, befördert das der Gesamtgesellschaft häufig wirkungsvoller, als wenn er wirklich beabsichtigt, es zu fördern. Ich habe nie erlebt, dass viel Gutes von denen erreic …

    Adam Smith

  50. Jede Nation ist im Ausland hauptsächlich durch ihre Untugenden bekannt

    Joseph Conrad

  51. Mobile Politiker bevorzugen häufig kurzfristiges Grundsatz-Leasing

    Karl-Heinz Karius

  52. Politik ist die Kunst, Gott so zu dienen, dass der Teufel darüber nicht böse wird.

    Napoleon

  53. Macht ist eine Leiter mit angesägten Sprossen.

    Philip Chesterfield

  54. Es ist eine bekannte Tatsache, dass man mit gewissen Schlagworten der leichtgläubigen Menge nach Belieben Sand in die Augen streuen kann

    Bertha Freifrau von Suttner

  55. Die Menschen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt; sie fühlen das Bedürfnis geführt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  56. Die Politik ist ein Kampfplatz, auf dem das Ergebnis, das man erzielt, immer weit unter dem liegt, was man erreichen möchte.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  57. Die Demokratie schafft kein starkes Band zwischen den Menschen. Sie erleichtert ihnen aber den Umgang miteinander.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  58. Wenn man früher unfähig war, wurde man Fotograf; heute wird man Abgeordneter.

    Guy de Maupassant

  59. Der Staat kann uns nichts geben, ohne uns anderer Dinge zu berauben

    Christian Johann Heinrich Heine

  60. Es gibt kein Land, wo das Gesetz alles voraussehen kann und die ständigen Einrichtungen der Vernunft und Sitte zu ersetzen in der Lage sind.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville