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Sprüche über Politik Sprüche

201 Sprüche — Seite 3

  1. Gründe, die an den Haaren herbeigezerrt werden, sind immer die ersten, die eine Glatze bekommen.

    Martin Kessel

  2. Es gibt aber nicht bloß ein Glück, was ich als einzelnes Individuum, sondern auch ein solches, was ich als Staatsbürger und Mitglied einer großen Gesamtheit genieße.

    Johann Peter Eckermann

  3. Politik besteht darin, Gott so zu dienen, dass man den Teufel nicht verärgert.

    Thomas Fuller

  4. Politik ist die Wissenschaft, den Bürgern mit verhältnismäßig geringer Mühe möglichst viel Gutes zu bescheren.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  5. Die Weltgeschichte geht von Osten nach Westen, denn Europa ist schlechthin das Ende der Weltgeschichte, Asien der Anfang.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  6. Die Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks. Die Perioden des Glücks sind leere Blätter in ihr.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  7. Herrschen ist Unsinn, aber Regieren ist Weisheit. Man herrscht also, weil man nicht regieren kann.

    Johann Gottfried Seume

  8. Der Name "Menschenrechte" kann ohne "Menschenpflichten" nicht genannt werden, beide beziehen sich aufeinander.

    Johann Gottfried Herder

  9. Bekanntlich brauchen wir immer einen großen Krieg, um uns von den tiefen Wunden, die uns der Friede geschlagen, zu erholen.

    Daniel Spitzer

  10. Ich gedenke oft solcher Politiker, wenn ich im Dorfe von einem Hund angebellt werde, der zweite nachbellt, und alle bellen, und keiner kann sagen warum.

    Karl Julius Weber

  11. Niemand vermag zu sagen, wie viele politische Dummheiten durch Mangel an Geld verhindert worden sind

    Charles de Talleyrand

  12. Wenn die Menschen auf Staatsangelegenheiten, Politik und auch auf ihre eigenen Geschäfte so viel Denken, Sorge, Erwägung verwenden würden, wie sie darauf verschwenden, was sie zu einem Maskenball anzi …

    John Steinbeck

  13. Man muss die besonderen Interessen eines jeden benutzen, um einen großen Zweck zu erreichen. Das ist das ganze Geheimnis der Politik.

    Honoré de Balzac

  14. Niemand kann für eine Sache kämpfen, ohne sich Feinde zu machen.

    Johann Jakob Engel

  15. Das Beste auf der Welt ist die Redefreiheit.

    Diogenes von Apollonia

  16. Nicht umsonst führen die Staaten mit Vorliebe ein Raubtier im Wappen.

    Carl Spitteler

  17. Die politische Unbeweglichkeit ist unmöglich, man muss mit der menschlichen Intelligenz vorwärts gehen.

    Francois René de Chateaubriand

  18. Sobald die Demokratie das, was sie sucht, die Gleichheit, erreicht hat, so gibt sie wohlfreien Preises die Freiheit auf

    Francois René de Chateaubriand

  19. Die griechische Geschichte ist ein Gedicht. Die römische Geschichte ist ein Gemälde. Die derzeitige Geschichte ist eine Chronik

    Francois René de Chateaubriand

  20. Es gibt Geheimnisse in der Politik wie in der Religion. Wer sie erklären will, fällt in Abgründe.

    Francois René de Chateaubriand

  21. Ein wesentlicher Teil des Ruhmes jeder menschlichen Gesellschaft sind die großen Denkmäler

    Francois René de Chateaubriand

  22. Unlogischerweise werden Tatsachen verdreht, damit sie zu Theorien passen, anstatt Theorien den Tatsachen anzupassen.

    Sir Arthur Conan Doyle

  23. Zeiten eines großen politischen Aufschwungs gehören dazu, um die geistigen Anlagen eines Volkes zu hoher Blüte zu treiben.

    Richard Wagner

  24. Ohne Tugend und Weisheit kann keine freie Verfassung bestehen.

    Johann Georg Adam Forster

  25. Es muss Übertretungen geben, weil Richter da sind, und um Übertretungen zu schaffen, müssen wir Gesetze haben.

    Peter Hille

  26. Regieren ist keine Sache für Leute von Charakter und Erziehung.

    Aristophanes

  27. Politik ist, wenn Selbstverständliches zur Errungenschaft wird.

    Else Pannek

  28. Krieg verkleinert die Probleme, die ihn angeblich verursachten. Kriegsfolgen lassen sie vergessen.

    Else Pannek

  29. Gesetze sind unabhängig von Vernunft. Vernunft darf angewandt werden, obgleich gesetzlich nicht verlangt.

    Else Pannek

  30. Für Steuergelder wurde gearbeitet. Sie sind es wert mit Sorgfalt und Achtung verwendet zu werden.

    Else Pannek

  31. Jede Wählerstimme ist ein Auftrag. Nur das, nichts sonst.

    Else Pannek

  32. Kein noch so zwingender Eid, keine noch so zwingende Vorschrift befreien davon, Herz und Verstand zu gebrauchen.

    Else Pannek

  33. Dieses Land ist ein armes Land. Die Menschlichkeit wurde aus Kostengründen gestrichen.

    Else Pannek

  34. Immer wo ein Staat gedeiht, hat der Gehorsam ihm das Haus gebaut

    Sophokles

  35. Gehorsam ist eine Kunst, die der Regent selbst lehren muss, und wer gut leitet, dem folgt man gern.

    Plutarch

  36. Politik ist Kunst des Umganges auf höherer Stufe.

    Hugo von Hofmannsthal

  37. Gegen öffentliche Feinde im Staate ist jeder Bürger Soldat, sonst droht uns der Umsturz aller Ordnung.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  38. In dem Glauben an das ideale ist alle Macht wie alle Ohnmacht der Demokratie begründet.

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  39. Alles ändert sich. Heute nehmen die Leute die Komiker ernst und betrachten die Politiker als Witzfiguren.

    William Penn Adair Rogers

  40. Mit jeder untergehenden Monarchie verdunkelt sich der Himmel, denn er verliert einen Stern. Republik, das ist freigesetzte Scheußlichkeit

    Anatole France

  41. Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der Anderen zu verstehen.

    Dalai Lama

  42. Der jetzige Hang zu allgemeinen Gesetzen und Verordnungen ist der gemeinen Freiheit gefährlich

    Justus Möser

  43. Der Wert eines guten Abkommens beruht auf seiner Dauer.

    Dschuang Dsi

  44. Wenn die Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten.

    Ludwig Börne

  45. Unabhängigkeit von andern ist für unsere Freiheit eine gefährliche Situation.

    Richard Rothe

  46. Wer den Begriff Komplex der Ehre großzügig interpretiert, kann unbeschadet ein Leben lang Politiker bleiben

    Christa Schyboll

  47. Die Kunst des Regierens erfordert mehr Charakter als Verstand.

    Thomas Edward Lawrence

  48. Es ist die Natur der Parteien, ihre ursprünglichen Feindschaften weit fester zu bewahren als ihre ursprünglichen Grundsätze.

    Thomas Babington Macaulay

  49. Mächtige Regierungen haben einen Widerwillen gegen das Geniale.

    Jacob Christoph Burckhardt

  50. Frage nicht, was der Staat für dich tut, frage dich, was du für den Staat tust.

    Alfred Adler

  51. Im Staat ist keiner überflüssig, so schlecht er sein mag von Natur, gebt ihm die rechte Stelle nur

    Karl Wilhelm Ramler

  52. Gäbe es keine Politik, so hätte der Bürger bloß sein Innenleben, also nichts, was ihn ausfüllen könnte

    Karl Kraus

  53. Teilnahme am politischen Leben ist die Pflicht eines jeden Bürgers, ihre Nichterfüllung ist zugleich kurzsichtig, undankbar und gemein.

    Herbert Spencer

  54. Das Schicksal des Staates hängt vom Zustand der Familie ab.

    Alexandre Vinet

  55. Wer Politik treibt, erstrebt Macht.

    Max Weber

  56. Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich

    Max Weber

  57. In so manchen Staaten sind alle Bürger vor dem Gesetz gleich; vor dem Gesetz, nicht vor dem Gericht.

    Otto Weiss

  58. Die allerbesten Gesetze eines Landes zeigen beleidigendes Misstrauen gegen seine Bewohner.

    Otto Weiss

  59. Der Staat hat kein Gewissen. Aber der Mensch hat eins.

    Ferdinand Ebner

  60. Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn auflösen.

    Christian Morgenstern