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Sprüche über Hilfe

631 Sprüche — Seite 8

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.

    Wilhelm Busch

  2. Es ist ganz gewiss, dass man viele Freunde hat, wenn man keines Menschen bedarf.

    Theresia von Avila

  3. Freund und Anker kennet man, wenn sie Hilf in Not getan.

    Abraham a Sancta Clara

  4. Gib einen Rat mit großem Bedacht und denke daran, dass ein Tag kommen kann, an dem Du selbst einen guten Rat gebrauchen kannst.

  5. Ein guter Vater verbirgt seine Krallen

  6. Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden.

    Pearl S. Buck

  7. Ich wünsche dir Glück, etwas Zeit zu haben, um frohe Stunden im Gedächtnis zu bewahren. Ich wünsche dir Glück, viele Menschen zu kennen, die sich auch in Not wahre Freunde nennen. Ich wünsche dir …

  8. Wer Wohltat dir erwies, sei deines Danks gewiß! Die du erwiesen, die vergiß!

  9. Alle Weisheit dieser Welt lässt sich in zwei Zeilen sagen: Was für dich getan wird - lass es zu. Was du selbst tun musst - sorge dafür, dass du es tust.

  10. Liebe ist, wenn sie dir die Krümel aus dem Bett macht

    Kurt Tucholsky

  11. Suche Rat bei Gleichen, Hilfe bei Überlegenen.

  12. Mir imponieren nur die Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende selbst beherzigt.

    Rosa Luxemburg

  13. Nicht die Armseligkeit macht den Menschen selig, sondern die Barmherzigkeit.

    Bernhard von Clairvaux

  14. Es gibt kein anderes Mittel, den Schwankenden zu helfen, als dass man aufhört, selbst zu schwanken.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  15. Wer sich in schlechten Zeiten den Staat ins Boot holt, wird ihn in guten Zeiten kaum mehr vom Steuer verdrängen können.

    Walter Scheel

  16. Sobald wir verstanden haben, dass das Geheimnis des Glücks nicht im Besitz liegt, sondern im Geben, werden wir, indem wir um uns herum glücklich machen, selbst glücklich werden.

    André Gide

  17. Ein wenig Hilfe will das Glück gern haben.

  18. Der Arzt hat in den Augen des Kranken ein dreifaches Gesicht: Das eines Engels, wenn er ans Krankenbett tritt, das eines Gottes, wenn er geholfen hat, und das eines Teufels, wenn er die Rechnung s …

    Ernst Ludwig Heim

  19. Es gibt wohl niemanden auf der Welt, der nicht Freude daran hat, Rat zu erteilen.

    John Steinbeck

  20. Diejenige schlechte Gewohnheit, die man als letztes aufgibt, ist wohl die, anderen Leuten Ratschläge zu erteilen.

    John Steinbeck

  21. Der Mensch soll zur Selbsttätigkeit im Dienste des Wahren und Guten gebracht werden.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  22. Man lindert oft sein Leid, indem man es erzählt.

    Pierre Corneille

  23. Eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass Maria demjenigen ihre Hilfe versagt, der sie um Hilfe bittet und auf sie sein Vertrauen setzt.

    Johannes Bonaventura

  24. Was dir Menschen geben, musst du bezahlen mit dem, was du hast oder teurer mit dem, was du bist.

    Ludwig Börne

  25. Mit einflussreichen Beziehungen zu prahlen, das sollte man jenen überlassen, die keine haben.

    Otto Weiss

  26. Das Kreuz ist eine Last von der Art, wie es die Flügel für die Vögel sind. Sie tragen sie aufwärts

    Bernhard von Clairvaux

  27. Wer da sieht einen geschickten Knaben, der helfe, dass er studiere

    Martin Luther

  28. Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.

  29. Man darf nur die meisten Menschen bestimmt nötig haben, um sogleich ihre Bösartigkeit zu wecken.

    Johann Gottfried Seume

  30. Was du an Unterstützungen deinen Eltern hast zuteil werden lassen, das darfst du auch von deinen Kindern erwarten.

    Diogenes Laertius

  31. Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele

    Friedrich Wilhelm Raiffeisen

  32. Lügen ist nur dann ein Laster, wenn es Böses stiftet, dagegen eine sehr große Tugend, wenn dadurch Gutes bewirkt wird.

    Voltaire

  33. Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben, und unsere Gesellschaft ähnelt einem Gewölbe, in dem Steine einander am Fallen hindern.

    Seneca

  34. Deck' dein Kind mit Blüten zu! Was du ihm an Glück gegeben, wiegt vielleicht einmal in Ruh ihm den herbsten Schmerz im Leben.

    Victor Blüthgen

  35. Manche Menschen wissen nicht, wie sehr sie gebraucht werden. Manche Menschen wissen nicht, wie gut ihre Anwesenheit tut. Manche Menschen wissen nicht, wie sehr uns ihr Lächeln erfreut. Sie wüsst …

  36. Ein guter Gedanke macht froh, erst recht eine gute Tat

    Peter Rosegger

  37. Im Unglück erst bewährt sich Männerkraft, und Freundestreue prüft man erst im Sturm.

    Theodor Körner

  38. Die Rettung des Planeten ist kein Zuschauersport

  39. Barmherzigkeit beginnt im eigenen Haus - aber sie sollte nicht auch dort enden.

  40. Die Güte des Goldes erprobt man im Feuer, die des Menschen im Unglück

  41. Ein guter Nachbar ist besser als ein Bruder in der Fremde.

  42. Das allerbeste Mittel gegen die Sorgen ist augenblicklich, sich um die anderen bekümmern zu müssen.

    Carl Hilty

  43. Wohltaten, still und rein gegeben, sind Tote, die im Grabe leben, sind Blumen, die im Sturm bestehn, sind Sternlein, die nicht untergehn.

    Matthias Claudius

  44. Meine Familie hielt so eng zusammen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass wir eine einzige aus vier Teilen bestehende Person seien.

    Henry Ford

  45. Man hat beobachtet, dass niemand besser geeignet ist, andern Ratschläge zu erteilen, als diejenigen, die sie selbst am wenigsten befolgt haben.

    Oliver Goldsmith

  46. Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug ist, ist auch nicht menschlich genug.

    Joseph Joubert

  47. Wer glaubt, dass er auf alle Welt verzichten könnte, täuscht sich. Aber wer glaubt, dass man auf ihn verzichten könnte, täuscht sich noch viel mehr.

    François de la Rochefoucauld

  48. Je mehr man in sich erlebt hat, desto mehr Teil nimmt man an andern und weniger an sich selbst

    Ernst von Feuchtersleben

  49. Wenn du einmal ganz traurig bist, schick mir einfach eine Eulenpost. Ich fliege dann wie Zauberei mit Harrys Besen schnell herbei.

  50. Möge dir hundertfach Frucht bringen, der Samen, den du ausgebracht hast, tausendfach jedoch der, den du mit anderen teilst!

  51. Aus Eigennutz entspringt die Dankbarkeit der meisten für einen Dienst, den ihr geleistet oder leistet.

    Friedrich Rückert

  52. Mit dem, was du selbst tun kannst, bemühe nie andere.

    Thomas Jefferson

  53. Dank mit dem Mund - hat wenig Grund; im Herzen Dank - ist guter Klang. Dank mit der Tat: das ist mein Rat.

    Robert Reinick

  54. Gegen große Vorzüge eines andern gibt es keine Rettungsmittel als die Liebe.

    Johann Wolfgang von Goethe

  55. Wer ohne Sinn für Freundschaft, Wohlwollen und Liebe nur für sich selber lebt, der bleibt verlassen, wenn er sich nach fremdem Beistand sehnt.

    Adolph Freiherr von Knigge

  56. Was hilft Gesetz, was helfen Strafen, wenn Obrigkeit und Fürsten schlafen.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  57. Wer anderer Not löst, ist der Erlöste.

    Laotse

  58. Jeder Freund ist des anderen Sonne; er zieht und er folgt

    Jean Paul

  59. Man kann auf so vielerlei Weise Gutes tun, als man sündigen kann, nämlich mit Geld, Worten und Werken.

    Georg Christoph Lichtenberg

  60. Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz

    Augustinus