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Im Unglück erst bewährt sich Männerkraft

Spruchbild: Im Unglück erst bewährt sich Männerkraft, und Freundestreue prüft man erst im Sturm.

Im Unglück erst bewährt sich Männerkraft, und Freundestreue prüft man erst im Sturm.

Bedeutung

Theodor Körner verdichtet hier eine alte Erkenntnis über Bewährung: Wahre Stärke und echte Freundschaft zeigen sich nicht im ruhigen Alltag, sondern erst in der ernsthaften Krise. Erst wenn Menschen im Unglück bestehen und Freunde im Sturm nicht fliehen, wird deutlich, was wirklich zählt. Der Vers stammt aus einer Epoche, die Kameradschaft und Bewährung in der Not als die höchsten Tugenden feierte und formuliert dies mit klassischer sprachlicher Kraft.

Verwendung

Geeignet für Texte über echte Freundschaft, Verlässlichkeit und tiefen Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Passend als Zitat bei Trauerfeiern, Gedenkansprachen oder in Beiträgen über Loyalität und die Bedeutung verlässlicher Menschen, die in den schwersten Momenten des Lebens bleiben. Gut auch als Einstieg in Texte über Freundschaft und die Frage, welche Menschen wirklich bleiben, wenn es wirklich schwer wird.

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Über Theodor Körner

Über den Autor

1791 - 1813

Theodor Körner (1791–1813) war ein deutscher Dichter, der mit patriotischen Gedichten wie „Lützows wilde Jagd" das Lützowsche Freikorps besang und im Alter von 21 Jahren in den Befreiungskriegen fiel.

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Seine Gedichtsammlung „Leier und Schwert" erschien posthum und machte ihn im 19. und 20. Jahrhundert zur nationalen Symbolfigur. Körner verband als einer der wenigen Autoren seiner Zeit das literarische Schaffen mit dem tatsächlichen Kriegseinsatz – er starb im Forst Rosenow bei Lützow, bevor er das 22. Lebensjahr vollendete.

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