Sprüche über Hilfe
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Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.
Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.
Gute Taten werden hauptsächlich von Männern gepredigt und von Frauen getan.
Den Schemel soll nicht verschmähen, wer auf's Pferd will.
— Johann Geiler von Kayserberg
Die Demokratie schafft kein starkes Band zwischen den Menschen. Sie erleichtert ihnen aber den Umgang miteinander.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Eine sanfte Hand kann einen Elefanten am Haar leiten. Begegne deinem Freund mit Güte.
Es gibt nur eine wahrhaftige Freude: den Umgang mit Menschen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Vor dem Sturz bewahren ist besser, als nach dem Sturz auf die Beine helfen.
Geben lernt man, wie viele große Dinge, nur durch Übung. Dann aber wird es eine der größten Lebensfreuden.
— Carl Hilty
Die schlechtesten Münzen, mit denen man Freunde bezahlen kann, sind Ratschläge. Worauf es ankommt, ist, ihnen zu helfen.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Wahre Manager haben für jedes Problem eine Lösung; richtige Juristen für jede Lösung ein Problem.
— Jean Paul
Wirklich gute Freunde machen sich erst aus dem Staub, wenn man sie dringend braucht.
— Charles de Talleyrand
Hilf heute einem anderen Menschen. Dadurch werden deine Freude und Begeisterung gestärkt
Kein Wort und keine Tat vergehen. Alles bleibt und trägt Frucht.
— Carl Hilty
Wenn's Kind zahnt, soll die Mutter den Unterrock verkaufen, um ihm Wein zu geben.
Wahre Freunde verlassen dich erst, wenn es brenzlig wird.
Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst, niemand ist da, der uns hört. Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst, niemand ist da, der uns schützt. Keinen Tag soll es geben, an de …
Das Glück hilft denen nicht, die sich nicht selbst helfen
Was einer nicht hat, kann er anderen nicht geben.
Von Freunden in der Not geh'n hundert auf ein Lot.
Mit Geld und Worten kann man alles bekommen.
Man fragt den anderen meistens um Rat, nicht weil man nicht weiß, was man tun soll, sondern weil man es eben weiß, aber ungern tut und vom Ratgeber eine Hilfe für die leidende Neigung erwartet.
— Jean Paul
Wir sollten um Hilfe rufen können, auch wenn uns das Wasser noch nicht bis zum Hals steht.
Freundschaft ist ein schützender Baum.
— Samuel Taylor Coleridge
Auch die kleinsten Freudenkörner nur recht fröhlich aufgepickt! Denn sie helfen dir verdauen, was sonst schwer im Magen liegt.
Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück; denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.
Ein Vater ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder einen Vater.
Helf Gott! bricht keinem den Sack.
Gott hilft dem Fleiß.
Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht. Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe. Achte auf ihn und hör auf seine Stimme.
Wenn der Mensch in Angst und Not ist und in Furcht gejagt worden, so läuft er in Schrecken weiß nicht wohin, um Hilfe zu suchen. Das Tier, wenn es gejagt wird, springt ja auch ins Wasser und ersäuft, …
— Johann Heinrich Pestalozzi
Die Freundschaften, die für alle Teile Vorteile bringen, sind von langer Dauer.
— Nicolaus Machiavelli
Die Frau ist die notwendige Ergänzung des Mannes - ohne die Frau kann der Mann nicht Mensch sein, ohne Teilnahme der Frau kann der Mann kein menschliches Ideal verwirklichen.
— Wilhelm Liebknecht
Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Glück gibt Gefährten, Gefahr bewahrt den Freund
— Friedrich Halm
Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.
Es ist nicht die einfache Kreatur, die der Hilfe bedarf, sondern das Genie.
— Eleonora Duse
Ein edler Mann wird durch ein gutes Wort der Frauen weit geführt.
— Johann Wolfgang von Goethe
Alle Welt klagt über den Journalismus, und jedermann möchte ihn für sich benutzen.
— Gustav Freytag
Für die Welt, die dunkel, in Leid verloren, ein Licht zu bringen, bist du geboren.
Willst du den Himmel gewiss haben, so tauge etwas für die Erde.
Wer die Tür nicht auftut, um Almosen zu geben, wird sie für den Arzt aufmachen.
Wenn bei einem Menschen das Herz einmal hart ist, so ist es aus. Was er auch sonst Gutes hat, man kann nicht mehr auf ihn zählen.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Kein Mensch ist so reich, dass er nicht seinen Nachbarn braucht.
Der wahre Zweck der Chemie besteht nicht darin, Gold zu machen, sondern Medizin herzustellen.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Über manche Gedankenlücke bilden Zitate die Eselsbrücke.
— Ludwig Anton Salomon Fulda
Es ist die größte Lust des Lebens, anderen die Last des Lebens zu erleichtern.
— Paul Keller
Hab ein Wort auch für andre in Sorg' und in Pein und sag, was dich selber so fröhlich lässt sein.
— Cäsar Flaischlen
Wo Rat nicht wird gehört, wo Rat nicht Folge hat, allda ist gar kein Rat der allerbeste Rat.
— Friedrich von Logau
Der Mensch muss sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren ist unsere Aufgabe
— Johann Heinrich Pestalozzi
Man soll nie das Wohl, man soll das Heil eines Menschen im Auge haben
— Christian Morgenstern
Wer uns vor nutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen eben so guten Dienst wie derjenige, der uns den rechten Weg anzeigt.
— Christian Johann Heinrich Heine
Mit Hilfe der göttlichen Tonkunst läßt sich mehr ausdrücken und ausrichten als mit Worten.
— Karl Maria von Weber
Langsam erteilter Rat ist bei weitem der beste, denn wo schnell er gegeben, folgt die Reu auf dem Fuß.
— Lukian
Die Wohltaten der Mütter sind größer als das Meer.
Geben kann man lernen, nehmen muss man können.
— Richard von Schaukal
Die Bedrohung durch den Stärksten bewirkt bei mir, dass ich mich auf die Seite des Schwächeren stelle.
— Francois René de Chateaubriand
Arbeit ist das beste Mittel gegen Verzweiflung.
— Sir Arthur Conan Doyle
Schrecklich sind die Anspruchslosen. Die nichts fordern, gewähren auch nichts.
— Peter Hille
Nichts reichen wir einander so freigebig wie unsere Hände – aber leer.
— Emanuel Wertheimer
Erwarte alles vom Mitleid, nur keine Hilfe.
— Emanuel Wertheimer
Ein erreichbares Ziel hilft zu leben.
— Else Pannek