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Sprüche über Hilfe

631 Sprüche — Seite 10

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Erfolgserlebnisse stärken und helfen Wege etappenweise zu bewältigen.

    Else Pannek

  2. Manchmal breitet die Seele einen Schleier über die Wahrheit, weil sie nur so zu überstehen ist.

    Else Pannek

  3. Ein Reicher ohne Freigebigkeit ist ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  4. Wie weit die kleine Kerze Schimmer wirft! So scheint die gute Tat in arger Welt

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Die Schwachheiten großer Leute bekannt zu machen ist eine Art von Pflicht; man richtet damit Tausende auf, ohne jenen zu schaden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  6. Reich ist, wer viel hat. Reicher ist, wer wenig braucht. Am reichsten ist, wer viel geben kann.

    Gerhard Tersteegen

  7. Mit Menschen in Not soll man nicht diskutieren; man soll ihnen helfen.

    Dr. Carl Sonnenschein

  8. Nimm selbst die Axt oder die Sense in die Hand; das wird dir guttun und deiner Gesundheit mehr nützen als alle möglichen Marienbäder, verordnete Motionen und schlaffe Spaziergänge.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  9. Manchen Wohltäter verwirrt das Leid der anderen derartig, dass er nicht weiß, wo er seine Tasche hat.

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. Die Blinden werden immer von den Sehenden geleitet werden, oder in die Grube fallen, und sicherlich ist keine Dienstbarkeit und keine Verknechtung schlimmer als die, welche den Verstand betrifft.

    Giacomo Leopardi

  11. Eher findet man einen, der für seinen Freund sein Leben opfert, als einen, der für den Freund einen Taler aufs Spiel setzt, geschweige denn ausgibt.

    Giacomo Leopardi

  12. Gegenseitige Hilfe macht selbst arme Leute reich

  13. Aus keiner Gefahr rettet man sich ohne Gefahr.

    Nicolaus Machiavelli

  14. Hör auf, dein Geld zu zählen. Gib den Armen, und du wirst reich

  15. Es verliert die schwerste Bürde des Lebens die Hälfte ihres Drucks, wenn man von ihr reden kann.

    Jeremias Gotthelf

  16. Vom Urbeginn der Schöpfung ist dem Wein eine Kraft beigegeben, um den schattigen Weg der Wahrheit zu erhellen.

    Dante Alighieri

  17. Geld hat überhaupt nichts mit Stil zu tun, aber natürlich ist es in jeder Situation nützlich.

    Friedrich Wilhelm Güll

  18. Es steht immer jemand neben uns, der unsere Liebe braucht

    Wilhelm von Kügelgen

  19. Gute Taten sind oft nur Kinder der Reue.

    Peter Sirius

  20. Wozu hätten die Leute ihre Narrheiten, wenn es nicht gescheite Leute gäbe, die davon profitieren?

    Johann Peter Hebel

  21. Die Freuden des Geistes sind Heilmittel gegen die Wunden des Herzens

    Germaine Madame de Stael

  22. Könnte ich unsterblich sein, so wünschte ich es nur, um Unglückliche zu unterstützen.

    Maria Theresia von Österreich

  23. Die pralle Sonne auf dem Rücken, während man sich über Schaufel oder Hacke beugt oder beschaulich den warmen, duftenden Lehmboden riecht, ist heilender als manch eine Medizin.

    Charles Dudley Warner

  24. Demut und grösste Beharrlichkeit scheinen fast genauso notwendig beim Gärtnern wie Regen und Sonnenschein, und jedes Misslingen muss als Sprungbrett für Erfolgversprechenderes dienen.

    Elizabeth von Arnim

  25. Auch heute noch wird die entscheidende Initiative des Denkens nicht durch vieles Wissen gefördert.

    Max von Eyth

  26. Die Männer sind dazu da, die Frauen von ihren Illusionen zu heilen.

    Robert Browning

  27. In Deutschland arbeiten die Arbeiter, damit die Angestellten etwas zu schreiben haben.

    Kurt Tucholsky

  28. Der Himmel hilft niemals denen, die nicht handeln

    Sophokles

  29. Die Sinne sind uns Brücke vom Unfassbaren zum Fassbaren.

    August Robert Ludwig Macke

  30. Das Glück ist zum Teilen gemacht

    Jean Racine

  31. Gott, wie komisch sind die Männer! Ganz ernsthaft bilden sie sich ein, der liebe Gott hat unser Geschlecht geschaffen, um das ihre zu bedienen.

    Ida Hahn - Hahn

  32. Betrachte beizeiten den Lauf deines Lebens und werde dir bewusst, wie viele Flüsse darin münden, die dich stützen und nähren.

  33. Das ist ja das Wesen der Liebe, dass man sich immer bereit fühlt, beizustimmen oder wenigstens zu helfen. Das beste unseres Geistes wächst ja immerdar aus unseren Herzen.

    Heinrich Laube

  34. Einer der Unterschiede zwischen Hund und Mensch besteht darin, dass man sich in der Not auf diesen niemals, auf jenen aber immer verlassen kann.

    Georges-Louis Leclerc de Buffon

  35. Man kann auf eine Art zuhören, die mehr wert ist als das Gefälligste, was man sagen kann.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  36. Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von alleine Aufrecht stehen

    Thomas Jefferson

  37. Jedem wird gegeben in dem Maße, wie er gibt.

    Prentice Mulford

  38. Wer nicht die Kraft hat, sich selbst zu vollenden, kann auch anderen keine dauernde Hilfe bringen.

    Prentice Mulford

  39. Hinter allen großen Männern, in jeder Phase, in jedem Grad der Lebensentwicklung, hinter jedem Erfolg und jedem Unternehmen steht immer irgendwo, sichtbar oder unsichtbar eine Frau, die Weckerin!

    Prentice Mulford

  40. Wer zehn Sekunden lang sich etwas vorstellt das einem anderen Freude bringen soll, hat eine Kraft in Bewegung gesetzt, um etwas von dieser Freude auch auf sich herabzuziehen.

    Prentice Mulford

  41. Wer das Laufen erdacht, war ein kluger Mann; es rette aus mancher Not.

    Christoph Lehmann

  42. Es ist für den Reichen viel leichter, Gutes zu tun, als für den Armen, sich vom Bösen fernzuhalten.

    Jean Antoine Petit-Senn

  43. Ein geteilter Kummer verändert sich eben so sehr, wie ein Vergnügen, das nicht geteilt wird.

    Jean Antoine Petit-Senn

  44. Du leidest an einer alten Krankheit? Willst du nicht ein altes Mittel dagegen nehmen?

    Francesco Petrarca

  45. Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden lassen

    Francesco Petrarca

  46. Das ist eine scharfe Medizin, die für alle Übel gut ist.

    Sir Walter Raleigh

  47. Es ist ein liebes Gefühl, Gutes tun zu können um des Guten willen, ohne Dank.

    Felicitas Rose

  48. Die Ansicht eines Weisen und den Rat eines Greisen soll man nicht von sich weisen.

    Carl Friedrich von Rumohr

  49. Durch besondere Protektion erhielt schon mancher eine überaus günstige Gelegenheit, sich öffentlich zu blamieren.

    Otto Weiss

  50. Wer hätte es nicht schon erfahren, wie sehr man sich erleichtert fühlen kann durch eine vertrauliche Aussprache, die man nachher bereut.

    Otto Weiss

  51. Wer die Menschen in guten Stunden von sich weist, kann sie in bösen Stunden, die doch für jeden einmal kommen, auch nicht an sich ziehen, und wenn er es mit Haken und Ketten versuchte.

    Ernst von Wildenbruch

  52. Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller, als Ströme von Blut zu vergießen.

    Lord Byron

  53. Man muss sich damit zufriedengeben manchmal zu helfen, häufiger zu bessern, jedoch sei es Aufgabe des Arztes, jeden Fall zu trösten und zu erquicken.

    William Osler

  54. Wohl ihm, dem’s nicht an Freunden fehlt, weh ihm, der zu sehr auf sie zählt!

    Bernhard Freidank

  55. Die blasseste Tinte ist besser als das beste Gedächtnis.

  56. Glückliches Land, wo der Gesellschaft die Laster des Menschen fast ebenso nützen wie seine Tugenden.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  57. Die Liebe gibt uns Kraft, jedes Opfer darzubringen, aber nicht, jedes anzunehmen.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  58. Es gibt nichts, worauf der Mensch nicht zurückgreifen würde, um die wirkliche Arbeit des Denkens zu vermeiden

    Sir Joshua Reynolds

  59. Menschen zu helfen, ist doch der einzige Gottesdienst, den es gibt. Mit nichts kann der Mensch sonst Gott einen Dienst erweisen. Aber damit kann er's wirklich. Damit allein.

    Heinrich Lhotzky

  60. Wer an die Not glaubt und verzagt, den zerdrückt sie von Stund an. Wer an die Hilfe glaubt und nicht verzagt, der zertritt die Not auch von Stund an.

    Heinrich Lhotzky