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Sprüche über Entscheidung

721 Sprüche — Seite 7

Zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit steht oft nur ein einziger Moment der Entscheidung. In ihm verdichtet sich, was ein Mensch will, wovor er zurückschreckt und wofür er Verantwortung übernimmt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Prüfsteinen von Charakter, Reife und innerer Klarheit.

Nicht jede Wahl ist laut oder sichtbar, doch jede hinterlässt eine Richtung im Leben. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freiheit und Folgen miteinander verbunden sind und warum Zögern ebenso prägend sein kann wie Handeln, wenn es darum geht, den eigenen Weg zu bestimmen.

  1. Man bricht das Bein selten, solange man im Leben mühsam aufwärts steigt - aber wenn man anfängt, es sich leicht zu machen und die bequemen Wege zu wählen.

    Friedrich Nietzsche

  2. Bequemlichkeit hindert uns oft genug, Bindungen zu lösen - mancher verdorrt, dessen Wurzeln nicht nähren, nur festhalten.

    Ludwig Marcuse

  3. Wer seine Vorhaben durchsetzt, wird nie an Ansehen verlieren.

    Baltasar Gracián y Morales

  4. Mein blöder Damon seufzt nur immer, Spricht immer nur von seiner Qual, Will immer wagen, waget nimmer; Er wage doch einmal!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  5. Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab, was für ein Mensch man ist.

    Johann Gottlieb Fichte

  6. Einst war die Seltenheit der Bücher den Fortschritten der Wissenschaft nachteilig, jetzt ist es deren Überzahl, die verwirrt und eigenes Denken verhindert

    Karl Julius Weber

  7. Pläne machen und Vorsätze fassen bringt viele gute Empfindungen mit sich.

    Friedrich Nietzsche

  8. Ich beurteile die Intelligenz meines Gegenübers immer danach, wie sehr seine Meinung der meinen gleicht.

  9. Nicht gegen sondern für etwas zu sein, verdeutlicht den Weg zur Lösung.

    Else Pannek

  10. Demokratie ist ein Regierungssystem, in dem die Stimmen gezählt und nicht gewogen werden.

    Aristoteles

  11. Die unbekannten Wege sind die Geschenke des Lebens.

  12. Setze auf die Ehrlichkeit und scheue keine Arbeit.

    Robert Burns

  13. Wer seinem Stern folgt, kehre nicht um!

    Leonardo da Vinci

  14. Wenn man es nicht schafft zu planen, plant man, es nicht zu schaffen.

    Benjamin Franklin

  15. Lass das lange Vorbereiten, fang dein Leben an beizeiten.

    Eduard von Bauernfeld

  16. Das Urteil der Menge mache dich immer nachdenklich, aber niemals verzagt.

    August von Platen

  17. Handle wie einer, der denkt - denke wie einer, der handelt

    Henry Ford

  18. In der Familie ist der Mann der Kopf und die Frau der Hals, der den Kopf dreht

  19. Jeder hat Talent. Selten ist der Mut, dem Talent an den dunklen Ort zu folgen, an den es führt.

    Edgar Allan Poe

  20. Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende

    Demokrit

  21. ... und ich nehme mir die Freiheit aufzubrechen wohin ich will.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  22. Lieber fehlerhaft beginnen als perfekt warten "keep it simple"

  23. Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.

    Charles Haddon Spurgeon

  24. Ein gerechtes Urteil findet nur, wer sich öffentlich berät.

  25. Man kann nicht wählen, wann man lieben wird.

  26. Der Hund frißt wieder, was er gespien hat.

  27. Lernt einsehen, daß man bei Entschlüssen mit der Tat anfangen muß

    Franz Grillparzer

  28. Wenn man eine Sache mit Klarheit zu behandeln weiß, ist man auch zu vielen anderen Dingen tauglich

    Johann Wolfgang von Goethe

  29. Die ersten Entschließungen sind nicht immer die klügsten, aber gewöhnlich die redlichsten.

    Gotthold Ephraim Lessing

  30. Zum Glück gibts nur zwei Wege; entweder sich so hoch erheben, dass einem die Welt kleinwinzig erscheint, oder sich niederlassen in eine tiefe Furche, wo einem jeder Grashalm als etwas Grosses ersc …

    Johann Nepomuk Nestroy

  31. Man kann Vorsicht Furcht, man kann Mut Leichtfertigkeit nennen.

    Otto von Bismarck

  32. Viel vermag, wer überraschend wagt.

    Franz Emanuel August Geibel

  33. Eines ist so wichtig wie's andere: rechtzeitig zufassen und rechtzeitig loslassen können.

    Nikolaus von Kues

  34. Für eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dürftiger Ausgangspunkt

    Francis Bacon

  35. Es gibt viele Entscheidungen, die nicht in unserer Hand liegen. Es bleibt einem nicht anderes übrig, als die Dinge philosophisch zu nehmen und nicht allzusehr gegen das Unabänderliche aufzumucken.

    John Knittel

  36. Wer glaubt, dass Pflichterfüllung alles sei, der muss dran glauben.

    Else Pannek

  37. Das Schicksal ist keine Sache des Glücks, es ist eine Sache der Entscheidung. Nicht etwas, auf das ich zu warten habe, sondern etwas, das ich herbeizuführen habe.

    William Jennings Bryan

  38. Um fliegen zu können, muss man nicht nur Flügel haben, sondern sie auch schwingen.

  39. Wenn der Mensch aufhört zu träumen, sich vom Universum abwendet, ihm den Rücken kehrt, wird die Geschichte der Menschheit enden.

    Thomas Edward Lawrence

  40. Regierungen sind die Segel, das Volk ist der Wind

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  41. In den großen Krisen des Lebens muss man immer zuerst wagen; dann kommt das Können und zuletzt das Sehen, dass es das Richtige war.

    Carl Hilty

  42. Der Beruf, den sie sich gewählt oder der ihnen geworden ist, ist die fortdauernde Schule der Menschen: sie werden, was sie tun.

    Wilhelm Schulz

  43. Unsere Taten sind manchmal besser als unsere Gedanken.

    Philip James Bailey

  44. Jeder hat das Recht, alles zu tun, wodurch er keinen verletzt.

    Arthur Schopenhauer

  45. Die Vernunft formt den Menschen, das Gefühl leitet ihn.

    Jean-Jacques Rousseau

  46. Geh deinen Weg und lass die Leute reden!

    Dante Alighieri

  47. Nur durch Mut kann man sein Leben in Ordnung bringen.

    Marquis de Vauvenargues

  48. Wer jeden Schritt vorher lange überlegt, bringt sein ganzes Leben auf einem Bein zu.

  49. Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.

    Epiktet

  50. Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben, sondern die Liebe entscheidet, wen wir schön finden.

  51. Man verirrt sich nie so leicht, als wenn man glaubt, den Weg zu kennen.

  52. Das Dasein ist köstlich, man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.

    Peter Rosegger

  53. Solche wähle zu Begleitern auf des Lebens Bahn, die dein Herz und deinen Geist erweitern

    Friedrich von Schiller

  54. Freundlich abschlagen ist besser als unwillig geben

  55. Die Ruhe tötet, nur wer handelt, lebt.

    Theodor Körner

  56. Bei schwierigen Prüfungen wende dich deinem eigenen Herzen zu, suche Zuflucht in dir selbst, und steige mit erneuerten Kräften wieder aus dir empor

  57. Wer schnell entschlossen ist, der strauchelt leicht.

    Sophokles

  58. Bei großen Unternehmungen allen zu gefallen, ist schwierig.

    Solon

  59. Ob die Weiber soviel Vernunft wie die Männer haben, mag ich nicht entscheiden; aber sie haben gewiss nicht soviel Unvernunft.

    Johann Gottfried Seume

  60. Ich wähle meine Freunde nach ihrem guten Aussehen, meine Bekannten nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand

    Oscar Wilde