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Sprüche über Entscheidung

721 Sprüche — Seite 2

Zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit steht oft nur ein einziger Moment der Entscheidung. In ihm verdichtet sich, was ein Mensch will, wovor er zurückschreckt und wofür er Verantwortung übernimmt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Prüfsteinen von Charakter, Reife und innerer Klarheit.

Nicht jede Wahl ist laut oder sichtbar, doch jede hinterlässt eine Richtung im Leben. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freiheit und Folgen miteinander verbunden sind und warum Zögern ebenso prägend sein kann wie Handeln, wenn es darum geht, den eigenen Weg zu bestimmen.

  1. Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits unseres Einflussvermögens liegen.

    Epiktet

  2. Nicht alle Wege führen zum Ziel. Und wenn man erst einmal auf der anderen Seite des Globus angekommen ist, kann man wenigstens sicher sein, dass man auf dem richtigen Weg ist. Wer diese Gewissheit a …

    Roald Amundsen

  3. Etwas Zögern lässt nie etwas zustande kommen

    Demokrit

  4. Ob du glaubst, du kannst es, oder es nicht glaubst - du hast recht.

    Henry Ford

  5. Schwierigkeiten heilt man nicht mit Gewalt und Kalamitäten, nicht mit Beschlüssen, sondern mit Klugheit und Vorsicht.

  6. Wer sich entschieden hat, etwas zu tun, und an nichts anderes denkt, überwindet alle Hindernisse.

    Giacomo Casanova

  7. Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.

    Alexander Graham Bell

  8. Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.

    Bertolt Brecht

  9. Stil ist richtiges Weglassen von Unwichtigem.

    Anselm Feuerbach

  10. Besser auseinander gehen in Einigkeit, als immerdar beisammen sein in Zank und Streit.

    Carl Spitteler

  11. Rat erbitten: sich den eingeschlagenen Weg von einem anderen bestätigen lassen.

    Ambrose Bierce

  12. Du kannst nicht die eine Hälfte eines Huhnes zum Kochen und die andere zum Eierlegen nehmen

  13. Sei nicht feiger als die Kinder! Wenn es dir angezeigt erscheint, sage: "Ich spiele nicht mehr mit"

    Epiktet

  14. Jede Handlung setzt ein Motiv voraus, aus dem sie mit Notwendigkeit erfolgt

    Arthur Schopenhauer

  15. Wenn Du für Dich den richtigen Beruf wählst, brauchst Du Dein ganzes Leben nicht zu arbeiten

  16. Wenn Du die Wahrheit erkennen willst, dann sei nicht für, aber auch nicht gegen etwas. Der Kampf zwischen dem "Für etwas oder gegen etwas sein" ist die schlimmste Krankheit der menschlichen Vernun …

  17. Die Stimme des Gewissens wäre ein besserer Berater, wenn wir ihr nicht immerzu soufflieren würden, was sie sagen soll.

    Jean Anouilh

  18. Du kannst dich zurückhalten von den Leiden der Welt, das ist dir freigestellt und entspricht deiner Natur, aber vielleicht ist gerade dieses Zurückhalten das einzige Leid, das du vermeiden könntest. …

    Franz Kafka

  19. Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein, sorge Du, Staat, dafür, dass ich dazu in der Lage bin.

    Ludwig Erhard

  20. Reden über Dinge, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen

    Bertolt Brecht

  21. Das Schlimmste in allen Dingen, das ist die Unentschlossenheit.

    Napoleon

  22. Was man für richtig hält, muß man selbst entscheiden, nicht von anderen entscheiden lassen

  23. Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit

    Otto von Bismarck

  24. Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwer, weil einem so viele entgegenkommen

    Henry Ford

  25. Wir müssen uns daran gewöhnen: An den wichtigsten Scheidewegen unseres Lebens stehen keine Wegweiser.

    Ernest Miller Hemingway

  26. Das Gewissen ist unser bester und zuverlässigster Wegweiser

    Leo Tolstoi

  27. Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.

    Christian Morgenstern

  28. Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine Einstellung zu revidieren.

    Mark Twain

  29. Wo alle verurteilen, muss man prüfen und wo alle loben, auch

    Konfuzius

  30. Wenn wir all das tun würden, was wir tun könnten, dann würden wir uns sehr über uns selbst wundern.

    Thomas Alva Edison

  31. Ein Nein aus tiefster Überzeugung ist besser und grösser als ein Ja, das nur gesagt wird, um zu gefallen oder um Schwierigkeiten zu vermeiden.

    Mahatma Gandhi

  32. Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflusst werden.

    Mahatma Gandhi

  33. Viel ist schon gewonnen, wenn nur einer aufsteht und Nein sagt.

    Bertolt Brecht

  34. Wer auf sein Glück ein Leben lang wartet, der wartet oft vergebens. Man kann zu seinem Glück durchaus selbst die Wege ebnen.

  35. Zu wissen, wie man etwas macht, ist nicht schwer. Schwer ist nur, es zu machen.

  36. Jeder Schritt im Leben - ob nun vorwärts oder zurück - ist immer eine Erfahrung.

  37. Ich habe mich entschlossen, glücklich zu sein. Das ist besser für die Gesundheit.

    Voltaire

  38. Taktlosigkeit ist der Entschluss, etwas zu sagen, das alle anderen denken.

    Oscar Wilde

  39. Wenn du eine Entscheidung treffen musst und du triffst sie nicht, ist das auch eine Entscheidung.

    William James

  40. Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst.

    Dante Alighieri

  41. Ein neuer Tag ist eine tolle Gelegenheit, alte Pfade zu verlassen und neue Abenteuer zu beginnen.

  42. Hüte dich vor dem Entschluß, zu dem du nicht lächeln kannst.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  43. Wie leicht doch bildet man sich eine falsche Meinung, geblendet von dem Glanz der äußeren Erscheinung.

    Jean-Baptiste Molière

  44. Urteile nicht über Dinge, von denen du nur Echo und Schatten kennst.

  45. Wir werden nie etwas gut machen, bis wir aufhören, nachzudenken, wie wir es machen werden.

    William Hazlitt

  46. Die Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie.

    Stanislaw Brzozowski

  47. Wenn Entscheidungen reif sind, fallen sie von selbst.

  48. Langes Überlegen stumpft den scharfen Rand einer Entscheidung ab

  49. Wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man damit nicht die Frösche beauftragen.

    Mark Twain

  50. Leicht ist, anderen zu raten, schwer oft für sich selbst das Rechte zu erkennen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  51. Wer die Laterne trägt, stolpert leichter als wer ihr folgt.

    Jean Paul

  52. Erreicht die Wellenfront der politischen Machbarkeit den Rand des absoluten Steueraufkommens, werden die neuen Subventionen unter anderen Begriffen und mit anderen Argumenten neu auf die Tagesordnun …

    Christa Schyboll

  53. Gott wartet mit seinem Urteil über den Menschen bis zum letzten Tag. Warum sollten wir es anders halten.

    Andrew Carnegie

  54. Wer sich nachts zu lange mit den Problemen von morgen beschäftigt, ist am nächsten Tag zu müde, sie zu lösen.

    Rainer Haak

  55. Wenn du regieren willst, darfst du die Menschen nicht vor dir herjagen. Du musst sie dazu bringen, dir zu folgen.

    Charles-Louis de Montesquieu

  56. Es ist mir gleichgültig, ob einer aus Sing-Sing kommt oder von Harvard. Ich suche Menschen, nicht Biographien.

    Henry Ford

  57. "Bitte sage mir, welchen Weg ich gehen soll!" - "Das hängt davon ab, wohin Du willst"

    Lewis Carroll

  58. Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft.

    Wilhelm Busch

  59. Formel meines Glücks: ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel.

    Friedrich Nietzsche

  60. Eine kleine Gabe kann wertvoll sein, wenn sie zur rechten Zeit gegeben wird.

    Menander