gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Abwechslung

338 Sprüche — Seite 6

Was dem Alltag Farbe, Bewegung und neue Perspektiven verleiht, ist die Abwechslung. Sie bewahrt vor Erstarrung, weckt Sinne und Gedanken und erinnert daran, dass Lebendigkeit oft aus dem Wechsel von Formen, Eindrücken und Erfahrungen entsteht. Darum besitzt dieses Thema eine heitere und zugleich tiefere Lebensbedeutung.

Nicht jede Veränderung schafft schon Bereicherung, doch Monotonie verengt den Blick. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie sehr Abwechslung Kreativität, Freude und Offenheit fördern kann, wenn sie nicht bloß Zerstreuung, sondern wirkliche Belebung bedeutet.

  1. Der Horizont der Küche hat keine Grenzen, die Unendlichkeit ist ihr Reich

    Eugen von Vaerst

  2. Alles, was wir wirklich akzeptieren, unterliegt dem Wandel.

    Katherine Mansfield

  3. Alles hat zwei Seiten, dass der Mensch die wählen könne, die ihn nicht in seiner Ruhe stört.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  4. Politiker: Ein Akrobat. Er hält das Gleichgewicht dadurch, dass er das Gegenteil von dem sagt, was er tut.

    Maurice Barrès

  5. Personen, die viel auf Reisen sind und immer neue Orte und Menschen sehen, zeichnen sich durch eine gewisse Lebensfrische aus, an der es denen mangelt, die jahrein, jahraus am selben Platz leben.

    Prentice Mulford

  6. Es gibt keine Periode, da es zu spät wäre, umzulernen.

    Prentice Mulford

  7. Im ganzen Königreich der Natur wechseln immer Perioden der Aktivität mit denen absoluter Ruhe ab.

    Prentice Mulford

  8. Leben ist die dauernde Anpassung innerer Beziehung an äussere.

    Herbert Spencer

  9. Nur wer den Mut hat, alle Tage ein anderer zu sein, bleibt immer derselbe.

    Hermann Stehr

  10. Man badet zweimal nicht im selben Bach, erwacht nicht zweimal zu demselben Leben.

    Edward Young

  11. Es gibt nacheinander und nebeneinander unzählig viele Welten.

    Anaximander

  12. Der Mensch bleibt in kritischen Situationen selten auf seinem gewohnten Niveau. Er hebt sich darüber oder sinkt darunter.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  13. Je mehr sich die Dinge ändern, um so mehr bleiben sie sich gleich.

    Alphonse Karr

  14. Das Glück des Lebens besteht in der Abwechslung; die größte Mühseligkeit selbst wird dadurch zum Vergnügen. Immerwährende einerleie Freude wird bald Pein.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  15. Wenn wir keinen Winter hätten, wäre der Frühling nicht so angenehm!

    Anne Bradstreet

  16. So verschieden die äußere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  17. Was Zeit und Menschen zerstören, entsteht in neuen Formen wieder, und die Fee, die allem einen neuen Anfang gibt, ist die Natur

    George Sand

  18. Die Literatur ist wie ein grosser Bahnhof … Jede Minute fährt ein Zug.

    Edith Wharton

  19. Wie unter den tausend Blättern eine Baumes nicht zwei einander vollkommen gleichen, so bringt jedes Menschenleben neue Erscheinungen in der Liebe zur Entfaltung.

    Fanny Lewald

  20. Für immer weniger Geld gibt es immer mehr Zahlungsarten.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  21. Die Harmonie ist die Einheit der Gegensätze

    Simone Weil

  22. Um etwas desto gewisser zu gewinnen, muss man stets ein Anderes aufgeben

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  23. Unter Gesundheit verstehe ich die Kraft, ein volles, erwachsenes, lebendiges, atmendes Leben zu leben mit allem was wir meinen, wenn wir von der äußeren Welt sprechen.

    Katherine Mansfield

  24. In jedem Leben geschieht es noch einmal, dass es sich müht, wiederzubeginnen wie mit Neugeburt: mit Recht nennt das vielzitierte Wort die Pubertät eine zweite Geburt.

    Lou Andreas-Salomé

  25. Ein energiegeladener Mann ist sehr viel attraktiver als ein schöner

    Louisa May Alcott

  26. Weltgeschichte macht es wie die Bauern, wenn sie Pferde nicht haben kann, lässt sie ihren Wagen durch Ochsen ziehen.

    August Pauly

  27. Jedes Zeitalter schlägt von der hinter ihm liegenden Literatur anderer Bücher auf und andere zu, lernt Vergessenes wieder und vergisst Erlerntes.

    August Pauly

  28. Wir reden viele Sprachen mit Worten, Augen, Händen, Zeichen; viele, viele, und Liebe spricht sie alle.

    August Pauly

  29. Hoffen und gewinnen, verlieren und resignieren, das ist die steigende und fallende Welle des Lebens.

    August Pauly

  30. Das Leben ist eine Erscheinung, welche an sich selbst ermüdet. Es lässt sich nur erhalten durch Unterbrechung. Es muss immer umgegossen werden in neue Individuen.

    August Pauly

  31. Wer an allem rüttelt, dringt in nichts ein.

    Theresa Keiter

  32. Unglück ist eine sinnbildliche Bezeichnung und wird von Jedem anders aufgefasst und empfunden.

    Heinrich Martin

  33. Eine Idee, welche immer dieselbe bleibt und doch tausend verschiedene Gestalten annimmt, ermüdet zugleich durch ihre Lebendigkeit und ihre Eintönigkeit.

    Germaine Madame de Stael

  34. Nach welcher Seite man auch die Füsse setzt, man tritt immer in Scheisse.

    Gustave Flaubert

  35. Der Witz der Weisheit ist, dass einer, wenn er stolpert und aus den Brombeeren strauchelt, in die Himbeeren holpert.

    Carl Spitteler

  36. Aller Fortschritt bringt nur Variationen zu dem alten, ewigen Liede des Lebens.

    Rosalie Perles

  37. Es ist eine Tatsache, dass die Menschen auf manche Auslöser ganz unterschiedlich reagieren.

    William Morris Davis

  38. Das Leben wirft bald tiefe Schatten über unsere Seele, bald teilt es ihr Licht und Freude mit.

    Wilhelm Dilthey