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Sprüche über Abwechslung

338 Sprüche — Seite 4

Was dem Alltag Farbe, Bewegung und neue Perspektiven verleiht, ist die Abwechslung. Sie bewahrt vor Erstarrung, weckt Sinne und Gedanken und erinnert daran, dass Lebendigkeit oft aus dem Wechsel von Formen, Eindrücken und Erfahrungen entsteht. Darum besitzt dieses Thema eine heitere und zugleich tiefere Lebensbedeutung.

Nicht jede Veränderung schafft schon Bereicherung, doch Monotonie verengt den Blick. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie sehr Abwechslung Kreativität, Freude und Offenheit fördern kann, wenn sie nicht bloß Zerstreuung, sondern wirkliche Belebung bedeutet.

  1. Die Schwächen der Männer machen die Stärken der Frauen aus.

    Voltaire

  2. Freud und Leid sind Reiseleute, ziehen immer aus und ein; doch will dieses immer länger, jene kürzer bei uns sein.

    Friedrich von Logau

  3. Liebe ist wie der Mond: Wenn sie nicht zunimmt, nimmt sie ab

    Konfuzius

  4. Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt, und an der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.

    Johann Peter Hebel

  5. Ein jeder Mensch hat rechtmässigen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.

    Immanuel Kant

  6. Wie mit den Lebenszeiten, so ist es auch mit den Tagen: keiner ist uns genug, keiner ist ganz schön, jeder hat seine Unvollkommenheit. Aber rechne sie zusammen, so kommt eine Summe Freude und Leben …

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  7. Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen: Wo kein Gewinn zu hoffen, droht Verlust.

    Friedrich von Schiller

  8. Das Leben ist ein ewiges Wechselspiel aus Nehmen und Behalten.

    Henry Ford

  9. Die Natur des Geistes ist so geartet, dass uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.

    Ernst von Feuchtersleben

  10. Manche Menschen richten ihr Leben so ein, dass sie von Vorspeisen und Beilagen leben. Das Hauptgericht lernen sie nie kennen.

    José Ortega y Gasset

  11. Wie eine Musik aus der Luft überrascht uns das hohe Glück, erscheint und verschwindet.

    Friedrich von Schlegel

  12. Die Welt ist rund und muss sich drehn, was oben war, muss unten stehn.

    Rudolf Baumbach

  13. Alten Freund für neuen wandeln, heißt für Früchte Blumen handeln.

    Friedrich von Logau

  14. Harre, hoffe. Nicht vergebens zählest du der Stunden Schlag: Wechsel ist das Los des Lebens, und - es kommt ein andrer Tag.

    Theodor Fontane

  15. Alle Ehen sind verschieden, wie Fingerabdrücke.

    George Bernard Shaw

  16. Kein Mensch ist unersetzbar.

    Wilhelm von Humboldt

  17. Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt und auf der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.

    Johann Peter Hebel

  18. Wandlung ist notwendig, wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.

    Vincent van Gogh

  19. Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und gleichzeitig unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten

    Benjamin Franklin

  20. Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich.

    Rudolf Steiner

  21. Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu.

    Arthur Schopenhauer

  22. Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst; denn das heißt ein neues Leben beginnen

    Mark Aurel

  23. Wo immer es exzessiven Reichtum gibt, herrscht im Gegenzug auch exzessive Armut.

    Walter Savage Landor

  24. Aus der Blume, aus der die Biene Honig saugt, saugt die Spinne Gift.

  25. Nur durch den Winter, wird der Lenz errungen.

    Gottfried Keller

  26. Als ich noch sehr jung war und darauf brannte, anderswo zu sein, versicherten mir reifere Menschen, die Reife würde dieses Laster heilen.

    John Steinbeck

  27. Sollst nicht murren, sollst nicht schelten, wenn die Sommerzeit vergeht, denn es ist das Los der Welten, alles kommt und alles geht

    Wilhelm Müller

  28. Nichts auf der Welt trägt so viele Masken wie die Eifersucht.

    Hermann Bahr

  29. Gute Gedanken muss man auch von rückwärts anschauen können.

    Novalis

  30. Erst Unterschiede machen die Freundschaft wirklich reich.

  31. Wer sich nicht ändert, hat nicht gelebt.

  32. Wenn alle Tage im Jahre gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit.

    William Shakespeare

  33. Unzufriedenheit ist Verlangen nach sinnvoller Änderung.

    Else Pannek

  34. Golf: eine teure Variante des Murmelspiels.

    Gilbert Keith Chesterton

  35. Die Ehe ist das Zusammenleben zweier schlechter Launen am Tage und zweier schlechter Gerüche in der Nacht.

    Charles de Talleyrand

  36. Das große Glück ist wie ein Mosaik: ein Werk aus vielen kleinen bunten Steinen.

  37. Individualität ist überall zu schonen und zu ehren als Wurzel jedes Guten.

    Jean Paul

  38. Die Pflichterfüllung in schwerer Zeit ist das Herrlichste des Menschenloses.

    Paul Keller

  39. Es wird völlig zu Unrecht gesagt, dass unsere Generation keine Philosophen aufzuweisen habe. In der Tat haben die heutigen Philosophen nur die Fakultät gewechselt, und ihre Namen sind Planck und Einst …

    Karl Gustav Adolf von Harnack

  40. Sei weder der erste, Neuem nachzujagen, noch der letzte, Altem zu entsagen.

    Alexander Pope

  41. Der Arzt hat in den Augen des Kranken ein dreifaches Gesicht: Das eines Engels, wenn er ans Krankenbett tritt, das eines Gottes, wenn er geholfen hat, und das eines Teufels, wenn er die Rechnung s …

    Ernst Ludwig Heim

  42. Musik ist die Ruhe zwischen den Anmerkungen.

    Claude Debussy

  43. Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.

    Wilhelm von Humboldt

  44. Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.

    Johann Wolfgang von Goethe

  45. Schmerz und Freude liegt in einer Schale; ihre Mischung ist der Menschen Los.

    Johann Gottfried Seume

  46. Je mehr Leidenschaften und Wünsche man hat, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich einem, glücklich zu sein

    Catherine Charlotte de Gramont

  47. Selbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch die Abwechslung ins Leben kommt.

    Honoré de Balzac

  48. Alle Wege führen nach Rom

  49. Mische Tun und Nichtstun und du verbringst dein Leben in Fröhlichkeit.

  50. Wer nicht die hohen Berge besteigt, kennt die Ebene nicht.

  51. Nie verzag in deinem Mut; auf die Ebbe folgt die Flut, geht's dir schlecht: es wird wieder gut!

    Daniel Sanders

  52. Frauen sind austauschbare Instrumente für ein stets identisches Vergnügen.

    Marcel Proust

  53. Das echte Gespräch bedeutet: aus dem Ich heraustreten und an die Tür des Du klopfen

    Albert Camus

  54. Wir stehen uns manchmal selber im Weg. Vielleicht wäre ein Umweg ein Ausweg.

  55. Mit Mädchen sich vertragen, mit Männern rumgeschlagen, und mehr Kredit als Geld: so kommst du durch die Welt!

    Johann Wolfgang von Goethe

  56. Nichts ist dem Interesse so zuwider als Einförmigkeit, und nichts ihm dagegen so günstig als Wechsel und Neuheit.

    Heinrich von Kleist

  57. Zerre deine Gedanken weg von deinen Sorgen, an den Ohren, den Füßen oder auf sonst eine Art, die dir recht ist. Das ist das Gesündeste, was ein Körper tun kann.

    Mark Twain

  58. Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

    Friedrich von Schiller

  59. Jedem Genusse folgt sein Schatten, die Unlust.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  60. Es kommt das Leid, es geht die Freud', es kommt die Freud', da geht das Leid - die Tage sind nimmer dieselben.

    Theodor Storm