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Sprüche über Kunst

303 Sprüche — Seite 2

  1. Eine Autobiographie zeigt üblicherweise nichts Schlechtes vom Schreibenden, nur sein schlechtes Gedächtnis.

    Franklin P. Jones

  2. Der Mensch ist der höchste Gegenstand der schönheitsbildenden Kunst.

    Johann Georg Adam Forster

  3. Die einzige Form der Musik ist die Melodie. Ohne Melodie ist die Musik gar nicht denkbar.

    Richard Wagner

  4. Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist

    Albrecht Dürer

  5. Nichts ist schmeichelhafter, als die Überzeugung, man könnte in Kunstdingen etwas leisten.

    John Knittel

  6. Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Das Schöne in der Kunst ist immer wahr, das Wahre aber nicht immer schön.

    Ernst Friedrich August Rietschel

  8. Das Geistige eines Kunstwerks besteht nicht darin, über was es spricht, sondern zu wem es spricht.

    Moritz Heimann

  9. Kunst ist das Mirkoskop, das der Künstler auf die Geheimnisse seiner Seele einstellt, um diese allen Menschen gemeinsamen Geheimnisse allen zu zeigen

    Leo Tolstoi

  10. Es gibt keine alte und moderne Literatur, sondern nur eine ewige und eine vergängliche.

    Ernst von Feuchtersleben

  11. Das Schöne, auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar.

    Hugo von Hofmannsthal

  12. Es gibt eine nähere Verwandtschaft als die zwischen Mutter und Kind: Die zwischen dem Künstler und seinem Werke.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Meine Kunst ist mein Weib, mehr als genug, denn sie hat mich zeitlebens gequält. Und meine Kinder sind die Werke, die ich hinterlasse. Sollten sie auch nicht viel taugen, so werden sie doch eine Weile …

    Michelangelo

  14. Es ist gut, wenn das Kunstwerk ein aus Erfahrung gemeißeltes Stück ist, die Facette eines Diamanten, in dem das innere Feuer sich verdichtet, ohne sich einzuschränken.

    Albert Camus

  15. Im Süden werden die Sinne geschärft. Die Hände werden wendiger, das Auge aufmerksamer und das Denken klarer.

    Vincent van Gogh

  16. Wie in einem Theaterstück kommt es im Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es gespielt wird.

    Seneca

  17. Die Musik wirkt wie die Sonne, die alle Blumen des Feldes zum Leben erweckt.

    Khalil Gibran

  18. Tanzen ist die Poesie des Fußes.

    John Dryden

  19. Eine Komödie, die mit einer Hochzeit endet, ist der Anfang einer Tragödie.

    George Bernard Shaw

  20. Oper: Eine hübsche Unterhaltung, die noch besser wäre, wenn nicht dabei gesungen würde.

    Claude Debussy

  21. Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge. Die Kunst zu offenbaren, den Künstler zu verbergen - das ist das Ziel der Kunst.

    Oscar Wilde

  22. Musik, die Melodie, zu der die Welt der Text ist.

    Arthur Schopenhauer

  23. Ein Musiker kann nur Erfolg haben durch einen ungeheuren und rastlosen Kampf mit sich selbst, einem Aufwand von Nervenkraft und Energie, den nur der Stärkste überleben kann.

    John Knittel

  24. Musik ist Licht für die Seele, eine Hymne an das Leben.

    Else Pannek

  25. Bei dem Duett sind stets zu sehn zwei Mäuler, welche offen stehn.

    Wilhelm Busch

  26. Es ist gewiss, dass keine Musik komponiert, kein Gemälde gemalt und kein Gedicht gedichtet würde, wenn nicht der Trieb, auf andere zu wirken, im Menschen läge

    Karl Maria von Weber

  27. Dichter sind unsere Organe, Menschen zu verstehen

    Wilhelm Dilthey

  28. Die Kunst ist das milde Versöhnen des Ideals mit dem Leben.

    Ludwig Habicht

  29. Ein Gedicht, dessen Lektüre nicht mit einem stillen, tiefen Einatmen endet, ist kein solches ersten Ranges.

    Carl Ludwig Schleich

  30. Zwei Personen stecken in einem Maler - der Poet und der Handwerker.

    Emile Zola

  31. Die Dichter bauen Luftschlösser, die Leser bewohnen sie, und die Verleger kassieren die Miete.

    Maxim Gorki

  32. Auch ein Zeichner wird schließlich in die Welt hinausgeschickt, wenn er sie lang und sehnsüchtig genug durch die mattgeschliffenen Scheiben seines Büros betrachtet hat.

    Max von Eyth

  33. Das Ziel des Künstlers ist die Erschaffung des Schönen. Was das Schöne ist, ist eine andere Frage

    James Joyce

  34. Musik ist das Geräusch, das denkt.

    Victor-Marie Hugo

  35. Nur die Töne sind imstande, die Gedankenrätsel zu lösen, die oft in unserer Seele geweckt werden.

    Hans Christian Andersen

  36. Es gibt Verse in unserer neuen deutschen Literatur, die selbst dann noch nicht entschuldigt wären, wenn es in den zehn Geboten hieße: Du sollst Verse machen.

    Christian Friedrich Hebbel

  37. Die Poesie heilt die Wunden, die der Verstand schlägt!

    Novalis

  38. Wie wohl ist dem, der dann und wann sich etwas Schönes dichten kann!

    Wilhelm Busch

  39. Übung führt zur Kunst.

    Tacitus

  40. Die Kunst hat kein Vaterland.

    Karl Maria von Weber

  41. Der Mensch - das Augenwesen - braucht das Bild.

    Leonardo da Vinci

  42. Nirgends kann das Leben so roh wirken wie konfrontiert mit edler Musik.

    Christian Morgenstern

  43. Musik sagt das Unsagbare.

    Bedrich Smetana

  44. Das Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn eine Mittelmäßigkeit zu ihm redet

    Oscar Wilde

  45. Die Musik spricht nicht die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht dieses oder jenes Individuums in dieser oder jener Lage aus, sondern die Leidenschaft, die Liebe die Sehnsucht selbst.

    Richard Wagner

  46. Die Malerei ist stumme Poesie, die Poesie blinde Malerei.

    Leonardo da Vinci

  47. Es ist leicht, ein Werk zu kritisieren, aber es ist schwer, es zu würdigen.

    Marquis de Vauvenargues

  48. Der Künstler fühlt sich stets gekränkt, wenn's anders kommt, als wie er denkt.

    Wilhelm Busch

  49. Die Musik ist zum weitaus größten Teil impulsiv und unbeschreibbar.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  50. Leicht kommt man an das Bildermalen, doch schwer an Leute, die's bezahlen.

    Wilhelm Busch

  51. Jede Kunst erfordert ein ganzes Menschenleben.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  52. Das Alter zieht noch mehr Runzeln in unseren Verstand als in unser Antlitz.

    Michel de Montaigne

  53. Es ist einerlei, wie groß der Künstler ist. Mit der Zeit werden sie doch ein zum Mechanismus gewordener Spieler, der Musik verkauft, um damit Geld zu verdienen.

    John Knittel

  54. Kunst heißt, nicht wissen, dass die Welt schon ist, und eine zu machen

    Rainer Maria Rilke

  55. Leute kommen zur Musik, Vergessenheit zu suchen: ist die nicht auch eine Form der Täuschung?

    Claude Debussy

  56. Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Auge gesünder.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  57. Die Kunst gehört keinem Lande an, sie stammt vom Himmel

    Michelangelo

  58. Die Baukunst fordert vor allem Ruhe.

    Karl Friedrich Schinkel

  59. Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit.

    Christian Friedrich Hebbel

  60. Der Inhalt unserer Kunst liegt primär in dem, was unsere Augen denken.

    Paul Cezanne