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Sprüche über Kunst

303 Sprüche — Seite 5

  1. Kunst, die nicht dem Leben entspringt, ist Künstelei.

    Otto Weiss

  2. Entsetzt erkennt mancher Künstler eines Tages sein verfehltes Leben: Statt wohlhabend, ist er berühmt geworden.

    Otto Weiss

  3. Mehr Schriftsteller, als man glaubt, müssen das schreiben, was Frau und Kinder ihnen in die Feder diktieren.

    Otto Weiss

  4. Ein Schauspieler kann sich im Ton seiner Rolle so vergreifen, dass er Beifallsstürme entfesselt.

    Otto Weiss

  5. Die meisten Verleger, Bilderhändler und Theateragenten haben eine eigene Ästhetik, die der Finanzwissenschaft sehr ähnlich sieht.

    Otto Weiss

  6. Wer in der Kunst nicht von Gottes Gnaden ist, der soll nur die Hände davon lassen.

    Adolf von Wilbrandt

  7. Bücher sollen wie Handlungen und Gesinnungen für sich selber reden.

    Adolf von Wilbrandt

  8. Wenn man seiner Kunst lebt, wie kann das Müßigang heißen?

    Adolf von Wilbrandt

  9. Einfachheit ist erster Schritt der Natur und das Letzte der Kunst.

    Philip James Bailey

  10. Der Dichter ist das innerste Zentrum des Lebens seines Zeitalters.

    James Joyce

  11. Wie die Sonne hilft dem Gesicht, So ist die Kunst der Seele Licht.

    Georg Rollenhagen

  12. Prosa kann Abend und Mondlicht malen, aber die Morgendämmerung zu besingen, bedarf es der Dichter.

    George Meredith

  13. Was man allgemein als Hässlichkeit bezeichnet, kann in der Kunst zu großer Schönheit werden

    Auguste Rodin

  14. Welche Geduld, welche Zärtlichkeit verlangt die Kunst! Nichts ohne Arbeit!

    Auguste Rodin

  15. Die Welt der Kunst ist eine Welt des Traumes

    Ernst Benjamin Salomo Raupach

  16. Die Kunst könnte eine Weltsprache sein, wären wir selbst in unseren Gefühlen universell.

    Okakura Kakuzo

  17. Wozu über Bilder schreiben? Die sprechen für sich selbst

    Arnold Böcklin

  18. Die Porträtkunst ist die elendste Gattung der Malerei, weil bei ihr der Künstler am meisten gebunden ist

    Arnold Böcklin

  19. Lust ist noch nicht Talent und Talent noch nicht Kunst.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  20. Nur zwei Dinge lassen sich nicht durch Mühe und Studium ersetzen: im Leben das feine moralische Gefühl und in der Kunst der Geschmack.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  21. Ein Zimmer voller Bilder ist ein Zimmer voller Gedanken.

    Sir Joshua Reynolds

  22. Poesie ist gewiss mehr als gesunder Menschenverstand, aber sie muss auf jeden Fall auch gesunder Menschenverstand sein, so wie ein Palast auch mehr als ein Haus sein muss, aber schließlich auch ein Ha …

    Robert Southey

  23. Dichter sind dem Staate nicht nützlicher als gute Kegelschieber.

    Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes

  24. Das Genie genügt allen und liefert etwas für alle. Die Vision des Künstlers ist so vollständig, dass sein Werk Stoff bietet für Leute jedes Berufs, jeder Lebensweise, jeder Wissenschaft.

    Hippolyte Taine

  25. Gedichte sind Balsam auf Unstillbares im Leben

    Caroline Schlegel-Schelling, geb. Michaelis

  26. Die Literatur ist wie ein grosser Bahnhof … Jede Minute fährt ein Zug.

    Edith Wharton

  27. Es ist die Würde des Menschen im Schriftsteller, was den Stil macht, nicht das Können.

    Fanny Lewald

  28. Die Kunst kann nur durch die Natur, mit der Natur wuchern, ohne sie kann sie nichts.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  29. Kunst erfordert das gesündeste, vollständigste Naturgefühl, ungeschwächte Sinne und ein reges, bewegliches Gemüt

    Rahel Varnhagen von Ense

  30. Mit dem Besten, was in mir steckte, hatte ich versucht, ein bisschen mehr Glück in diese Welt hineinzuschreiben

    Frances Hodgson Burnett

  31. Man tut, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat.

    Paula Modersohn-Becker

  32. Hätte ich es sagen wollen oder können, hätte ich nicht nötig, es zu malen.

    Philipp Otto Runge

  33. Entsteht nicht ein Kunstwerk nur in dem Moment, wann ich deutlich einen Zusammenhang mit dem Universum vernehme?

    Philipp Otto Runge

  34. Ohne Liebe ist keine Kunst und Weisheit zu finden, nur durch die Liebe können wir zur Seele des Menschen sprechen und die Kunst und jede Seelensprache verstehen, sie mag in Bild, Ton oder Wort gesproc …

    Philipp Otto Runge

  35. Ein Maler kann als Mensch schlecht und niederträchtig sein und doch tüchtig und fähig, allein der in den reinen Regionen der Kunst lebet, der siehet das geheime Leben, und ihn hat der Odem Gottes ange …

    Philipp Otto Runge

  36. Wir sehen in den Kunstwerken aller Zeiten es am deutlichsten, wie das Menschengeschlecht sich verändert hat, wie niemals dieselbe Zeit wiedergekommen ist, die einmal da war

    Philipp Otto Runge

  37. Denn die Ewigkeit eines Kunstwerks ist doch nur der Zusammenhang mit der Seele des Künstlers, und durch den ist es ein Bild des ewigen Ursprungs seiner Seele

    Philipp Otto Runge

  38. Sage niemals an der Theaterkasse dass du nicht gut hörst, denn dann bekommst du einen Platz zugewiesen, wo du auch nichts siehst.

    Kin Hubbard

  39. Ein voller Widerhall aus dem Herzen des Empfangenden ist dem Schaffenden ein Bedürfnis.

    Gustav Mahler

  40. Mit den dicken Büchern geht es wie mit den dicken Leuten. Sie sehen stärker aus als sie sind.

    August Pauly

  41. Gute Bücher denken für uns, bei schlechten Büchern müssen wir für sie denken. Darum sind uns diese oft nützlicher als jene.

    August Pauly

  42. Alle Kunst wächst aus Entsagung.

    Theresa Keiter

  43. Was gelesen wird, ist immer charakteristisch für den Zeitgeist, was geschrieben wird, nicht immer.

    Friedrich Paulsen

  44. Was heißt Schaffen in der Poesie? Wenn dichterische Begeisterung die Seele mit der Fruchtbarkeit der Phantasie überschüttet.

    Heinrich Martin

  45. Falsche Grundsätze sind Missgeburten der Erziehung.

    Heinrich Martin

  46. Die Begeisterungen der Dichter und Künstler sind von jeher der Welt ein großer Anstoss und Gegenstand des Streites gewesen.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  47. Kunst ist das Mittel der Gestalt, Philosophie das Mittel der Erkenntnis.

    Walter Calé

  48. Die Musik ist ihrem Wesen nach nicht eine Sache, die man in eine strenge und überlieferte Form gießen kann.

    Claude Debussy

  49. Ein Bild muss mit demselben Gefühl gemacht werden, mit dem ein Verbrecher seine Tat ausführt. Edgar Degas (1834 - 1917), eigentlich Hilaire-Germain-Edgar de Gas, französischer Maler,

  50. Ein Bild muss mit demselben Gefühl gemacht werden, mit dem ein Verbrecher seine Tat ausführt.

    Edgar Degas

  51. Ich möchte gern sehr berühmt aber unerkannt bleiben.

    Edgar Degas

  52. In der Kunst ist es anders als beim Fußballspiel. In Abseitsstellung erzielt man die meisten Treffer.

    Edgar Degas

  53. In der Oper ist alles falsch: das Licht, die Dekorationen, die Frisuren der Balleteusen, ihre Büsten und ihr Lächeln. Wahr sind nur die Wirkungen, die von ihr ausgehen.

    Edgar Degas

  54. Mit fünfundzwanzig Jahren kann jeder Talent haben. Mit fünfzig Jahren Talent zu haben, darauf kommt es an!

    Edgar Degas

  55. Malen ist nicht schwierig, solange man nichts davon versteht. Wenn man diese Kunst aber begriffen hat, dann wird man gefordert.

    Edgar Degas

  56. Die Künstler, welche Vollkommenheit in allen Einzelheiten anstreben, sind gerade die Leute, die sie in keinem Punkte erreichen.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  57. Die meisten Schriften über Kunst sind von Leuten verfasst, die keine Künstler sind: daher alle die falschen Begriffe und Urteile.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  58. Die Kritik folgt den Schöpfungen des Geistes wie der Schatten unserem Körper. Sie hat wenig Nutzen, da die meisten Kritiker ganz unzulänglich sind.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  59. Die Formen der Natur sind nur ein Wörterbuch, in dem der Künstler nachschlägt, um seine eigenen Vorstellungen zu verstärken.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  60. Ein großer Künstler verdirbt sein Bild nicht, indem er es vollendet.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix