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Sprüche über Verantwortung

305 Sprüche — Seite 2

Wo Handeln Folgen hat, beginnt Verantwortung. Sie verlangt, das eigene Tun nicht isoliert zu betrachten, sondern dessen Wirkung auf andere, auf Gemeinschaft und auf die Zukunft mitzudenken. Deshalb zählt dieses Thema zu den tragenden Voraussetzungen eines reifen und verlässlichen Lebens.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Freiheit nicht einschränkt, sondern erst ernst macht. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Verantwortungsbewusstsein mit Gewissen, Weitblick und menschlicher Größe verbunden ist.

  1. Die Geschichte braucht mehr Menschen, die etwas tun, als Leute, die vorschlagen, was getan werden könnte.

    Karel Capek

  2. Vom ersten Schritt, den du unternimmst, hängt der Rest deiner Tage ab.

    Voltaire

  3. Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.

    Mahatma Gandhi

  4. Die Vergangenheit kann uns nicht sagen, was wir tun, wohl aber was wir lassen müssen.

    José Ortega y Gasset

  5. Was wir denken, hat seine Folgen

    Friedrich Dürrenmatt

  6. Unser Schicksal hängt nicht von den Sternen ab, sondern von unserem Handeln.

    William Shakespeare

  7. Ja und nein sind die kürzesten Worte, doch sie bedürfen längeren Nachdenkens als jedes andere, bevor sie ausgesprochen werden.

    Charles de Talleyrand

  8. Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Die Gussform des Glücks liegt für jeden Menschen in der eigenen Hand.

    Francis Bacon

  10. Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmmen, und der andere hat die Wahl.

    Gustav Stresemann

  11. Von dem was man heute denkt hängt das ab, was morgen auf den Straßen und Plätzen gelebt wird.

    José Ortega y Gasset

  12. Das Leben ist einfach - du triffst Entscheidungen und blickst nicht zurück

  13. Um sich selbst zu erkennen, muss man handeln

    Albert Camus

  14. Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.

    Boris Pasternak

  15. Du bist der Herr deiner Worte, aber einmal ausgesprochen, beherrschen sie dich.

  16. Die eigentliche Gussform des Glücks liegt für jeden Menschen in der eigenen Hand

    Francis Bacon

  17. Die Selbstbezichtigung ist auch eine Art Luxus. Wenn wir uns selbst die Schuld geben, glauben wir, niemand sonst habe das Recht, uns die Schuld zu geben.

    Oscar Wilde

  18. Wenn zwei Verantwortung tragen, ist keiner verantwortlich.

  19. Der Friede ist kein Naturprodukt; er wächst aus menschlichem Handeln.

    Gustav Walter Heinemann

  20. Der Arbeiter soll seine Pflicht tun; der Arbeitgeber soll mehr tun als seine Pflicht.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  21. Man soll nie zuschauen, man soll Zeuge sein und mittun und Verantwortung tragen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  22. Ein Pfad, dem nur wenige folgen, führt zu höherem als eine Straße, die Tausende gehen.

    Thomas Edward Lawrence

  23. Des Menschen Glück ist nicht an seine Kraft, sondern an seine Laune geknüpft.

    Christian Friedrich Hebbel

  24. Schuld haben sie beide nicht: Weder der Mensch, noch das Schicksal; sie passen nur immer ganz genau aufeinander.

    Wilhelm Raabe

  25. Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.

    Arthur Schopenhauer

  26. Bedenkt auch, wie unberechenbar der Verlauf eines Krieges ist, bevor ihr euch noch in denselben einlasset.

    Thukydides

  27. Einen Vaterlandsverräter entschuldigt weder die Willkür der Zeiten, noch die Gewohnheit, noch die Freiheit zu Verbrechen

    Francesco Petrarca

  28. Was für ein Los wir fürchten müssen, sagt uns das eigene Gewissen.

    Karl Wilhelm Ramler

  29. Ohne Mut trägt die Weisheit keine Früchte.

    Baltasar Gracián y Morales

  30. Die Waffen sind nicht so wichtig wie der Arm, der sie führt; der Arm ist nicht so wichtig wie die Intelligenz, die ihn lenkt.

    André Gide

  31. Man hört in der Welt leichter ein Echo als eine Antwort

    Jean Paul

  32. Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken.

    Edmund Burke

  33. Das Leben, das uns gegeben ist, ist uns nicht als etwas Fertiges gegeben, sondern wir müssen es gestalten, und zwar jeder sein eigenes.

    José Ortega y Gasset

  34. Die Verantwortung jedes einzelnen für die ganze Menschheit betrachte ich als universelle Religion

    Dalai Lama

  35. Die Verständigen erwägen alle ihre Angelegenheiten in ihrem Herzen, aber sie reden nicht viel!

  36. Liberal ist, wer die Zeichen der Zeit erkennt und danach handelt

    Gustav Stresemann

  37. Was für ein Los wir fürchten müssen, sagt uns das eigene Gewissen

    Karl Wilhelm Ramler

  38. Wer die Welt rettet, rettet sich selbst.

    Julian Scharnau

  39. Versuche nie vor etwas die Flucht zu ergreifen. Ein Mensch, der die Flucht ergreift, ist ein Drückeberger. Und ein Drückeberger kommt nie von etwas los.

    John Steinbeck

  40. Die Hand, die die Wiege bewegt, bewegt die Welt.

  41. Entscheidungen, Entschlüsse brauchen Zeit — vor oder nach dem Handeln.

    Else Pannek

  42. Eine schlecht beobachtete Tatsache ist tückischer als ein falscher Schluß.

    Paul Valéry

  43. Die Gefolterten sagen zu allem ja und weil sie dann nicht zu widerrufen wagen, müssen sie alles mit dem Tode besiegeln.

    Friedrich Spee von Langenfeld

  44. Ich suche immer nach einem Kopf, der mir 10.000 Arbeiter wert ist.

    Hugo Stinnes

  45. Freundschaft ist keine günstige Gelegenheit, sondern eine angenehme Verantwortung.

    Khalil Gibran

  46. Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.

    George Bernard Shaw

  47. Die Aufsicht über den Garten wurde Adam anvertraut, um uns zu zeigen, dass wir die Dinge besitzen dürfen, die Gott uns übergibt unter der Bedingung allerdings, dass genügsam und maßvoll davon Gebrauch …

    Johannes Calvin

  48. Was ich verwundert immer sah: Die Menschen sagen fröhlich 'ja' und meistens ernst verbissen 'nein'. Das sehe ich durchaus nicht ein. Wer sicher ist, kann es doch wagen, auch freundlich lächelnd ' …

    Karl-Heinz Söhler

  49. Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden

    John F. Kennedy

  50. Wenn wir zu einem Entschluß gelangt sind, sollten wir von da an keinen Gedanken mehr auf die möglichen Resultate verschwenden, sondern uns völlig darauf konzentrieren, diesen Entschluß in die Tat um …

    William James

  51. Unsere eigenen Fehler sind der Grund, warum andere uns Schaden zufügen können. Denn wo keine Tür ist, da ist auch kein Eingang.

    Hermann Stehr

  52. Der Gegensatz zur Pflicht ist nicht die Pflichtlosigkeit, sondern die Verantwortung.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  53. Es ist höchste Weisheit, an einen Gott zu glauben, der straft und belohnt

    Voltaire

  54. Es steht in unserer Macht, die Welt aufs Neue zu beginnen.

    Thomas Paine

  55. Der brave Mensch grämt sich weit mehr über ein Unrecht, das er getan hat, als über ein solches, das ihm angetan wurde.

    Berthold Auerbach

  56. Ich glaube, dass jedes Recht eine Verantwortung, jede Gelegenheit eine Aufgabe und jeder Besitz eine Verpflichtung auferlegt.

    John D. Rockefeller

  57. Wirklich Bedeutsames ereignet sich nur, wenn zuvor jemand ein Risiko eingegangen ist.

  58. Keiner irrt nur für sich, sondern er ist auch Grund und Urheber vom Irren anderer.

    Seneca

  59. Eine Menge Sorgen liegen wie ein Schuldgefühl auf dem Gewissen, so dass ein Geschäftsmann oft das Auftreten, die Verwirrung, Ruhelosigkeit und Gehetztheit eines Kriminellen besitzt.

    William Hazlitt

  60. Unsere Probleme sind von Menschen gemacht, darum können sie auch von Menschen gelöst werden.

    John F. Kennedy