Das Gewissen ist die Wunde, die nie heilt und an der keiner stirbt.
— Christian Friedrich Hebbel
60 Tot Zitate mit ausgewiesener Urheberschaft. Diese Auswahl hilft, wenn ein Spruch nicht nur passend klingen, sondern auch mit einem Namen, einer literarischen Stimme oder einer Quelle verbunden sein soll.
Das Gewissen ist die Wunde, die nie heilt und an der keiner stirbt.
— Christian Friedrich Hebbel
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu erlernen
— Mark Twain
Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.
— Christian Fürchtegott Gellert
Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todesstunde innewürde, das …
— Henry David Thoreau
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume. Ich leb' in euch und geh' durch eure Träume.
— Michelangelo
Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern. Meine Liebe wird mich überdauern und in fremden Kleidern dir begegnen und dich segnen.
— Joachim Ringelnatz
Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.
— Anselm von Canterbury
Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben. Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben. In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
— Augustinus
Der Tod geht uns Lebende nichts an. Solange wir leben, sind wir nicht tot. Wenn wir tot sind, leben wir nicht mehr.
— Epikur
Denken und Wissen sollten immer gleichen Schritt halten. Das Wissen bleibt sonst tot und unfruchtbar.
— Wilhelm von Humboldt
Wenn man sieht, was die heutige Medizin fertig bringt, fragt man sich unwillkürlich: Wie viele Etagen hat der Tod?
— Jean-Paul Sartre
Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.
— Leopold von Ranke
Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.
— Carl Leberecht Immermann
Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!
— Karl Spitzweg
Wer sich nicht zu freuen vermag, den schlagt tot! – Der ist des Lebens nicht wert, für den es keinen Reiz hat.
— Richard Wagner
Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.
— Saadi Moscharrefoddin
Hass ist so ausdauernd und so hartnäckig, dass eine Versöhnung auf dem Sterbelager eines Kranken das sicherste Zeichen des Todes ist.
— Jean de la Bruyère
Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
— Kurt Tucholsky
O lieb, solang du lieben kannst. O lieb, solang du lieben magst! Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst. Und sorge, dass dein Herze glüht und Liebe hegt und Liebe trägt, solang ihm …
— Hermann Ferdinand Freiligrath
Mancher Gedanke fällt um wie ein Leichnam, wenn er mit dem Leben konfrontiert wird.
— Christian Morgenstern
Niemand kennt den Tod. Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
— Sokrates
Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen, ein Hochzeitsfest unter Engeln.
— Khalil Gibran
Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen. Lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen, mitten in uns
— Rainer Maria Rilke
Was fängt man mit den zu Tode geredeten Worten an? Es bleibt wohl nur eines: Immer einfacher zu sprechen, denn die Einfachheit widersteht der Zerstörung
— Romano Guardini
Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn, und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen
— Augustinus
Manche Männer, von denen man denkt, sie seien schon lange tot, sind bloß verheiratet.
— Oscar Wilde
Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.
— Ludwig Anzengruber
Es ist töricht und falsch, die Gestorbenen zu betrauern. Wir sollten lieber Gott danken, dass diese Menschen leben durften.
— George Smith Patton
Wir Menschen bereiten Schmerz schon bei unserem Eintritt in die Welt, und Jammer, wenn wir sie verlassen, und so ist es unsere Schuldigkeit, in der Zwischenzeit das Leiden zu bekämpfen und Freuden zu säen.
— Georg Ebers
Das Leben stirbt, sobald es verglichen wird. Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.
— Edward Young
Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist
— Samuel Butler
Die Eifersucht wird zwar immer mit der Liebe geboren, aber sie stirbt nicht immer mit ihr
— François de la Rochefoucauld
Man glaubt für gewöhnlich, es gebe keine Steigerungsform von tot. Diese gibt´s aber doch: ausgestorben
— Martin Kessel
Härte und Steifheit sind die Gefährten des Todes, Weichheit und Zartheit die Gefährten des Lebens
— Laotse
Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden, er lässt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild noch nach Jahrhunderten die Erdbewohner sehen
— Thomas Carlyle
Zur Vollendung des Menschen gehört auch der Tod; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit.
— Berthold Auerbach
Wenn ich sterben werde. Herr, ich komme zu Dir, denn ich habe in Deinem Namen den Acker bestellt. Dein ist die Saat. Ich habe diese Kerze gebildet. An dir ist es, sie anzuzünden. Ich habe diesen Tempel gebaut. An …
— Antoine de Saint-Exupéry
Die Zeit ist ein Augenblick. Unser Erdendasein wie unser Erdengang ein Fall durch Augenblicke.
— Jean Paul
Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod! Und, wenn du uns genommen, lass uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.
— Matthias Claudius
Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch. Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest du auch.
— Johann Wolfgang von Goethe
Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bisdahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem tun.
— Rainer Maria Rilke
Ich bin bei Dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne. O wärst Du da!
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen Den Vorhang zu und alle Fragen offen.
— Bertolt Brecht
In vielen Themenbereichen finden sich Zitate von Dichtern, Philosophen und öffentlichen Stimmen. Entscheidend ist nicht nur der bekannte Name, sondern ob der Gedanke zum Anlass und zum gewünschten Ton passt.
Tot Zitate mit Autor lassen sich besser einordnen und seriöser verwenden. Das ist besonders hilfreich bei Reden, Präsentationen, redaktionellen Texten und persönlichen Karten, in denen die Quelle Teil der Wirkung ist.
Der Autorenindex führt zu Autorenseiten mit den zugeordneten Zitaten. Von dort aus lässt sich prüfen, welche Stimme zu Tot passt und ob der Spruch eher literarisch, philosophisch oder alltagsnah wirkt.