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Sprüche über Sorgen

393 Sprüche — Seite 4

Was noch nicht eingetreten ist, kann das Herz oft stärker bedrängen als das Wirkliche selbst. Sorgen kreisen um Verlust, Unsicherheit und mögliche Gefahren und zeigen damit, wie eng Denken und Empfinden verflochten sind. Deshalb ist dieses Thema so alltäglich und zugleich so tief in der menschlichen Verletzlichkeit verankert.

Ihr Problem liegt darin, dass sie selten lösen, was sie unablässig bewegen. Die Sprüche zu diesem Thema fassen die Last des Vorausdenkens in Worte und erinnern daran, dass Vertrauen, Maß und Gegenwart oft heilsamer sind als endloses Grübeln.

  1. Der Kummer darf sich nicht in unserem Herzen ansammeln wie Wasser in einem trüben Tempel.

    Vincent van Gogh

  2. Der Vater im Himmel segne und tröste dich. Er erfülle dein Herz mit Freude und nehme die Sorgen von dir.

  3. Das Leiden muss getragen werden, damit es vorübergeht.

    Dietrich Bonhoeffer

  4. Zorn beginnt mit Torheit und endet mit Reue.

  5. Des Tages Glück, des Tages Harm, des Lebens ungewisse Ferne - wie wird dies alles klein und arm, hält man's ins Licht der Sterne!

    Ludwig Pfau

  6. Man fällt anderen oft lästig, wenn man glaubt, ihnen nie zur Last fallen zu können.

    François de la Rochefoucauld

  7. Eine Wolke kann die ganze Sonne verdunkeln. Es gibt keine Sonne ohne Schatten.

  8. Glücksgefühle sind wohltätig für den Körper, aber die Kräfte des Geistes werden durch Kummer entwickelt.

    Marcel Proust

  9. Trunken müssen wir alle sein! Jugend ist Trunkenheit ohne Wein; Trinkt sich das Alter wieder zu Jugend, so ist es wundervolle Tugend. Für Sorgen sorgt das liebe Leben, und Sorgenbrecher sind die …

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Wenn die Freude in der Stube ist, lauert die Sorge im Flur.

  11. Frauen trösten uns über jeden Kummer hinweg, den wir ohne sie nicht hätten.

    Jean Anouilh

  12. Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.

    Lukian

  13. Wer sich mit den Sorgen anderer belädt, hat Zeiten der völligen Einsamkeit besonders nötig.

    Prentice Mulford

  14. Gott hat den Weisen Sorgen gegeben, dafür den Narren ein sanftes Wesen

  15. Trägheit will gern langsam sein, Armut holt sie bald auch ein.

  16. Was das Auge nicht sieht, bekümmert das Herz nicht.

  17. Ein verlottertes Feld stürzt dich zeitweilig in Not, eine falsche Ehefrau ruiniert dich fürs Leben.

  18. Leute, die sich stets um ihre Gesundheit sorgen, sind wie Geizhälse die Schätze horten und nie den Geist aufbringen, sich daran zu erfreuen.

    Laurence Sterne

  19. Wir sind alle stark genug um zu ertragen was anderen zustößt

    François de la Rochefoucauld

  20. Ein glückliches Leben besteht in erster Linie aus Freiheit von Sorgen.

    Marcus Tullius Cicero

  21. Wer in der Jugend sich durch Mühsal musste schlagen, den rührt's im Alter nicht, wenn sich die Jungen plagen.

    Friedrich Rückert

  22. Tragt Glück hinein und Sorgen hinaus, wünsch ich Euch zum neuen Haus.

  23. Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht breit

  24. Eines Kindes Schmerzen sind hunderttausend Schmerzen.

  25. Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen soll.

    Wilhelm Busch

  26. Die Kunst der Planung besteht darin, den Schwierigkeiten der Ausführung zuvorzukommen.

    Marquis de Vauvenargues

  27. Welchen Grund wir unseren Kummer auch geben, meist sind Eigennutz und Eitelkeiten die Ursache.

    François de la Rochefoucauld

  28. Wenn dich des Lebens Bürden drücken, und selbst wenn schon mit finsteren Blicken die Abendsonne auf dich scheint, und wenn die Stirn sich wirft in Falten, wenn Kummer will das Herz dir spalten, u …

  29. Wer mir Liebe erzeigt, der bereitet mir Sorge.

  30. Lieber auf Erden den Kummer tragen, als in der Erde begraben sein.

  31. Wer sich auf das Schlimmste gefaßt macht, überwindet die Angst davor und kann wieder klar denken.

    Andrew Carnegie

  32. Wer in einen Brunnen stürzt, auf den wird sicher noch ein großer Stein herniederfallen.

  33. Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Torheiten und Sorgen geben.

    Alfred de Musset

  34. Die Menschen haben selten Tränen für den Kummer anderer, wenn er nicht einen ähnlichen bei ihnen selbst berührt. Wir sind alle ohne Ausnahme Egoisten, sogar in unserer größten Trauer und in unsere …

    Hans Christian Andersen

  35. Es gibt bittere Augenblicke in diesem Leben; die Hauptsache ist, damit fertig zu werden.

    Otto Julius Bierbaum

  36. Gib dein Gemüt nicht dem Kummer hin und lass dich von Sorgen nicht zu Fall bringen.

  37. Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kurze Spanne Zeit ist uns zugemessen.

    Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  38. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen und es kommt ein neuer Tag. In dem ewigen Kommen, Schwinden wie der Schmerz liegt auch das Glück …

    Theodor Fontane

  39. Wer sich auf andere verlässt, der ist verlassen.

  40. Die, welche dir die Nächsten und Liebsten sind, erträgst du manchmal schwer. Sei gewiss, es geht ihnen mit dir ebenso.

    Ernst von Feuchtersleben

  41. Obwohl sie nicht hundert Jahre alt werden, bereiten sich die Menschen Sorgen für tausend Jahre.

  42. Fasse deinen Mut zusammen! Es ist kein Elend in der Welt von beständiger Dauer.

    Adolph Freiherr von Knigge

  43. Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.

    Epiktet

  44. Man kann vernichtet werden, aber man darf nicht aufgeben.

    Ernest Miller Hemingway

  45. Wenn einem das Wasser bis zum Halse steht, dann soll man den Kopf nicht hängen lassen.

  46. Mach es wie der Weihnachtsbär - der nimmt das Leben nicht so schwer, lässt keine Sorgen durch sein Fell, er liebt die Welt ganz warm und hell. Und sollte Sie mal dunkel sein, geniesst er sie bei …

  47. Wer nichts probiert und nichts riskiert, der bleibt verschont von manchen Sorgen. Nun frage ich ganz ungeniert: Wozu erhebt er sich am Morgen?

  48. Quäle deine Seele nicht mit Dingen, die unvermeidbar sind. Grüble nicht über die Sorgen der kommenden Zeit. Sprich nicht dauernd über unerquickliche Dinge, höre auch nicht darauf, wenn andere dir da …

  49. Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten alles Unzulänglichen. Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Ratlosigkeit. Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte.

    Buddha

  50. Viele KInder sind das Leid der Mutter.

  51. Glück ist gut für den Körper, denn Kummer stört den Geist.

    Marcel Proust

  52. Wenn der Kummer zu tief für's Weinen ist, kann er ein Lied auf unsere Lippen bringen.

  53. Das Glück ist eine leichte Dirne und weilt nicht gern am selben Ort; sie streicht das Haar dir von der Stirne und küßt dich rasch und flattert fort. Frau Unglück hat im Gegenteile dich liebefest …

    Christian Johann Heinrich Heine

  54. Liebe bringt Tränen, und das ist gewiß. Aber die Tränen der Liebe sind süß.

  55. Keine Speise wird gar und kein Brot wird gebacken ohne Feuer, und doch will der Mensch reif werden ohne Leid.

  56. Ohne Schatten gibt es kein Licht, man muß auch die Nacht kennenlernen

    Albert Camus

  57. Wenn die Hälfte unserer Wünsche erfüllt wäre, würden unsere Sorgen verdoppelt sein.

    Benjamin Franklin

  58. Mache das Geld zu deinem Gott, und es wird dich quälen wie der Teufel.

    Henry Fielding

  59. Die Zeit heilt nicht alles; aber sie rückt vielleicht das Unheilbare aus dem Mittelpunkt.

    Ludwig Marcuse

  60. Borg dir Probleme, wenn es dich danach drängt; aber leihe sie nicht deinen Mitmenschen.

    Rudyard Kipling