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Sprüche über Probleme

314 Sprüche — Seite 6

Wo etwas nicht aufgeht, sich widersetzt oder ungelöst bleibt, treten Probleme in das Leben. Sie stören, fordern heraus und zeigen oft genauer als jede Bequemlichkeit, woran es fehlt und was verändert werden muss. Deshalb sind sie nicht nur Belastung, sondern häufig auch der Beginn von Klärung und Entwicklung.

Ihre eigentliche Bedeutung liegt darin, dass sie Stellungnahme verlangen und nicht bloß Klage. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Schwierigkeit und Erkenntnis zusammenhängen und warum manche Lösung erst dort sichtbar wird, wo Ausreden enden.

  1. Probleme sind kein Zeichen von Schwäche oder Minderwertigkeit, sondern ein Zeichen, dass wir Mensch sind.

    Nikolaus B. Enkelmann

  2. Menschen, die vom Missgeschick verfolgt scheinen, können die anständigsten, die besten Menschen sein, aber sie sind 'hartmäulig' an ihrer Seele.

    Prentice Mulford

  3. Der Mensch bleibt in kritischen Situationen selten auf seinem gewohnten Niveau. Er hebt sich darüber oder sinkt darunter.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  4. Kein Problem kann gelöst werden solange es nicht auf etwas einfaches reduziert wird. Die Veränderung einer vagen Schwierigkeit in eine spezifische, konkrete Form ist ein wichtiger Bestandteil des Denk …

    John Pierpont Morgan

  5. Ein Mann ist im Haus so im Wege!

    Elizabeth Cleghorn Gaskell

  6. Die einzige Hoffnung für die Erde besteht darin, dass es der Menschheit gelingt, mehr Probleme zu lösen als auszulösen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  7. Was Zeit und Menschen zerstören, entsteht in neuen Formen wieder, und die Fee, die allem einen neuen Anfang gibt, ist die Natur

    George Sand

  8. Wenn irgend etwas Unerfreuliches passiert, kommen die Männer mit Sicherheit drum herum.

    Jane Austen

  9. Wer gleich beim Anfang stolpert, der kehre wieder um, weil's sonst beim Fortgang holpert, und Alles geht dann krumm.

    Heinrich Martin

  10. Oft ist es die Angst vor einem Übel, die uns zu einem schlimmeren führt.

    Nicolas Boileau-Despreaux

  11. Nach welcher Seite man auch die Füsse setzt, man tritt immer in Scheisse.

    Gustave Flaubert

  12. Das eingetretene Übel hat immer eine freundlichere Gestalt als das entfernte.

    Friedrich von Matthisson

  13. Die Ursachen der Übel werden meist ungerner vernommen, als die Übel selbst.

    Friedrich Christoph Dahlmann

  14. Das Talent liebt Schwierigkeiten, aber solche, die es sich selber wählt.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix