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Sprüche über Pflicht

446 Sprüche — Seite 6

Nicht alles, was getan werden muss, entspringt Neigung oder persönlichem Vorteil. Pflicht meint jene innere oder äußere Verbindlichkeit, die Handeln fordert, auch wenn es unbequem ist oder keinen unmittelbaren Lohn verspricht. Deshalb gehört dieses Thema zu den ernsten Grundlagen eines verantwortlichen Lebens.

Ihre Würde zeigt sich darin, dass sie den Menschen über bloße Stimmung und Bequemlichkeit hinaushebt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Pflicht mit Haltung, Verlässlichkeit und dem Bewusstsein verbunden ist, dass Freiheit ohne Bindung leicht ins Beliebige kippt.

  1. Jedem Genusse folgt sein Schatten, die Unlust.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  2. Ich bin verpflichtet, meinen Gegnern Argumente zu liefern, aber nicht Verstand.

    Benjamin Disraeli

  3. Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Ein voller Bauch studiert nicht gern

  5. Junggesellen sollten hohe Steuern zahlen. Es ist nicht gerecht, dass einige Männer glücklicher sein sollen als andere.

    Oscar Wilde

  6. Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.

    Immanuel Kant

  7. Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten

    Gilbert Keith Chesterton

  8. Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflicht zu tun.

    Immanuel Kant

  9. Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  10. Das Leben ist weder ein Vergnügen noch ein Schmerz, sondern eine ernste Angelegenheit, mit welcher wir beauftragt sind und die wir zu unserer Ehre führen und vollenden müssen.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  11. Schönheit sollte besteuert werden, und jede schöne Frau sollte ihre Steuer selbst festsetzen. Eine solche Steuer würde gerne gezahlt und hätte die besten Wirkungen.

    Jonathan Swift

  12. Also lautet ein Beschluss: dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das ABC bringt den Menschen in die Höh. Nicht allein im Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen. Nicht allein in R …

    Wilhelm Busch

  13. Der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Fliegen

    Martin Luther

  14. Hänge die heutige Pflicht nicht auf den morgigen Haken!

  15. Die Menschen sollen nicht so viel nachdenken, was sie tun sollen, sie sollen vielmehr bedenken, was sie sind.

    Eckhart von Hochheim

  16. Für Geheimnis und anvertrautes Gut gelten die gleichen Regeln.

    Nicolas Chamfort

  17. Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand

  18. Sobald eine Frau ihrem Mann ein Kind schenkt, wächst ihre Fähigkeit, sich Sorgen zu machen: Sie hört mehr Einbrecher, sie riecht mehr Verbranntes, im Theater oder beim Tanz fragt sie nach, ob ihr …

    James Thurber

  19. Kinder sind der Höhepunkt menschlicher Unvollkommenheit. Sie weinen, sie stellen ärgerliche Fragen, sie erwarten , dass man sie ernährt, wäscht, erzieht, und ihnen die Nase putzt. Und im gegebene …

  20. Wer A sagt, muss auch B sagen

  21. Mit einem Herrn steht es gut, der, was befohlen, selber tut.

  22. Ein guter Anschaffer ist besser als zwei schlechte Schaffer.

  23. Soll fegen der Besen recht blank und rein, dann darf er ja selber nicht schmutziger sein.

  24. Raste ich, so roste ich.

  25. Die Liebe und s' Singen lassen sich nicht zwingen.

  26. Wer lange im Bett bleibt, verschläft den Verstand.

  27. Die Hacke ist das Spielzeug des Gärtners.

  28. Sobald das Unkraut ist zu seh'n, musst du ihm schon zu Leibe geh'n.

  29. Ich lag auf einer Wolke und schlief, da kam ein kleiner Engel und rief: ....., du musst dich beeilen und der ...... ins Album schreiben!

  30. Tu stets deine Pflicht, doch vergiss dabei nicht, dass ein fröhliches Gesicht am meisten besticht.

  31. Wer die Geiß angenommen hat, muss sie hüten.

  32. Wer sein eigen Pferd reiten will, muss seinen eigenen Hafer füttern.

  33. Sind die Hasen erlegt, schlachtet man die Hunde.

  34. Die erste Gunst ist Gunst, die zweite schon Verpflichtung.

  35. Was unerreichbar ist, das rührt uns nicht! Doch was erreichbar, sei uns goldne Pflicht.

    Gottfried Keller

  36. Die Bibel ist ein Brief, den mein Gott mir hat schreiben lassen, wonach ich mich ausrichten soll und wonach mein Gott mich richten wird.

    Johann Albrecht Bengel

  37. Bin ich meinem Amte in der Tat nicht gewachsen, so ist der Chef zu tadeln, der es mir anvertraut.

    Friedrich von Schiller

  38. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muß.

    Immanuel Kant

  39. Warte nie, bis du Zeit hast!

  40. Ständige Arbeit wird leichter durch Gewöhnung.

    Demokrit

  41. Die Welt ist nicht aus Brei und Mus geschaffen, deswegen haltet euch nicht wie Schlaraffen: Harte Bissen gibt es zu kauen; wir müssen erwürgen oder verdauen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  42. Das letzte Vergnügen im Leben ist das Bewußtsein, aus der Pflicht entlassen zu sein.

    William Hazlitt

  43. Der Schüler hält seine Arbeit für schwer, doch sie bedeutet nur Wagen zu sein, wo der Lehrer Pferd sein muss.

    August Strindberg

  44. Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.

    Horaz

  45. Unsere Seele muss, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln.

    Gottfried Keller

  46. Dein tägliches Quantum Sonnenschein mußt du dir täglich selbst verdienen.

    Hermann Sudermann

  47. Der Mensch muss sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren ist unsere Aufgabe

    Johann Heinrich Pestalozzi

  48. Der Name "Menschenrechte" kann ohne "Menschenpflichten" nicht genannt werden, beide beziehen sich aufeinander.

    Johann Gottfried Herder

  49. Das Publikum soll streng sein, soll pfeifen - aber sein Beifall soll mich zu nichts verpflichten.

    Giuseppe Verdi

  50. Die Wissenschaft war die größte Leidenschaft meines Lebens . Ich käme mir vor wie ein Dieb, wenn ich einen Tag verlebt hätte, ohne zu arbeiten.

    Louis Pasteur

  51. Talent ist Verpflichtung, kein Recht.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  52. Sechs Stunden sind genug für die Arbeit. Die anderen Stunden sagen zum Menschen: lebe!

    Lukian

  53. Das Gesetz kann niemand zwingen, seinen Nächsten zu lieben, aber es kann es schwieriger für ihn machen, seinem Hass Ausdruck zu geben

    Neill Lawson

  54. Ein Mann mir regelmäßiger Tätigkeit sieht wenig von der normalen Tageswelt.

    John Steinbeck

  55. Dankbarkeit, Dankesschuld, das sind sie schlimmsten Handschellen.

    John Steinbeck

  56. Die Billardkugeln sind besser dran als die Menschen, die sich auch von allen möglichen Tölpeln und Lümmeln umherstoßen lassen müssen, aber mit Gefühl.

    Wilhelm Raabe

  57. Aktionäre sind dumm und frech: Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie Dividende haben wollen.

    Carl Fürstenberg

  58. Nicht mehr tun ist die beste Abbitte.

  59. In wichtigen Dingen soll man nicht abenteuern.

  60. Wer seinen Acker mit Fleiß baut, soll Brots genug haben.