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Sprüche über Pflicht

446 Sprüche — Seite 4

Nicht alles, was getan werden muss, entspringt Neigung oder persönlichem Vorteil. Pflicht meint jene innere oder äußere Verbindlichkeit, die Handeln fordert, auch wenn es unbequem ist oder keinen unmittelbaren Lohn verspricht. Deshalb gehört dieses Thema zu den ernsten Grundlagen eines verantwortlichen Lebens.

Ihre Würde zeigt sich darin, dass sie den Menschen über bloße Stimmung und Bequemlichkeit hinaushebt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Pflicht mit Haltung, Verlässlichkeit und dem Bewusstsein verbunden ist, dass Freiheit ohne Bindung leicht ins Beliebige kippt.

  1. Je öfter du unterwegs fragst, wie weit du noch zu gehen hast, umso länger wird dir der Weg erscheinen.

  2. Ich wünsche dir, dass du deinen Tag lächelnd beginnen kannst, in froher Erwartung all der vielfältigen Aufgaben, die auf dich warten und all der Begegnungen, die dir geschenkt werden; dass du aber a …

  3. Drückt uns oft die Sorge bleiern in des Tagwerks schwerem Gang, lasst uns froh am Abend feiern, denn das Leben währt nicht lang!

    Friedrich von Bodenstedt

  4. Die Frauen haben es ja von Zeit zu Zeit auch nicht leicht. Wir Männer aber müssen uns rasieren.

    Kurt Tucholsky

  5. Heirat: Eine Gemeinschaft, bestehend aus Herr, Herrin und zwei Sklaven, macht zusammen zwei.

    Ambrose Bierce

  6. Arbeit: der Fluch der trinkenden Klassen.

    Oscar Wilde

  7. Unter Pflicht verstehen wir meistens das, was andere tun sollen.

  8. Ein intelligenter Mensch ist manchmal gezwungen, sich zu betrinken, um Zeit mit Narren zu verbringen

    Ernest Miller Hemingway

  9. Die größten Aufgaben, die das Leben stellt, werden nicht nur durch Arbeit und Fleiß gelöst, sondern es muß eine Lust hinzukommen, die diese Arbeit zwingend macht.

    Ernst Thälmann

  10. Würde bringt Bürde

  11. Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert.

  12. Die Arbeit auf dem Rücken trägt den Lohn, wie man zu sagen pflegt.

  13. Sorgsame Pflichterfüllung in allen Belangen ist das sicherste Mittel, der beständig fortdauernden Zärtlichkeit seiner Ehehälfte gewiss zu sein.

    Adolph Freiherr von Knigge

  14. Arbeit gibt uns mehr als den Lebensunterhalt: sie gibt uns das Leben

    Henry Ford

  15. Arbeit ist eine Sucht, die wie eine Notwendigkeit aussieht

    Peter Altenberg

  16. Kein Abgeordneter geht regelmäßig ins Parlament, bevor er verheiratet ist.

    Benjamin Disraeli

  17. Offenbar ist der Mensch zum Denken bestimmt - das ist seine Würde und Größe, seine Pflicht aber ist es, richtig zu denken.

    Blaise Pascal

  18. Dumm ist, wer andere zwingt, ihm zu glauben.

  19. Nimm einen Gefallen an, und der Freund wird fordern, dass du dein Urteil über ihn verfälschst, dass du seine schlechten Taten und die schlechten Taten seiner Frau und seiner Kinder lobst.

    August Strindberg

  20. Vergiss nie, dass Kredit auch Geld ist.

    Benjamin Franklin

  21. Ich bin gänzlich ungeeignet, an meinem Denkmal zu bauen. Ich versuche, meine Pflicht zu tun.

    Helmut Kohl

  22. Wenn der Dreck Mist wird, will er gefahren sein

  23. Man soll das Eisen schmieden, weil es heiß ist

  24. Wer glaubt, dass Pflichterfüllung alles sei, der muss dran glauben.

    Else Pannek

  25. Man muss schon ganz schön tief graben, um jemanden zu finden, der langsamer ist als du!

  26. Grad zu den frühen Morgenzügen kommt man am leichtesten zu spät.

    Wilhelm Busch

  27. Es würde wenig Glückliche geben, wenn es anderen zustünde, unsere Beschäftigungen und Vergnügungen uns vorzuschreiben.

    Marquis de Vauvenargues

  28. Alles überwindet der Mensch; aber nur, wenn die Überwindung für ihn eine Notwendigkeit ist - alles vermag er, wenn er muß.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  29. Was man erbetteln muss, ist kein Glück mehr.

  30. Doch ach! wie bald wird uns verhunzt die schöne Zeit naiver Kunst; wie schnell vom elterlichen Stuhle setzt man uns auf die Bank der Schule!

    Wilhelm Busch

  31. Jeder Geselle will lieber Meister sein

  32. Wenige Dinge auf Erden sind lästiger als die stumme Mahnung, die von einem guten Beispiel ausgeht.

    Mark Twain

  33. Freundschaften sind wie Dächer: Man muss sie ständig reparieren, damit sie halten.

    Samuel Johnson

  34. Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens.

    Friedrich Nietzsche

  35. Die Ehe ist für uns arme Sünder ein Marterstand, drum, Eltern, zwingt doch keine Kinder ins Eheband.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  36. Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es für ihn auch eine Aufgabe geben

  37. Du magst dich grade selber nicht, alles wird für dich zur Pflicht, mach eine Dummheit wie als Kind, die Wirkung ist ganz unbestimmt, ob du nun Er bist oder Sie - schaden kann das nie.

  38. In notwenigen Dingen: Die Einheit. In fraglichen Dingen: Die Freiheit. In allen Dingen: Die Liebe.

    Rabindranath Tagore

  39. Das Kind ist immer noch Symbol einer ständigen Vereinigung von Liebe und Pflicht.

    George Eliot

  40. Angenehm sind die erledigten Arbeiten.

    Marcus Tullius Cicero

  41. Beneide niemals den ersten, denn er hat es immer am schwersten.

  42. Wenn der Mensch mit sich zu kämpfen beginnt, erwirbt er sich Verdienst.

    Robert Browning

  43. Es ist nichts als die Tätigkeit nach einem bestimmten Ziel, was das Leben erträglich macht.

    Friedrich von Schiller

  44. Spiel und Scherz darf man üben, wie man dem Schlaf und anderen Erholungen sich hingibt: Wenn man den schweren und ernsten Pflichten Genüge getan hat.

    Marcus Tullius Cicero

  45. Arbeiten muss man, alles andere - zum Teufel damit.

    Anton Tschechow

  46. Jede neue Steuer hat etwas erstaunlich ungemütliches für denjenigen, der sie zahlen oder auch nur auslegen soll.

    Otto von Bismarck

  47. Was ein Mensch in der Welt auch tue, und sei es noch so weitwirkend: Hat er nicht seine Pflicht gegen seine Eltern erfüllt, so ist alles andere hinfällig.

    Solon

  48. Der Schüler sieht den Lehrer nur als Zuchtmeister und die Geissel der Kindheit an.

    Jean-Baptiste Rousseau

  49. Die unerträglichsten Heuchler sind diejenigen, die jedes Vergnügen, das ihnen geboren wird, von der Pflicht zur Taufe tragen lassen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  50. Die Welt ist rund und muss sich drehn, was oben war, muss unten stehn.

    Rudolf Baumbach

  51. Das kleine Wörtchen "muß" ist doch von allen Nüssen, die Menschen knacken müssen, die allerhärt’ste Nuß.

    Ludwig Bechstein

  52. Bitter ist es, das heute zu müssen, was man gestern noch wollen konnte.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  53. Wenn mich jemand zwingt, Abstand zu wahren, habe ich den Trost, dass er ihn gleichfalls wahrt.

    Jonathan Swift

  54. Noch schwieriger als ein geordnetes Leben führen ist, es anderen nicht aufzuzwingen.

    Marcel Proust

  55. Erziehung ist nichts anderes als Beschneidung der natürlichen Triebe und ihr Ersatz durch soziale Pflichten.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  56. Ungebauter Acker bringt selten gut Korn.

  57. Es gehen viel Stierbuben auf e i n e n rechten Ackersmann.

  58. Besser ein freier Teufel, als ein gebundener Engel.

    Peter Hille

  59. Dankbarkeit ist eine gar wunderliche Pflanze: Sobald man ihr Wachstum erzwingen will, verdorrt sie

    Jeremias Gotthelf

  60. Arbeite nie vor dem Frühstück; musst du vor dem Frühstück arbeiten, iss erst dein Frühstück.

    Joseph Billings