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Sprüche über Kraft

697 Sprüche — Seite 7

Nicht jede Kraft ist laut, sichtbar oder auf Durchsetzung gerichtet. Oft zeigt sie sich gerade dort, wo jemand standhält, weitermacht, verzichtet oder im richtigen Moment Geduld bewahrt. Deshalb umfasst dieses Thema weit mehr als bloße Stärke und reicht bis in den innersten Bereich des menschlichen Lebens.

Innere Kraft bewährt sich besonders in Krisen, wenn weder Beifall noch Gewissheit tragen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Ausdauer, Hoffnung und Selbstbeherrschung oft mächtiger sind als jeder schnelle Triumph und dass wahre Kraft nicht selten in stiller Festigkeit besteht.

  1. Ans Herz drück ich den Feind, doch um ihn zu ersticken

    Jean Racine

  2. Stille Unterordnung unter Willkür schwächt, stille Unterordnung unter Notwendigkeit stärkt

    Jean Paul

  3. Viel vermag, wer überraschend wagt.

    Franz Emanuel August Geibel

  4. Das Leben ist eine Schule, das nur die Härtesten und Tauglichsten mit Erfolg absolvieren können.

    John Knittel

  5. Wer die Geduld verliert, verliert die Kraft

    Augustinus

  6. Wenn du den steilen Berg ersteigst, wirst du beträchtlich ächzen, doch wenn du den hohen Gipfel erreichst, hörst du die Adler krächzen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  7. Die Liebe hat eine göttliche Kraft, wenn sie wahrhaft ist und das Kreuz nicht scheut.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  8. Ich habe entdeckt, dass die Liebe das höchste Gut ist. Sie steht im Mittelpunkt des Alls. Die Liebe ist die große vereinigende Kraft des Lebens.

    Martin Luther King

  9. Humor und Geduld sind Kamele, die uns durch jede Wüste tragen.

  10. Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.

    Leo Tolstoi

  11. Nur die Kraft, die im Erleben der Widerstände stärker wird, kann sie überwinden. Die, die sich einfach dagegen auflehnt, verbraucht sich darin

    Albert Schweitzer

  12. Die Schwächen der Männer machen die Stärken der Frauen aus.

    Voltaire

  13. Alles überwindet der Mensch; aber nur, wenn die Überwindung für ihn eine Notwendigkeit ist - alles vermag er, wenn er muß.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  14. Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.

    Seneca

  15. Beginnen ist Stärke, vollenden könnnen ist Kraft

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Vor der Genesung einer heftigen Krankheit, im Augenblick der Kraft und Besserung ist am heftigsten der Anfall. Jedes Übel, das Abschied nimmt, erscheint am übelsten

    William Shakespeare

  17. Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Verzweifelung macht einem Feigling Mut.

    Thomas Fuller

  19. Die Ungeduld, mit der man seinen Zielen zueilt, ist die Klippe, an der oft gerade die besten Menschen scheitern

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  20. Große Kunst ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann

  21. Kein Baum fällt auf den ersten Streich

  22. Was bitter und trüb, trägt alles die Lieb.

  23. Der größte Lump bleibt obenauf!

    Wilhelm Busch

  24. Wenn zwei Liebende einig sind, bedeuten Schwierigkeiten kein Hindernis.

    Alfred de Musset

  25. Wer sich nicht wehrt, der wird nicht geehrt.

  26. Die größte Kraft des Lebens ist der Dank.

    Hermann von Bezzel

  27. Nur wieder empor nach dem Sturz aus der Höhe! Entweder fällst du dich tot, oder es wachsen dir Flügel.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  28. Wein erfrischt matte Kräfte, Traurigkeit verscheucht er, alle Müdigkeit der Seele verjagt er

    Augustinus

  29. Mit der Größe der Aufgaben wächst die Kraft des Geistes

    Friedrich von Schiller

  30. Nur wenn du fest daran glaubst, kannst du etwas schaffen, was im ersten Moment unerreichbar scheint

  31. Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache und fast alle Weiber

    Karl Julius Weber

  32. Erholung besteht weder in Untätigkeit noch in bloßem Sinnengenuss, sondern im Wechselgebrauch unserer Körper und Geisteskräfte, denn die Vernunft veredelt

    Karl Julius Weber

  33. Steht dir ein Schmerz bevor, oder hat dich bereits ergriffen, so bedenke, dass du ihn nicht vernichten kannst, indem du dich von ihm abwendest! Sieh' ihm fest ins Auge!

    Ernst von Feuchtersleben

  34. Eine selbstbewusste Gesellschaft kann viele Narren ertragen.

    John Steinbeck

  35. Wenn einem das Wasser bis zum Halse steht, dann soll man den Kopf nicht hängen lassen.

  36. Die Optimisten sind die Verehrer der Emotion. Es gibt einen Optimismus der Kraft und einen der Oberflächlichkeit. Der Erstere versteht es, den Schmerz zum Meister zu machen und der Letztere zum F …

    Friedrich Nietzsche

  37. Auf viele Feiertage folgt selten ein guter Werktag.

    Johann Geiler von Kayserberg

  38. Glücklich sein ist eine Gabe des Schicksals und kommt nicht von aussen, man muss es sich selbst erkämpfen. Das ist aber auch tröstend, denn man kann es erkämpfen

    Wilhelm von Humboldt

  39. Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig, ausser, wenn man sehr beschäftigt ist, dann braucht man eine ganze Stunde.

    Franz von Sales

  40. Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.

  41. Gerechtigkeit geleite dich aus allen Irrgärten zuverlässig wie der Morgenstern. Ihre Kraft berge deine Seele und leuchte sie aus, damit das Morgenrot dich neu erfrischt.

  42. Der gefährlichste Gegner der Kraft ist die Schwäche.

    Hugo von Hofmannsthal

  43. Nichts kann einen Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.

    Karl Gustav Adolf von Harnack

  44. Bei schwierigen Prüfungen wende dich deinem eigenen Herzen zu, suche Zuflucht in dir selbst, und steige mit erneuerten Kräften wieder aus dir empor

  45. Stösst du einmal an Grenzen, so sollen sie nicht das Ende deiner Träume bedeuten. Mögest du eine offene Tür finden, durch die du hindurchgehen kannst.

  46. Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

    Aristoteles

  47. O schüttle ab den schweren Traum und die lange Winterruh! Es wagt der alte Apfelbaum, Herze - wag's auch du.

    Theodor Fontane

  48. Das Geheimnis des Erfolges liegt in der Beständigkeit des Ziels.

    Benjamin Disraeli

  49. Wenn der Kummer zu tief für's Weinen ist, kann er ein Lied auf unsere Lippen bringen.

  50. Der Apfel fällt, wenn er nicht krank ist, erst vom Stamm, wenn er reif ist.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  51. Unsere Freundschaft, die soll sein wie die Festung Königstein. Wenn sie die in Stücke schießen, wollen wir unsere Freundschaft beschließen.

  52. Öffentliche Meinung kann Gold zum Schmelzen bringen.

  53. Wahres Gold fürchtet das Feuer nicht.

  54. Aber alles besiegt die Liebe.

    Vergil

  55. Fortuna ist ein Weib, und wenn man sie unterwerfen will, muß man mit ihr streiten und kämpfen.

    Nicolaus Machiavelli

  56. Der Eigensinn ist die Energie der Dummen.

    Jean-Paul Sartre

  57. Ich verstehe unter Geist die Kraft der Seele, welche denkt und Vorstellungen bildet.

    Aristoteles

  58. Die Zeit entschuldigt, wie sie tröstet, Worte sind in beiden Fällen von wenig Kraft.

    Johann Wolfgang von Goethe

  59. Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen.

    August Strindberg

  60. Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.

    Christian Johann Heinrich Heine