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Sprüche über Kraft

697 Sprüche — Seite 11

Nicht jede Kraft ist laut, sichtbar oder auf Durchsetzung gerichtet. Oft zeigt sie sich gerade dort, wo jemand standhält, weitermacht, verzichtet oder im richtigen Moment Geduld bewahrt. Deshalb umfasst dieses Thema weit mehr als bloße Stärke und reicht bis in den innersten Bereich des menschlichen Lebens.

Innere Kraft bewährt sich besonders in Krisen, wenn weder Beifall noch Gewissheit tragen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Ausdauer, Hoffnung und Selbstbeherrschung oft mächtiger sind als jeder schnelle Triumph und dass wahre Kraft nicht selten in stiller Festigkeit besteht.

  1. Wenn alle müde werden - die Kraft einer Mutter erlahmt nie.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  2. Not gibt Gefühl unserer Kraft, unseres Wertes.

    Johann Jakob Engel

  3. Gewohnheit stärkt den Körper in großen Anstrengungen, die Seele in großen Gefahren, das Urteil gegen den ersten Eindruck

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  4. Dauernd ist jene Liebe, die stets die Kräfte zweier menschlicher Wesen im Gleichgewicht hält.

    Honoré de Balzac

  5. Fremdes Mißgeschick zu tragen, sind wir alle stark genug.

    François de la Rochefoucauld

  6. Eine Frau kann eine Last tragen, solange diese von einem Mann kommt.

    Aristophanes

  7. Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie.

    Friedrich Georg Jünger

  8. Durch Liebe steigt aus den Ruinen ein Leben, das in Trümmern lag.

    Adolf Friedrich von Schack

  9. Freude ist wie das Erblühen einer Knospe, ein Sonnenaufgang, ein erfrischender Quell auf der Wanderung.

    Else Pannek

  10. Hass — Ohnmacht, die sich selbst verletzt. Wer sich liebt, wehrt sich, bevor er hasst.

    Else Pannek

  11. Fortschritt ist, wenn Menschen gezüchtet werden, die die Schadstoffe ihres Fortschritts überleben.

    Else Pannek

  12. Erfolgserlebnisse stärken und helfen Wege etappenweise zu bewältigen.

    Else Pannek

  13. Krieg und Nachkriegszeit haben wir überlebt, weil wir Mütter hatten.

    Else Pannek

  14. Wir haben weder die Kraft noch die Gelegenheit, all das Gute und Böse zu tun, das wir planen

    Marquis de Vauvenargues

  15. Die Schwachheiten großer Leute bekannt zu machen ist eine Art von Pflicht; man richtet damit Tausende auf, ohne jenen zu schaden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  16. Kein Mensch auf der Erde hat das Recht, seine Kräfte ungebraucht zu lassen und durch fremde Kräfte zu leben.

    Johann Gottlieb Fichte

  17. Vor dem Tee fehlt die Kraft zu Arbeiten... nach dem Tee die Lust!

  18. Es schadet niemals, sich für alle Lebensabschnitte ein Stück Jugend zu bewahren, und es ist immer besser, im Alter jugendfrisch zu sein, als greisenhaft in jungen Tagen.

    Wilhelm Riehl

  19. Begeisterung ist darum so schätzbar, weil sie der menschlichen Seele die Kraft einflößt, ihre schönsten Anstrengungen zu machen und fortzusetzen.

    Samuel Smiles

  20. Welche Kraft kann einflussreicher, anspornender sein als die mütterliche Liebe. Die sanfteste und zugleich unerschrockenste Kraft in der ganzen Naturordnung.

    Jeremias Gotthelf

  21. Vom Urbeginn der Schöpfung ist dem Wein eine Kraft beigegeben, um den schattigen Weg der Wahrheit zu erhellen.

    Dante Alighieri

  22. Ohne Fantasie hätte die Menschheit den Mut zum Weiterexistieren längst verloren.

    Christian Morgenstern

  23. Der Schwache zweifelt vor der Entscheidung; der Starke danach.

    Karl Kraus

  24. Glück ist Energie aus Lebenskraft.

    Christoph Wilhelm Hufeland

  25. Zum Gärtnern braucht man einen gusseisernen Rücken mit einem Scharnier.

    Charles Dudley

  26. Wer alles weiß zu tragen, darf auch alles wagen

    Marquis de Vauvenargues

  27. Was diese Kraft ist, kann ich nicht genau sagen; auf jeden Fall weiß ich, dass sie existiert und dass sie einem Menschen verfügbar wird, wenn er genau weiß, was er will, und entschlosen ist, nicht …

    Alexander Graham Bell

  28. Es ist schwer, stark zu sein, aber nicht unbesonnen

  29. Wie aber schlägt man den Zorn nieder? Nimm schnell deine Kraft zusammen, sobald du ihn aufsteigen fühlst: nicht heftig und ungestüm, sondern ruhig und doch ernsthaft.

    Franz von Sales

  30. Die größte Stärke des Menschen ist seine Hoffnung. Vertraue in deine Zukunft.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  31. Bedenke gut, was deine Kraft vermag und was über deine Fähigkeit hinausgeht

    Horaz

  32. Mit allem Großen ist es wie mit dem Sturm. Der Schwache verflucht ihn mit jedem Atemzug, der Starke stellt sich mit Lust dahin, wo's am heftigsten weht.

    Christian Morgenstern

  33. Sei dir deiner Kräfte, Bedürfnisse und Möglichkeiten bewusst, dann wirst du auf dem Weg, den du beschreitest, einen Gefährten haben.

  34. Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.

    John Henry Newman

  35. Ich will glücklich sein. Mein Herz hat die Kraft dazu, die Kraft, in der Seligkeit aufzugehn.

    Louise Franziska Aston

  36. Wer seinem Weg geht, dem wachsen Flügel

  37. Ein Kopf ohne Gedächtniskraft ist eine Festung ohne Besatzung.

    Napoleon

  38. Was ein Mensch gilt oder wert ist, ist, wie bei allen anderen Dingen, sein Preis, das heißt so viel, wie für den Gebrauch seiner Kraft gegeben wird.

    Thomas Hobbes

  39. Reine Hände erweisen letzten Endes immer noch größere Kraft als starke Hände.

    Anton Wildgans

  40. Der kleine Vogel im Sturm - nichts vermag ihn zu erschrecken, weder Wind noch Regen. Er weiß, dass hinter den Wolken seine Sonne immer noch scheint.

    Theresia von Lisieux

  41. Betrachte beizeiten den Lauf deines Lebens und werde dir bewusst, wie viele Flüsse darin münden, die dich stützen und nähren.

  42. Man schilt die Zeit schlecht, weil man nicht die erforderliche Stärke für die Aufgaben besitzt, die sie stellt.

    Richard Rothe

  43. Angst ist das Leck in der Nervenbatterie. Angst zerfrisst unsere Kraft, unsere Energie und unseren Willen

    Nikolaus B. Enkelmann

  44. Probleme geben uns die Chance, zu zeigen, wie tüchtig wir sind.

    Nikolaus B. Enkelmann

  45. Unglück ist ergiebig: es lehrt nachdenken, es lehrt stark werden, und erwirbt Mitleid.

    Heinrich Laube

  46. Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm der sittlichen Kräfte.

    Conrad Ferdinand Meyer

  47. Mütter beschreiten manchmal Wege, die Engel befürchten zu gehen.

  48. Das Unglück ist ebenso wie der Ruhm imstande, Energien zu wecken.

    Maurice Barrès

  49. Wer nicht die Kraft hat, sich selbst zu vollenden, kann auch anderen keine dauernde Hilfe bringen.

    Prentice Mulford

  50. Um der großen Kraft teilhaftig zu werden, muss ein Mensch ruhen, sobald er das Bedürfnis danach empfindet - sei es um Mittag oder Mitternacht.

    Prentice Mulford

  51. Ruhiges Erwarten des Erfolges ist überhaupt die beste, fruchtbarste Art, seine Gedankenkraft anzulegen.

    Prentice Mulford

  52. Wer eine gute Sache, die er den Menschen anbietet, selbst niedrig einschätzt, der sendet eine Kraft von sich, die auch andere seine gute Sache missachten lehrt.

    Prentice Mulford

  53. Wer zehn Sekunden lang sich etwas vorstellt das einem anderen Freude bringen soll, hat eine Kraft in Bewegung gesetzt, um etwas von dieser Freude auch auf sich herabzuziehen.

    Prentice Mulford

  54. Auch große Kraft wird schwach unter dem Gegendruck von noch größerer Kraft, und dem Zwang des Unvermeidlichen muss alles erliegen.

    Francesco Petrarca

  55. Durch Anerkennung und Aufmunterung kann man in einem Menschen die besten Kräfte mobilisieren

    Charles M. Schwab

  56. Glück ist das mächtigste Stärkungsmittel.

    Herbert Spencer

  57. Geist ist Mut zum Leben, wo man ihn nicht für möglich halten sollte.

    Ferdinand Ebner

  58. Es lehren alte wie neue Erfahrungen, dass man mit größerer Sicherheit sein Ziel erreicht, wenn man die Energie mit der größeren Klugheit verbindet.

    Camillo Benso Graf von Cavour

  59. Jede gelungene Revolution führt zu einer Stärkung der staatlichen Macht.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  60. Die Liebe gibt uns Kraft, jedes Opfer darzubringen, aber nicht, jedes anzunehmen.

    Joszef Freiherr von Eötvös