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Sprüche über Kinder

287 Sprüche — Seite 2

In Kindern erscheint das Leben noch einmal als Anfang, Möglichkeit und unverbrauchter Blick auf die Welt. Sie bringen Leichtigkeit, Unmittelbarkeit und Wahrhaftigkeit mit sich und entlarven oft durch ihre bloße Gegenwart die Übertreibungen der Erwachsenen. Deshalb berührt dieses Thema Hoffnung, Verantwortung und Staunen zugleich.

Ihr Wert liegt nicht nur in dem, was aus ihnen werden soll, sondern in dem, was sie schon sind. Kinder erinnern an Vertrauen, Lernfreude und Schutzbedürftigkeit und machen sichtbar, wie entscheidend Fürsorge und Vorbild für jedes Wachsen sind.

  1. Kinder müssen mit großen Leuten viel Nachsicht haben.

    Antoine de Saint-Exupéry

  2. Was der Vater schwieg, das kommt im Sohne zum Reden, und oft fand ich den Sohn als des Vaters entblößtes Geheimnis.

    Friedrich Nietzsche

  3. Die Eltern wollen nie der Kinder Fehler erkennen.

    Konfuzius

  4. Die Familie ist ein steuerlich begünstigter Kleinbetrieb zur Fertigung von Steuerzahlern.

    Friedrich von Schlegel

  5. Die Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit.

    Peter Rosegger

  6. Die Hälfte des Lebens verbringt der Mensch damit, die falschen Vorstellungen seiner Vorfahren loszuwerden; die andere damit, seinen Kindern falsche Ansichten beizubringen.

    Winston Churchill

  7. Kinder sind Rätsel von Gott und schwerer als alle zu lösen, aber der Liebe gelingt's, wenn sie sich selber bezwingt.

    Christian Friedrich Hebbel

  8. Kinder sind Engel, deren Flügel schwinden, während ihre Füße wachsen

  9. Wenn du ein Kind hast, dann wird auch aus dir wieder eins werden.

  10. Ideen sind wie Kinder: Die eigenen liebt man am meisten.

  11. Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder!

    Bertha Freifrau von Suttner

  12. Die Kinder sind das Gewissen der Eltern

    Theodor Toeche-Mittler

  13. Die Mutter ist die erste Quelle der Liebe. Von da an ist Lieben lernen das, wozu die Menschen die meiste Zeit brauchen.

    Albert Camus

  14. Die Hand, die die Wiege bewegt, bewegt die Welt.

  15. Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  16. Es gibt nur eine ganz selbstlose, ganz reine, ganz göttliche Liebe, und das ist die der Mutter für ihr Kind.

    Georg Ebers

  17. Solange wird die Liebe dauern, solang ein Mutterherz noch schlägt.

    Albert Traeger

  18. Die meisten Menschen, die früh alt werden, sind es immer gewesen. Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderseelen bei alten Menschen gibt.

    Carl Ludwig Schleich

  19. Die Liebe des Vaters kommt aber der der Kinder zuvor.

    Nikolaus von Kues

  20. Mit dem Dressieren ist es noch nicht ausgerichtet, sondern es kommt vorzüglich darauf an, dass Kinder denken lernen.

    Immanuel Kant

  21. Der Grundton in der Harmonie der Häuslichkeit muß immer das Kindergeschrei sein, sonst geht die wichtigste Stimme ab.

    Johann Nepomuk Nestroy

  22. Meine Kunst ist mein Weib, mehr als genug, denn sie hat mich zeitlebens gequält. Und meine Kinder sind die Werke, die ich hinterlasse. Sollten sie auch nicht viel taugen, so werden sie doch eine Weile …

    Michelangelo

  23. Kinder findet man nicht auf dem Mist.

  24. Wenn Kinder kacken wollen wie große Leute, so knacken ihnen die Ärsche.

  25. Ein Kind ist uns geboren, lebendig und geliebt, die Welt ist nicht verloren, solang es Kinder gibt.

  26. Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen

    Augustinus

  27. Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: Je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie

    Christian Morgenstern

  28. Kinder, junge Leute und Verrückte fürchten den Tod nicht. Es wäre doch eine Schande, wenn uns die Vernunft nicht dasselbe verschaffen könnte.

    Seneca

  29. In jedem Kinde liegt eine wunderbare Tiefe.

    Robert Schumann

  30. Wie wenig braucht es, Kinder glücklich zu machen.

    Mutter Theresa

  31. Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde -, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.

    Christian Morgenstern

  32. Das erste Schuljahr fängt nun an, bald siehst Du, was man lernen kann. Rechnen,Schreiben,dies und das, mit Neugier wird`s ein Riesenspaß! Dann noch Fleiss,ein bischen Zeit, und schon bist Du blit …

  33. Diese Kinder sind Edelsteine, die auf der Straße liegen. Sie müssen nur aufgehoben werden, und schon leuchten sie.

    Don Bosco

  34. Das Band der Liebe hält noch besser als das Band, das die Natur so stark um Eltern und Kinder geschlungen hat.

    Bernhard von Clairvaux

  35. Erst wenn man selbst Kinder hat, erkennt man der eigenen Eltern Güte.

  36. Wer Söhne hat, bleibt nicht lange arm. Wer keine Söhne hat, bleibt nicht ewig reich.

  37. Mit Kindern zusammen zu sein ist Balsam für die Seele.

    Fjodor M. Dostojewski

  38. Ist die Jugend euch entschwunden, kehrt sie euch erneut zurück, wenn ihr Eltern treu verbunden, sonnt euch in der Kinder Glück.

    Daniel Sanders

  39. Kinder sind wie Blumen. Man muss sich zu ihnen nieder beugen, wenn man sie erkennen will.

    Friedrich Fröbel

  40. Den Vater kennt man an dem Kind, den Herrn an seinem Hausgesind.

  41. Wer kein Kind hat, hat kein Licht in den Augen.

  42. Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht. Denn ihnen gehört das Königreich Gottes.

  43. Die vornehmste und ehrenvollste Aufgabe, die uns Leben auferlegt, ist das Heranziehen der nächsten Generation.

  44. Die Menschen fürchten den Tod, wie Kinder sich fürchten, im Dunkeln zu gehen

    Francis Bacon

  45. Wenn Kinder und Narren zu Markte gehen, lösen die Krämer Geld.

  46. Man fragt die Kinder groß nicht, was sie klein getragen haben.

  47. Kinder sind nicht nur Gegenstand der Erziehung, es sind himmlische Wegweiser, Muster, Engelsbilder des unverdorbenen Menschentums und einer heiligen Natur in uns.

    Bogumil Goltz

  48. Am meisten wird ein kleines Kind geliebt, bis es heranwächst, ein krankes Kind, bis es gesund ist, und ein abwesendes Kind, bis es heimkommt.

  49. Erziehen ist vor allem Sache des Herzens.

    Don Bosco

  50. Dir soll die Zukunft Blüten tragen, in allen Farben leuchtend schön. Viel Freude soll an allen Tagen hell über deinem Leben stehn.

  51. Das erste, was Kinder in der Schule lernen, ist, dass andere Kinder mehr Taschengeld bekommen als sie.

  52. Kinder sind das einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss.

  53. Der Umgang mit Kindern ist gesund für die Seele.

    Fjodor M. Dostojewski

  54. Der Winter ist den Kindern hold, die jüngsten sind's gewohnt. Ein Engel kommt, die Flüglein Gold, der gute Kinder lohnt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  55. Zu dem, "was einer hat", rechnete ich Frau und Kinder nicht, da er von diesen vielmehr gehabt wird.

    Arthur Schopenhauer

  56. Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  57. Niemand der Kinder hat, braucht alt zu werden, wenn er nicht will. Er braucht nur an ihnen jung zu bleiben.

    Johannes von Müller

  58. Was einer daheim hat, das braucht er nicht aussen zu suchen.

  59. Bist du alt, so gehorche deinen Kindern!

  60. Das Problem unserer Kinder ist, dass sie ihre Eltern erst in einem Alter bekommen, in dem es kaum noch Hoffnung gibt, sie noch ändern zu können.