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Sprüche über Kinder

287 Sprüche — Seite 5

In Kindern erscheint das Leben noch einmal als Anfang, Möglichkeit und unverbrauchter Blick auf die Welt. Sie bringen Leichtigkeit, Unmittelbarkeit und Wahrhaftigkeit mit sich und entlarven oft durch ihre bloße Gegenwart die Übertreibungen der Erwachsenen. Deshalb berührt dieses Thema Hoffnung, Verantwortung und Staunen zugleich.

Ihr Wert liegt nicht nur in dem, was aus ihnen werden soll, sondern in dem, was sie schon sind. Kinder erinnern an Vertrauen, Lernfreude und Schutzbedürftigkeit und machen sichtbar, wie entscheidend Fürsorge und Vorbild für jedes Wachsen sind.

  1. Fremde Kinder werden wohl erzogen.

  2. Wären Kinder nicht lieb, wer möchte sie ziehen?

  3. Böse Kinder machen den Vater fromm.

  4. Kinder schöpft man nicht aus dem Brunnen.

  5. Kinder leckt man nicht aus Schnee.

  6. Kinder wachsen keinem an den Fersen.

  7. Kinder sind einem nicht am Schienbein gewachsen.

  8. Kinder und Bienenstöcke nehmen bald ab, bald zu.

  9. Wenn Kinder wohl schreien, so leben sie lange.

  10. Oft essen die Eltern Holzäpfel, davon den Kindern die Zähne stumpf werden.

  11. Läuse und Kinder geraten alle Jahr.

  12. Liebe macht Löffelholz aus manchem jungen Knaben stolz.

  13. Die Metzger sagen, es ist nichts mehr mit den Bauern zu machen, seit sie in der Bibel lesen und die Kinder selbst machen.

  14. Wie viele Kinder wachsen so auf, gut gepflegt, gut versorgt und gefüttert, alle schön regelmäßig, nur keine Gefühle, nur keine Weichheit und kein Überschwang.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  15. Man könnt' erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muß.

    Immanuel Kant

  17. Schulet Kinder durch Kinder!

    Jean Paul

  18. Sprichst du zu Müttern, so reden sie alsbald von ihren Kindern.

  19. Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen

    John Locke

  20. Das deutsche Volk hat nun mal beschlossen, weniger Kinder zu zeugen. Das ist eine Sache, die mir nicht einmal die Sozialdemokraten anhängen können.

    Helmut Kohl

  21. Halte die Spiele der Kinder heilig und störe sie nicht. Denn in ihnen ist weder Torheit noch Müßiggang.

    Frank Wedekind

  22. Ein Land mit Kindern ist ein Land mit Zukunft. Kindern Leben zu schenken, sie groß zu ziehen, ist dem Tun des Försters vergleichbar, der einen Baum pflanzt und weiß: Wenn dieser Baum Schatten spende …

    Helmut Kohl

  23. Weibern und Jungfrauen war ausgehen nie so gut, daheim bleiben war besser.

  24. Ist die Decke über den Kopf, so sind die Eheleute gleich reich

  25. Der erste am Herd setzt seinen Topf, wohin er will

  26. Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann es uns genügen, dass sie nur in unsere Fußstapfen treten.

    Friedrich Schleiermacher

  27. Es gibt nur e i n e böse Frau auf der Welt, aber jeder glaubt, e r habe sie.

  28. Bestätigung ist für Kinder Lebenselixier und für Erwachsene Balsam.

    Else Pannek

  29. Wenn Eltern sich verletzend streiten, verletzen sie auch ihre Kinder.

    Else Pannek

  30. Darum liebe ich die Kinder, weil sie die Welt und sich selbst noch im schönen Zauberspiegel ihrer Phantasie sehen.

    Theodor Storm

  31. Man kann viel von Kindern lernen. Zum Beispiel, wieviel Geduld man hat.

    Franklin P. Jones

  32. Die ersten Kinder sind junge Falken, die letzten junge Raben.

  33. Ich habe oft gedacht, wie traurig diese Welt ohne Kinder wäre, und wie unmenschlich ohne die Alten.

    Samuel Taylor Coleridge

  34. Liebste Mama, du warst ein gutes Beispiel mir zu zeigen, dass in einer jeden Frau auch eine gute Mama steckt. Ich hoffe meine Kinder entdecken das gleiche in mir, ich danke dir dafür.

  35. Mütter tragen ihre Kinder durch den Morgen. Kinder sollen ihre Mütter durch den Abend tragen.

  36. Gute Taten sind oft nur Kinder der Reue.

    Peter Sirius

  37. Freude hat keine Familie, aber Leiden hat Frau und Kinder

  38. Wir bleiben immer Kinder, und so klug wir auch werden mögen, wir behalten immer die Lust, mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe

  39. Ein großer Mensch ist derjenige, der sein Kinderherz nicht verliert.

    James Legge

  40. Kinder zerstreuen mit einer Gabel, was die Eltern mit einer Harke zusammengescharrt haben.

  41. Es gibt kaum ein besseres Erkennungszeichen für Menschen als ihr Verhalten zu Kindern.

    Heinrich Lhotzky

  42. Niemals sollte man irgendein Spiel, das Kinder sich ausgedacht haben, verachten oder belachen, sondern ihnen immer vollen Ernst entgegenbringen. Bedenke doch, sie sind Erfinder! Sie bekunden sich in i …

    Heinrich Lhotzky

  43. Wir erforschen uns drei Wochen lang, lieben uns drei Monate lang, dulden einander dreißig Jahre lang - und dann fangen die Kinder wieder von vorne an.

    Hippolyte Taine

  44. Durch die Eltern spricht die Natur zuerst zu den Kindern. Wehe den armen Geschöpfen, wenn diese erste Sprache kalt und lieblos ist!

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  45. In der Kindheit zeigt sich des Menschen künftiges Wesen, so wie der Morgen anzeigt, wie der Tag werden wird.

    William Wordsworth

  46. Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.

    Kuno Fischer

  47. Wie die Quelle, so der Bach; wie die Eltern, so die Kinder!

    Joachim Heinrich Campe