gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Charakter

487 Sprüche — Seite 3

Woran ein Mensch im Innersten zu erkennen ist, offenbart sich selten in glatten Worten, sondern in Haltung, Verhalten und Beständigkeit. Charakter meint jene innere Form, die Entscheidungen prägt und auch dort trägt, wo Vorteil, Angst oder Druck anderes nahelegen. Darum zählt dieses Thema zu den ernstesten Fragen des Menschlichen.

Seine Bewährung geschieht vor allem in Grenzsituationen, nicht im bequemen Einverständnis mit sich selbst. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Mut, Wahrhaftigkeit und Selbstbeherrschung zusammengehören und warum guter Charakter erst dort sichtbar wird, wo etwas auf dem Spiel steht.

  1. Es ist eben nichts Seltenes, dass einer seine Ehre für ein Ehrenzeichen verkauft.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  2. Gutmütigkeit ist eine alltägliche Eigenschaft. Güte die höchste Tugend.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Es ist cool seine Umwelt mit Charakter zu verblüffen.

    Else Pannek

  4. In jedem Menschen steckt ein Wespennest

  5. Versuchen wir, das Beste eines jeden Menschen zu erkennen, den Andren im bestmöglichen Licht zu sehen. Diese Einstellung erzeugt sofort ein Gefühl der Nähe, eine Art Geneigtheit, eine Verbindung …

    Dalai Lama

  6. Gebildete und erfahrene Männer sind stets die nachsichtigsten und duldsamsten, während unwissende und engherzige Personen nachtragen und keine Rücksicht kennen.

    Samuel Smiles

  7. Wer den Menschen verachtet, ist kein großer Mensch.

    Marquis de Vauvenargues

  8. Man sagt wohl: Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten. Ich aber sage: Was ein Mastbaum werden will, streckt sich früh.

    Otto von Bismarck

  9. Ein Mensch mit sanftem Charakter macht sich selbst und andere glücklich.

  10. Nur der Mensch, der wahrhaft mit sich selbst ist, vermag es auch gegen andere zu sein.

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  11. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  12. Rücksichtslosigkeit des Denkens ist oft das Zeichen einer unfriedlichen inneren Gesinnung, welche Betäubung begehrt.

    Friedrich Nietzsche

  13. Es gibt zweierlei Frauen in der Welt, solche, die ein Herz haben, und diese lieben einen, dann solche, die kein Herz haben, und diese lieben hundert.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  14. Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.

    Antiphon

  15. Zwischen einzelnen Frauen sind feinere Unterschiede als zwischen einzelnen Männern. Es gibt keine zwei Frauen von gleichem Charakter, während man Männer scharenweise über einen Leisten schlagen kann.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  16. Nur dem nützt das Lob, der den Tadel zu schätzen versteht.

    Robert Schumann

  17. Das Gewissen spricht, aber der Eigennutz schreit.

    Jean Antoine Petit-Senn

  18. Geld hat nicht nur kein Herz, sondern auch keine Ehre und kein Gedächtnis. Geld wird von selbst ehrenwert, wenn man es eine Zeitlang in Besitz hat.

    John Steinbeck

  19. Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.

    John Steinbeck

  20. Bildung jeder Art hat doppelten Wert, einmal als Wissen, dann als Charaktererziehung.

    Herbert Spencer

  21. Man kann einen starken, edlen Charakter, so wie den Diamanten, oft an einem einzigen Strahle erkennen, der von ihm ausgeht, und das leuchtende Feuer lässt dem verständigen Auge dann keinen Zweifel meh …

    Paul Keller

  22. Nicht jeder erbitterte Kleinbürger könnte ein Hitler werden, aber ein Stückchen Hitler steckt in jedem von ihnen.

    Leo Trotzki

  23. Zum Handeln gehört wesentlich Charakter, und ein Mensch von Charakter ist ein anständiger Mensch, der als solcher bestimmte Ziele vor Augen hat und diese mit Festigkeit verfolgt.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  24. Nur ein großer Geist wagt es, einfach im Stil zu sein.

    Stendhal

  25. Des Menschen Glück ist nicht an seine Kraft, sondern an seine Laune geknüpft.

    Christian Friedrich Hebbel

  26. Ungerechtfertigtes Lob kann Schwache gefährden, ungerechter Tadel auch Starke vom rechten Weg ableiten.

    Georg Ebers

  27. Charakter - das ist eine Zeitfrage.

    Bertolt Brecht

  28. Sage dir immer: ich kann noch so einsam, an allen Orten glücklich sein; denn glücklich ist, wer sich selbst ein glückliches Los bereitet, dies ist gute Gemütsstimmung, gute Neigungen, gute Handl …

    Mark Aurel

  29. Achtbare Menschen entschuldigen die Tatsache, dass sie ihr Wort gebrochen haben, nicht damit, dass sie auf ihre Nachbarn weisen, die dasselbe getan haben.

    Sir Arthur Conan Doyle

  30. So schlecht ein Mann auch über die Frauen denken mag, es gibt doch keine Frau, die über diesen Gegenstand nicht noch schlechter dächte als er.

    Nicolas Chamfort

  31. Über der Pforte der antiken Welt stand geschrieben: Erkenne Dich selbst. Über der Pforte unserer neuen Welt sollte geschrieben stehen: Sei du selbst!

    Oscar Wilde

  32. Behüte uns Gott vor den schlimmsten Menschen, die es gibt, den Korrekten.

    Paul de Lagarde

  33. Zwischen Gelingen und Mißlingen, in Streit, Anstrengung und Sieg bildet sich der Charakter.

    Leopold von Ranke

  34. Der Geduldige hat allen Reichtum der Welt.

  35. Der Charakter einer Frau zeigt sich nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet.

    Rosa Luxemburg

  36. Es ist mir nie gelungen zu verstehen, wie ein verstandesbegabter Mensch aus der Ausübung von Macht über andere sein Glück beziehen kann.

    Thomas Jefferson

  37. Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.

    Albert Schweitzer

  38. Ich habe noch nie einen hinterlistigen Menschen mit einem treuen Hund kennengelernt.

    James Gardner

  39. Starke Charaktere zeichnen sich durchaus nicht allein durch Intelligenz aus, sondern bauen auch auf untrüglichen Instinkt.

    Christa Schyboll

  40. Beim Kegeln kommt der ganze Mensch zum Vorschein.

    Franz Kafka

  41. Ein Charakter ist mehr wert als ein Talent.

  42. Aus der Art, wie das Kind spielt, kann man erahnen, wie es als Erwachsener seine Lebensaufgabe ergreifen wird

    Rudolf Steiner

  43. Armut mit Anstand zu tragen, ist ein Zeichen von Selbstbeherrschung

    Demokrit

  44. Ein Mann ist stark, wenn er sich seine Schwäche eingesteht.

    Honoré de Balzac

  45. Leicht ist es zu geben, aber nur große Menschen haben den Mut Freundlichkeit und Großzügigkeit anzunehmen.

    John Steinbeck

  46. Lob macht gute Menschen besser und schlechte schlechter.

    Thomas Fuller

  47. Wenn Du auf eine vollkommene Gemeinde wartest, musst Du warten, bis Du in den Himmel kommst; und wenn Du doch eine vollkommene Gemeinschaft auf der Erde finden könntest, würde sie Dich sicherlich nich …

    Charles Haddon Spurgeon

  48. Der Charakter ist weiter nichts als eine langwierige Gewohnheit.

    Plutarch

  49. Was der Löwe nicht kann, das kann der Fuchs.

  50. Vielleicht verdirbt Geld tatsächlich den Charakter. Auf keinen Fall aber macht ein Mangel an Geld ihn besser.

    John Steinbeck

  51. Takt und Würde lehrt das eigene Herz, nicht der Tanzmeister

    Fjodor M. Dostojewski

  52. Reinlichkeit kommt gleich nach der Gottseligkeit, aber es gibt Leute, die auch die Gottseligkeit unausstehlich machen.

    Charles John Huffam Dickens

  53. Je besser wir sind, desto besser werden die Menschen um uns her.

    Richard Rothe

  54. Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen und gelten zu lassen, muss man eigenen haben.

    Arthur Schopenhauer

  55. Es liegt wenig daran, wie man geboren werde; aber es ist viel daran gelegen, wie man sterbe.

    Christina I. von Schweden

  56. Die Talente der Menschen sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede

    Theodor Fontane

  57. Ein Mensch ist buchstäblich das, was er denkt, sein Charakter ist die gesamte Summe all seiner bisherigen Gedanken.

    James Allen

  58. Der Charakter ist die Quelle des Lebens, aus der die einzelnen Handlungen fließen.

    Zenon von Kition

  59. Jeder Mensch hat auch seine moralische backside, die er nicht ohne Not zeigt und die er solange wie möglich mit den Hosen des Anstandes zudeckt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  60. Der edle Mensch hilft anderen, das Gute in ihnen zur Reife zu bringen, nicht das Schlechte.