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Sprüche über Chance

775 Sprüche — Seite 7

Im Wort Chance steckt etwas, das Gelegenheit allein nicht sagt: die Möglichkeit eines anderen Weges, eines Neubeginns, einer Wende zum Besseren. Sie erscheint nicht immer dort, wo erwartet, und sie tröstet nicht, wenn sie ungenutzt bleibt – aber sie öffnet, wenn sie ergriffen wird, Räume, die vorher nicht denkbar schienen.

Ihre stärkste Form liegt oft nicht im großen Umbruch, sondern in jenem einen Moment, in dem ein Mensch erkennt: Jetzt. Die Sprüche zu diesem Thema handeln von Mut, Wandel und jener inneren Bereitschaft, die nötig ist, damit aus einer bloßen Möglichkeit tatsächlich ein neuer Anfang werden kann.

  1. Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.

    Platon

  2. Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.

    Immanuel Kant

  3. Um jemanden leichter vergeben zu können, muss man eine kleine Sünde gegen ihn begehen, damit er auch etwas zu vergeben habe.

    Christian Friedrich Hebbel

  4. Es gibt nichts, das ich mir nicht vergeben könnte, und nichts, das ich nicht überwinden möchte.

    Christian Morgenstern

  5. Die meisten Menschen sind in dem Maße glücklich, wie sie es sich selbst gestatten.

    Abraham Lincoln

  6. Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich

    Seneca

  8. Glück lässt sich finden, behalten ist die Kunst

    Epikur

  9. Schicksal ist nie eine Frage der Chance sondern eine Frage der Wahl.

    Isaac Newton

  10. Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse

    Leo Tolstoi

  11. Auch der dickste Eiszapfen hat auf Dauer keine Chance gegen die Sonne.

  12. Ich brauche die Menschen nur einen Augenblick zu hintergehen, und meine Feinde liegen zu meinen Füßen.

    Jean-Jacques Rousseau

  13. Sieht ein Amtsdiener Geld, gleicht er einer Fliege, die Blut gerochen hat.

  14. Ein Mann, der hartnäckig allein bleibt, macht sich zu einer dauernden öffentlichen Versuchung.

    Oscar Wilde

  15. Der Mensch hat die Gabe, aus jedem Ort ein Paradies zu machen.

  16. Die unbekannten Wege sind die Geschenke des Lebens.

  17. Oft ist ein guter Tod der beste Lebenslauf.

    Johann Christian Günther

  18. Es gibt ein Bleiben im Gehen, ein Gewinnen im Verlieren, im Ende einen Neuanfang.

  19. Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selbst macht

    Immanuel Kant

  20. Wir selbst tragen Verantwortung für unser Schicksal. Wir können unser eigener Segen sein oder unser eigenes Unheil

  21. Ich bin offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was, wie ich meine, niemals ratsam ist

    Oscar Wilde

  22. Wenn du etwas lieb hast, lass es frei. Kommt es zurück, ist es dein. Kommt es nicht zurück, hast du es nie besessen!

  23. Wir brauchen nicht so fortzuleben wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden zu neuem Leben ein.

    Christian Morgenstern

  24. Man muss sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man zur Verfügung hat

    Theodor Storm

  25. Der Zärtlichkeit des Augenblicks nicht ausweichen, ihr fröhlich begegnen und glücklich mit ihr umgehen

  26. Es blühen Geist und Phantasie, jedoch das Fleisch bleibt schwach. In uns allen schlummert ein Genie, nur wird das Biest nicht wach!

  27. Das Überraschende macht Glück.

    Friedrich von Schiller

  28. Man muss die erste Chance nutzen, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Eine zweite gibt es meistens nicht.

  29. Dein Vergangenes ist ein Traum, und dein Künftiges ist ein Wind. Hasche den Augenblick, der ist zwischen den beiden, die nicht sind.

    Friedrich Rückert

  30. Wer von seinem Vater einen Hügel geerbt hat, sollte ihn erklimmen.

  31. Die Zukunft ist als Raum der Möglichkeiten der Raum unserer Freiheit.

    Karl Theodor Jaspers

  32. Die meisten jagen so sehr dem Genusse nach, dass sie an ihm vorbeilaufen.

    Sören Kierkegaard

  33. Viele suchen ihr Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopf tragen.

    Nikolaus Lenau

  34. Der Mensch hat das Potential, Meister seiner selbst zu sein.

  35. Wenn du weise bist, lebe wie du kannst, wenn du nicht so leben kannst, wie du willst.

    Baltasar Gracián y Morales

  36. Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.

    Charles Haddon Spurgeon

  37. Manchmal muss man gehen, um sich nicht zu entfernen.

    Christa Schyboll

  38. Jeder Mensch ist dazu bestimmt, ein Erfolg zu sein. Und die Welt ist dazu bestimmt, dessen Erfolg zu ermöglichen

  39. Nie stille steht die Zeit, der Augenblick entschwebt, und den du nicht benutzt, den hast du nicht gelebt

    Friedrich Rückert

  40. Der Pessimist sieht in jeder Chance eine Bedrohung. Der Optimist in jeder Bedrohung eine Chance.

  41. Das wahre Ziel ist nicht, die äußerste Grenze zu erreichen, sondern eine Vollendung, die grenzenlos ist.

    Rabindranath Tagore

  42. Wenn man wo fremd ist, soll man zunächst einmal anklopfen

  43. Jeder Krieg ist eine Reifeprüfung für die Generäle, aber ein Armutszeugnis für die Staatsmänner.

    George Bernard Shaw

  44. Selbstverwirklichung: mit sich ins reine kommen

  45. Jeder nach seinem Sinn wählt seiner Freuden Ort: der Rosenkäfer hier, und der Mistkäfer dort.

    Friedrich Rückert

  46. Wir hören viel, aber wir hören erst eigentlich, wenn wir die wirren Stimmen haben sterben lassen, und nur noch eine spricht. Wir sehen viel, doch wir sehen erst eigentlich, wenn wir die wirren Lich …

    Eckhart von Hochheim

  47. Die Freundschaft ist die heiligste der Gaben; nichts Heiligeres konnt uns ein Gott verleihn, sie würzt die Freud und mildert jede Pein, und einen Freund kann jeder haben, der selbst versteht, ein …

    Christoph A. Tiedge

  48. Wer die Freundschaft und die Liebe nie gesucht mit heißem Triebe, ist ein zehnmal ärmerer Tor als wie der, der sie verlor.

  49. Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

    Jean Anouilh

  50. Es ließe sich alles trefflich schlichten, könnte man die Sachen zweimal verrichten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  51. Zum Glück gibts nur zwei Wege; entweder sich so hoch erheben, dass einem die Welt kleinwinzig erscheint, oder sich niederlassen in eine tiefe Furche, wo einem jeder Grashalm als etwas Grosses ersc …

    Johann Nepomuk Nestroy

  52. In jedem Menschen stecken unzählige Möglichkeiten. Es wäre schade, sie brachliegen zu lassen.

    Rainer Haak

  53. Es ist wichtiger, die Möglichkeiten des Lebens im Auge zu haben als die Gefahren.

    Rainer Haak

  54. Mancher wär gern größer, als er ist, er reckt sich und streckt sich - vergeblich. Erst wenn er sein Kleinsein annimmt, ist ein Wachstum wieder möglich.

  55. Das neue Jahr steht mit seinen Forderungen vor uns; und gehen wir auch gebeugt hinein, so gehen wir doch auch nicht ganz mit leeren Händen unseren Weg

    Sören Kierkegaard

  56. Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.

    Georg Christoph Lichtenberg

  57. Eines ist so wichtig wie's andere: rechtzeitig zufassen und rechtzeitig loslassen können.

    Nikolaus von Kues

  58. Die Welt ist voll von kleinen Freuden, die Kunst besteht nur darin, sie zu sehen, ein Auge dafür zu haben.

  59. Teilnehmen ist wichtiger als siegen.

    Pierre Baron de Coubertin

  60. Wer das Schwerere oder Grössere bewirken kann, kann auch das Geringere bewirken.

    René Descartes