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Sprüche über Chance

775 Sprüche — Seite 12

Im Wort Chance steckt etwas, das Gelegenheit allein nicht sagt: die Möglichkeit eines anderen Weges, eines Neubeginns, einer Wende zum Besseren. Sie erscheint nicht immer dort, wo erwartet, und sie tröstet nicht, wenn sie ungenutzt bleibt – aber sie öffnet, wenn sie ergriffen wird, Räume, die vorher nicht denkbar schienen.

Ihre stärkste Form liegt oft nicht im großen Umbruch, sondern in jenem einen Moment, in dem ein Mensch erkennt: Jetzt. Die Sprüche zu diesem Thema handeln von Mut, Wandel und jener inneren Bereitschaft, die nötig ist, damit aus einer bloßen Möglichkeit tatsächlich ein neuer Anfang werden kann.

  1. Man kann alles, was man will, sobald man nichts will, als was man kann

    Christoph Martin Wieland

  2. Eine Idee, die nicht verwirklicht wird, ist nur eine Idee.

    Else Pannek

  3. Sich der eigenen Leere zu stellen, kann ein Anfang sein.

    Else Pannek

  4. Wünsche in die Realität umzusetzen, ist die Herausforderung, an der alles scheitert oder zu einem großen Abenteuer wird.

    Else Pannek

  5. Auf einem Boden voll ungetaner Dinge hat Neues keinen Platz zum Wachsen.

    Else Pannek

  6. Schwierigkeiten beim Namen zu nennen, verleiht ihnen Gestalt — lässt sie begreifen, macht sie greifbar.

    Else Pannek

  7. Wer Pflanzen wachsen lässt, der hat auch Schmetterlinge.

    Else Pannek

  8. Jede Bedrängnis ist nur ein Engpass zu einer Weite.

    Johannes Peter Müller

  9. Wolken ziehen auf, von Zeit zu Zeit - sie bringen die Chance, ein wenig auszuruhen von der Betrachtung des Mondes.

    Matsuo Bashō

  10. Im bloßen Wünschen bleiben Narren untätig. Wo aber ein Wille ist, findet die Weisheit ihren Weg.

    George Crabbe

  11. Worte sind wie die Kleider der Gedanken wenige Schriftsteller aber wissen ihre Gedanken zu kleiden

    Gottlieb Moritz Saphir

  12. In Träumen, Spiegeln und Wasser trifft man den Himmel und die Erde.

  13. Manchmal ist die richtige Frage das bessere Argument

    Rainer Karius

  14. Viele Tränen sind Perlen, die nicht gehoben wurden.

    Peter Sirius

  15. Wozu hätten die Leute ihre Narrheiten, wenn es nicht gescheite Leute gäbe, die davon profitieren?

    Johann Peter Hebel

  16. Beharrlichkeit ist ein Hauptelement des Erfolgs. Wer lange genug an die Pforten schlägt, wird jemanden zu wecken vermögen.

    Henry Wadsworth Longfellow

  17. Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze

    Heraklit von Ephesos

  18. Eine gute Gelegenheit ist schwer erlangt und leicht versäumt.

  19. Jede Stunde ist ein Baustein für die Zukunft.

  20. Eine Gemeinschaft ist wie ein Schiff - jeder sollte bereit sein, das Ruder zu übernehmen.

    Henrik Johan Ibsen

  21. Was Du heute erdenkst und nicht verwerten kannst, mag morgen den Erdball aus den Angeln heben.

    Max von Eyth

  22. Wer alles weiß zu tragen, darf auch alles wagen

    Marquis de Vauvenargues

  23. Die Entfernung ist unwichtig. Nur der erste Schritt ist wichtig.

    Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

  24. Wer niemals träumt, verschläft sein schönstes Leben

    Friedrich Rückert

  25. Kämpft der Sperling einmal, dann fürchtet er auch den Menschen nicht.

  26. Sei dir deiner Kräfte, Bedürfnisse und Möglichkeiten bewusst, dann wirst du auf dem Weg, den du beschreitest, einen Gefährten haben.

  27. Man muss viele Steine werfen, damit wenigstens ein Stein trifft.

  28. Wer mit Mühe den Gipfel gewann, der hat auch die Welt zu Füßen.

    Victor Blüthgen

  29. Lasset uns mit mutigem, fröhlichem Herzen auch mitten unter der Wolke arbeiten, denn wir arbeiten zu einer großen Zukunft.

    Johann Gottfried Herder

  30. In einem Schafstall kann ein Kalb König sein.

    Charles-Louis de Montesquieu

  31. In schnellem Wasser ist gut Fische fangen

  32. Nicht jede Zeit findet ihren großen Mann, und nicht große Fähigkeit findet ihre Zeit

    Jacob Christoph Burckhardt

  33. Es gibt keinen Augenblick in unserem Leben, in dem wir nicht einen neuen Weg einschlagen könnten

    Charles de Foucauld

  34. Der Ausgangspunkt für die großartigsten Unternehmungen liegt oft in kaum wahrnehmbaren Gelegenheiten

    Demosthenes

  35. Wenn uns etwas aus dem gewohnten Geleise wirft, bilden wir uns ein, alles sei verloren, dabei fängt etwa Neues, Gutes an.

    Leo Tolstoi

  36. Stelle deine Bedingungen beim Pflügen, statt im Augenblick der Ernte zu feilschen.

  37. Eine kontrollierte Offensive sorgt auch im Verkauf für deutlich weniger Eigentore

    Rainer Karius

  38. Ist das neue Argument todsicher, hätte man mit dem alten Argument vielleicht ein wenig länger leben können

    Christa Schyboll

  39. Wer es schafft, ein Problem zu durchschreiten, ohne auf der Schwelle der Lösung festzukleben, öffnet neue Türen für die Entwicklung der dazugehörigen theoretischen Grundlagen

    Christa Schyboll

  40. Weil die meisten Leute noch immer die falschen Dinge glauben, warten die richtigen Ereignisse noch immer auf ihren Kopfsprung ins Leben.

    Christa Schyboll

  41. Der beste Master-Abschluss garantiert noch lange keinen Karrieresprung, sofern eine Barriere aus fataler mentaler Trägheit im Vorstellungsgespräch dominant hervorprescht.

    Christa Schyboll

  42. Erst wenn man so gut ist, wie sein Meister, hat man eine Chance, besser zu werden.

    Nikolaus B. Enkelmann

  43. Anfangen kann jeder. Nur durch Weitermachen kommt man zum König. Vollender werden, nicht Anfänger bleiben

    Nikolaus B. Enkelmann

  44. Wir leben in einer Welt wachsender Gefahren, aber wir leben auch in einer Zeit wachsender Chancen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  45. Probleme geben uns die Chance, zu zeigen, wie tüchtig wir sind.

    Nikolaus B. Enkelmann

  46. Doch wie einen Zug im Brettspiel das Leben zu wiederholen das gibt es nicht.

    Antiphon

  47. Das Unglück ist ebenso wie der Ruhm imstande, Energien zu wecken.

    Maurice Barrès

  48. Es gibt keine Periode, da es zu spät wäre, umzulernen.

    Prentice Mulford

  49. Spielerisches Bauen von Luftschlössern ist die fruchtbare Erde, aus der die Saat der Wirklichkeit schwillt. Aus Luftschlössern entstehen die Paläste der Erde!

    Prentice Mulford

  50. Glaube ist das Samenkorn aller Wunder! Aber aus diesem Samen kann Böses wie Gutes sprießen.

    Prentice Mulford

  51. Jedes Menschen Glück schmiedet ihm sein Charakter.

    Cornelius Nepos

  52. Ein Weg wird erst dann ein Weg Wenn einer ihn geht

    Chuang-tzu

  53. Denn wie gäbe es einen Ersten, wenn ihm nicht ein Zweiter folgte?

    Francesco Petrarca

  54. Im Staat ist keiner überflüssig, so schlecht er sein mag von Natur, gebt ihm die rechte Stelle nur

    Karl Wilhelm Ramler

  55. Wir müssen das Leben lieben, schon der Arbeit wegen, die man darin entfalten kann.

  56. Die Weisheit ist in Allem; der sie sucht, dem kommt sie aus allem entgegen

    Carl Friedrich von Rumohr

  57. Es gibt nichts Törichteres im Leben als das Erfinden. Ich bin jetzt fünfunddreißig Jahre alt und habe der Welt noch nicht für fünfunddreißig Pfennige genützt.

    James Watt

  58. Liebt das, was ihr zum zweiten Mal nie wiedersehen werdet.

    Alfred de Vigny

  59. Macht bedeutet die Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht.

    Max Weber

  60. Jede Zeit hat ihre Künstler, die vorläufig unsterblich sind.

    Otto Weiss