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Sprüche über Ausdauer

456 Sprüche — Seite 3

Was Bestand haben soll, verlangt mehr als einen starken Anfang. Ausdauer ist die Fähigkeit, auch dann weiterzugehen, wenn Begeisterung nachlässt, Widerstände wachsen und das Ziel noch fern erscheint. Gerade deshalb ist sie weniger spektakulär als Mut und doch oft die eigentliche Kraft hinter jedem Gelingen.

Im langen Atem zeigt sich, ob Wille nur ein kurzer Impuls oder eine tragfähige Haltung ist. Die Sprüche zu diesem Thema rücken Beharrlichkeit in den Mittelpunkt und erinnern daran, dass viele große Wege nicht durch Tempo, sondern durch Standfestigkeit vollendet werden.

  1. Wenn wir wollen, dass es in der kleinsten Strohhütte wie in der ganzen Welt besser gehe, so müssen wir das, was wir dazu beitragen können, selbst tun.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  2. Der junge Weinstock gibt mehr Trauben, der alte aber gibt besseren Wein.

    Francis Bacon

  3. Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich!

    Angelus Silesius

  4. Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht einem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd zu genießen sucht, dass er seinen Mund immer voll davon behält.

    George Bernard Shaw

  5. Eine wissenschaftliche Entdeckung ist nie die Arbeit von nur einer Person.

    Louis Pasteur

  6. Wer keine Ausdauer hat bei Kleinigkeiten, dem misslingt der große Plan.

  7. Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen, aber nicht lange dort verweilen

    George Bernard Shaw

  8. Die erste Liebe, die ins Herz einzieht, ist die letzte, die aus dem Gedächtnis schwindet.

    Jean Antoine Petit-Senn

  9. Solange wird die Liebe dauern, solang ein Mutterherz noch schlägt.

    Albert Traeger

  10. Erfolg ist ein Gesetz der Serie, und Misserfolge sind Zwischenergebnisse. Wer weitermacht, kann gar nicht verhindern, dass er irgendwann auch Erfolg hat.

    Thomas Alva Edison

  11. Der Erfolg ist eine Folgeerscheinung. Niemals darf er zum Ziel werden.

    Gustave Flaubert

  12. Die Dauer aller Bücher wird weder durch freundschaftliche, noch feindliche Bemühungen bestimmt, sondern durch ihr eigenes spezifisches Gewicht oder durch den inneren Wert ihres Inhaltes für den unwand …

    Ralph Waldo Emerson

  13. Nur Beharrung führt zum Ziel, nur die Fülle führt zur Klarheit, und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

    Friedrich von Schiller

  14. Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

    Ovid

  15. Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer am spätesten kommt.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  16. Die erste Stelle im Paradies werden diejenigen einnehmen, die sich in der Ehe getäuscht haben und doch ausharren.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  17. Es gibt nichts Schwierigeres, als mit dem Rauchen aufzuhören: Selbst wenn ich wollte, würde ich es nicht schaffen.

    Rudyard Kipling

  18. Jede Gewöhnung, sogar die Verstellung, wird Eigenschaft schließlich; Schwermut, stelle dich leicht, bis du zum Gleichmut gedeihst!

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  19. Eine Blume, die sich erschließt, macht keinen Lärm dabei. Auf leisen Sohlen wandeln die Schönheit, das wahre Glück und das echte Heldentum. Unbemerkt kommt alles, was Dauer haben wird.

    Wilhelm Raabe

  20. Ausdauer ist der Schlüssel zum vollen Speicher.

    Eleonore van der Straten-Sternberg

  21. Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderungen.

    Herbert George Wells

  22. Wer recht sehen will, was der Mensch tun könnte, wenn er wollte, darf nur an die Personen denken, die sich aus Gefängnissen gerettet haben, oder haben retten wollen. Sie haben mit einem einzelnen Nage …

    Georg Christoph Lichtenberg

  23. Alles, was zustande kommt, geht auf Mühe und Notwendigkeit zurück.

    Heraklit von Ephesos

  24. Wer große Ausdauer hat, bleibt immer Sieger.

  25. Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Wenn du viel erreichen willst, darfst du niemals mucken; wer den Teich aussaufen will, muss auch Kröten schlucken.

  27. Liebe mich wenig, aber liebe mich lang

    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  28. Man ist immer glücklich, wenn man Kräfte in sich selbst findet, die man sich selbst nicht zutraut.

    Johann Georg Zimmermann

  29. Das Maß der Dinge zu finden, ist die feinste Wissenschaft.

    Pindar

  30. Lehrer öffnen dir die Tür, aber eintreten musst du selber.

  31. Das Steckenpferd ist das einzige Pferd, das über jeden Abgrund trägt.

    Christian Friedrich Hebbel

  32. Erfülle jederzeit deine Pflicht, und wenn es dir schwer fällt, dann murre nicht. Nur den erquickt des Abends Rast der freudig trug des Tages Last.

  33. Vornehmer als angreifen ist standhalten.

    Thomas von Aquin

  34. Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

    Hesiod

  35. Träumt einer allein, ist es nur ein Traum. Träumen viele gemeinsam, ist es der Anfang von etwas Neuem.

  36. Das Weib verbirgt seine Liebe vierzig Jahre, aber Hass und Widerwillen verbirgt es nicht einen Tag

  37. Was langsam reift, das altert spät.

    Conrad Ferdinand Meyer

  38. Möge das Feuer, das du in deinem Herd schürst, nie verlöschen, möge aber auch die Wärme nicht erkalten, die du einem Fremden schenkst.

  39. Ich denke, wir müssen viel und aufmerksam zuhören, dann werden wir allmählich immer vorsichtiger antworten und immer besser.

    Rainer Maria Rilke

  40. Ob etwas Leben werden kann, das hängt nicht von den großen Ideen ab, sondern davon, ob man sich aus ihnen ein Handwerk schafft, ein tägliches, etwas, was bei einem aushält bis an Ende.

    Rainer Maria Rilke

  41. Eine neue wissenschaftliche Erkennnis lässt sich gewöhnlich nicht so darstellen, dass ihre Gegner überzeugt sind. Diese sterben vielmehr aus, und eine nachwachsende Generation ist von Anfang an mit de …

    Max Planck

  42. Die Lotusblume entspringt aus dem Schlamm

  43. Wie in einem Theaterstück kommt es im Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es gespielt wird.

    Seneca

  44. Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.

    Wilhelm von Humboldt

  45. Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selbst kennt, ist weise. Wer andere besiegt, hat Kraft. Wer sich selbst besiegt, ist stark.

    Laotse

  46. Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen.

    Augustinus

  47. Wer viel verlangt, der hastet viel, den flieht das heißbegehrte Ziel; wer stille strebt auf graden Wegen, dem kommt zuletzt das Ziel entgegen.

    Otto von Leixner

  48. An kleinen Dingen muss man sich nicht stoßen, wenn man zu großen auf dem Weg ist.

    Christian Friedrich Hebbel

  49. Auch mit einem kleinen Haken kann man große Fische fangen

  50. Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit.

    Publius Syrus

  51. Das Leben zu Ende leben ist kein Kinderspiel

    Boris Pasternak

  52. Steter Tropfen hölt den Stein.

  53. Wenn wir bewahren wollen, was wir haben, müssen wir vieles ändern

    Johann Wolfgang von Goethe

  54. Sei wie eine Briefmarke. Bleib an einer Sache dran, bis du am Ziel bist.

    Joseph Billings

  55. Wer will denn alles gleich ergründen, sobald der Schnee schmilzt, wird sich's finden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  56. Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken.

    Dante Alighieri

  57. Wenn man nicht weiß, wohin man will, so kommt man am weitesten.

    William Shakespeare

  58. Wiederholung ist die Mutter des Lernens.

  59. Geduld verlieren heißt Würde verlieren.

  60. Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, so ist ihm mehr möglich als man glaubt.

    Johann Heinrich Pestalozzi