
Der Erfolg ist eine Folgeerscheinung. Niemals darf er zum Ziel werden.
Bedeutung
Gustave Flaubert, der französische Romancier und Meister des literarischen Realismus, formuliert in diesem Satz eine Überzeugung über die richtige Haltung zum Erfolg: Er ist ein Nebenprodukt, keine Absicht. Wer Erfolg zum Ziel macht, verliert den inneren Kompass und beginnt, für das Urteil anderer zu arbeiten, nicht für die Sache selbst. Flaubert, der selbst mit äußerster Strenge an seinen Texten arbeitete und dabei auf äußerliche Wirkung verzichtete, beschreibt damit eine Ästhetik der inneren Notwendigkeit: Das Beste entsteht, wenn man für die Sache selbst arbeitet.
Verwendung
Passend als Flaubert-Zitat in Texten über Erfolg, Kunst und die Überzeugung, dass Qualität als Folgeerscheinung entsteht, nicht als bewusstes Ziel sowie für Beiträge über Schreiben, Handwerk und die innere Motivation des Schöpfens. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Überlegenheit intrinsischer Motivation.
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Über Gustave Flaubert
Über den Autor
Schriftsteller · Französisch · 1821 - 1880
Gustave Flaubert (1821–1880) war ein französischer Romancier aus der Normandie, dessen Roman „Madame Bovary" (1857) den literarischen Realismus begründete.
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Gustave Flaubert steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Gustave Flaubert wird häufig als französischer Schriftsteller eingeordnet. Gustave Flaubert war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Gustave Flaubert wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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